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Regional Tuspo will im letzten Spiel Klassenverbleib schaffen
Sportbuzzer Sportmix Regional Tuspo will im letzten Spiel Klassenverbleib schaffen
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19:33 08.03.2012
Mit aller Macht: Christine Pieper beim Schmetterschlag, hier gegen Hannover.
Mit aller Macht: Christine Pieper beim Schmetterschlag, hier gegen Hannover. Quelle: Pförtner
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Weende

Weende steht auf Rang acht der Tabelle, dem letzten Nichtabstiegsplatz. Punktgleich dahinter lauert allerdings Salzdahlum. Durch einen Sieg wäre Weende sorgenfrei und weiterhin Regionalligist. Bei einer Niederlage ist der Tuspo vom Ergebnis des Konkurrenten abhängig, denn Platz neun bedeutet die Teilnahme an der Abstiegsrelegation, und dieses „Nachsitzen“ wollen die Weenderinnen unbedingt vermeiden.

Mit Wietmarschen gastiert allerdings ein Gegner, der die Punkte selbst noch dringend braucht. Denn die Gäste liegen auf dem vierten Platz, dem letzten direkten Aufstiegsrang zur dritten Liga. Und für Wietmarschen gilt dabei das gleiche wie für Weende: Mit einem Sieg könnte der SV seinen Platz aus eigener Kraft verteidigen und somit den Aufstieg klarmachen.

Das Hinspiel hat Wietmarschen mit 3:1 gewonnen. Allerdings machte Tuspo-Trainer Frank Rogalski dabei Schwächen in der Gästeverteidigung aus. Das Rezept zum Sieg sollen schnelle Pässe sein, die den gegnerischen Block auseinanderreißen. Daher war der schnelle Spielaufbau Trainingsschwerpunkt für Rogalskis Damen.

Tuspo im Testspiel

Außerdem trat Weende am Montag beim hessischen Regionalligisten TV Kassel zu einem Testspiel an, um sich nach vier Wochen Wettkampfpause noch einmal Spielpraxis zu holen. „Das Spiel war durchwachsen, wir hatten da einige vermeidbare Eigenfehler drin. Allerdings konnte man eine deutliche Leistungssteigerung bei uns erkennen“, berichtet Tuspo-Mannschaftsführerin Christine Pieper nach dem 3:2-Erfolg ihres Teams. „Es war ein sehr sinnvolles Testspiel, das uns nach der vierwöchigen Spielpause wieder Wettkampfhärte gebracht und uns gut auf das Wochenende vorbereitet hat.“

Weende muss sein letztes Heimspiel erneut ohne Antonia Winkler bestreiten. Rücken- und Schulterprobleme lassen einen Einsatz nicht zu. Ansonsten ist der Kader komplett. Ex-Zuspielerin Ania Lockemann wird wieder auf die Diagonalposition rutschen, Edlira Komata und Anja Hoffmann teilen sich die Zuspielerposition. „Wietmarschen wird alles geben, wir müssen alles geben, um zu gewinnen. Einmal noch Kräfte bündeln und die Saison mit einem Heimsieg abschließen, so ist unser Ziel“, sagt Pieper.

Von Peter König