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Regional U23-Deutschlandpokal: Radball-Duo von Möve Bilshausen freut sich über siebten Platz
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U23-Deutschlandpokal: im Radball: Möve Bilshausen freut sich über siebten Platz

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13:41 23.08.2021
Linus Heinemann (l.) und Leon Schreier spielen beim U23-Deutschlandpokal eine blitzsaubere Vorschlussrunde.
Linus Heinemann (l.) und Leon Schreier spielen beim U23-Deutschlandpokal eine blitzsaubere Vorschlussrunde. Quelle: Helge Schneemann
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Eichsfeld

Der RV Möve Bilshausen hat beim U23-Deutschlandpokal im Radball den siebten Platz geholt. Pokalsieger wurde der RSV Großkoschen (Brandenburg) mit einem 4:3-Sieg im Endspiel gegen den RSV Sangerhausen (Sachsen-Anhalt).

Die Bilshäuser Oberligisten Leon Schreier und Linus Heinemann hatten im Halbfinale in der Glück-Auf-Halle im Aalener Stadtbezirk Hofen die gegnerischen Duos überrascht und waren mit einer starken Leistung als Gruppenzweiter ungefährdet ins Finale eingezogen. Hier mussten die jungen Bilshäuser allerdings Lehrgeld bezahlen.

Bereits im ersten Vorschlussrunden-Match gegen den Zweitligisten RVC Prechtal (Baden) hatten die Möven ihre bestechende Tagesform unter Beweis gestellt. Nach einem 1:2-Halbzeitrückstand blieben Schreier/Heinemann bei der knappen 2:3-Niederlage jederzeit auf Augenhöhe.

In der zweiten Partie gegen den hessischen Oberligisten RVW Naurod zahlte sich das starke Spiel der Eichsfelder beim 3:1-Sieg (2:1) dann auch in Punkte aus. Mit 5:2 führten die Möven gegen den SV Ehrenberg, als das Spiel nach einer rot-gelben Karte für die Thüringer abgebrochen wurde. Die Begegnung wurde regelkonform mit 5:0 für Bilshausen gewertet.

Es folgte eine einkalkulierte 1:6-Niederlage gegen Gruppenfavorit VC Darmstadt. Kontinuierlich hatte das Zweitligateam aus Südhessen dabei den 3:0-Halbzeitvorsprung in der zweiten Hälfte ausgebaut.

Nun hieß es für die Bilshäuser in der letzten Partie gegen den RSV Hähnlein (Oberliga Hessen), den Finaleinzug dingfest zu machen. In der ersten Hälfte strotzten Schreier/Heinemann förmlich vor Selbstbewusstsein und führten zur Pause bereits mit 4:1. Solide brachten die Möven anschießend den Sieg mit 5:3 über die Zeit. Am Ende verpassten die zweitplatzierten Untereichsfelder den Semifinalsieg nur knapp mit einem Punkt Rückstand auf das Darmstädter Tandem.

Glück bei der Auslosung der Vorrundengruppen

Als Belohnung für das couragierte Auftreten im Halbfinale hatte Bilshausen Glück bei der Auslosung der Vorrundengruppen im Finale. Denn während in der anderen Gruppe die beiden Zweitligisten Großkoschen und Darmstadt als kaum schlagbar einzustufen waren, bekamen die Möven mit dem RSV Sangerhausen nur einen Zweitligisten vorgesetzt. So hatte sich den Möven nun sogar die Tür zum Halbfinale des Finaltages geöffnet.

Doch es kam alles ganz anders: Ohne Punkt in der Vorrunde blieb für Schreier/Heinemann nur das Platzierungsspiel um Rang sieben und acht. Das gewannen die Möven kampflos (5:0) gegen Darmstadt, da die Hessen bereits nach dem ersten Gruppenspiel krankheitsbedingt in den weiteren Begegnungen nicht mehr antraten.

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Zuvor hatte das Bilshäuser Gespann im Revanchespiel gegen den RVW Naurod mit 2:5 verloren. Es folgte eine 3:8-Niederlage gegen den Ligakonkurrenten RV Gärtringen (Baden-Württemberg). Zum Abschluss der Gruppenspiele mussten sich die Möven auch dem späteren Finalisten RSV Sangerhausen mit 1:5 beugen.

„Nach dem gestrigen Glanztag war heute bei meinern Spielern einfach die Luft raus“, resümierte ein trotzdem zufriedener Möven-Coach Franz-Josef Adler. „Als jüngste Mannschaft im Feld fehlte am Ende wohl auch ein bisschen die Kraft. Das Ziel haben wir mit der Teilnahme am Finale allemal erreicht.“

Von Berthold Kopp