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Regional Tuspo bei Premiere nur Außenseiter
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18:39 18.09.2009
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Die Generalprobe war durchwachsen. Am vergangenen Wochenende verpasste Tuspo im Regionalpokal das Weiterkommen. Es ging darum, sich einzuspielen. „Wer kann wo am besten spielen, welches System ist das beste“, fasste Zuspielerin Katharina Schulz zusammen. Nach verhaltenem Turnierbeginn steigerten sich die Weenderinnen und wurden hinter Oberligist SV Wietmarschen Gruppenzweiter und hinter Wietmarschen und Ligakonkurrent GfL Hannover Turnierdritter.
Schwerer Saisonauftakt
Es wird ein schwerer Saisonauftakt für Tuspo. Mit Kristine Jünemann, Annabelle Arlt, den Hülsebusch-Zwillingen und Laura Bischoff verließen gleich fünf Spielerinnen den Verein. Hinzu kamen Christine Pieper, Silke Kießling, Anja Lockemann, Claudia Kolb, Anika Müller und Berit Düvell. Regionalligaerfahrung hat nur Düvell, die von der GfL Hannover kam.
Gegen den TV Eiche Horn „haben wir jedenfalls nichts zu verlieren“, weiß Schulz. Der Bremer Stadtteilverein war in der vergangenen Saison die dominierende Mannschaft und wurde souverän Meister. Weil zum Zeitpunkt der Lizenzbeantragung jedoch nur ein sehr kleiner Kader zur Verfügung stand, verzichtete man in Bremen auf die 2. Liga. „Das war zu riskant, und bei einem späteren Rückzug hätte uns das 3500 Euro Strafe gekostet“, sagt Abteilungsleiter Eike Koschorreck. Und auch wenn er es nicht sagt, ein bisschen, bereut der TV Eiche Horn die verpasste Chance. Denn zur neuen Regionalligasaison ist der Kader groß wie nie. Abgänge wurden durch talentierte Jugendspieler aufgefüllt und Koschorreck ist sich sicher, „mit dem Kader hätten wir 2. Liga spielen können“.
Alles andere als ein klarer Sieg der Bremer über Tuspo wäre somit eine Überraschung. Mit dem Motto „wie haben zwar keine Chance, aber die wollen wir nutzen“, geht das Team von Tuspo-Coach Frank Rogalski ins Spiel. Vor allem Risikoaufschläge hat man trainiert. „Wenn wir den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen, haben wir eine Chance“, sagt Schulz. Gesetzt sind voraussichtlich Kathinka Rinke und Claudia Rausch im Mittelblock und Libera Daniela Hartwich sowie wohl auch Katharina Schulz und Lena Schierjott. Um 19.30 Uhr geht es dann im THG darum, „die Übermannschaft zu ärgern“, sagt Rogalski.

Von mb