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Regional VSG Göttingen verliert erneut in Godehardhalle
Sportbuzzer Sportmix Regional VSG Göttingen verliert erneut in Godehardhalle
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18:11 08.11.2010
VSG im Angriff: Stephan Teumer (links) und Dominik Jennati Lakeh in Aktion.
VSG im Angriff: Stephan Teumer (links) und Dominik Jennati Lakeh in Aktion. Quelle: ´Theodoro da Silva
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Trotz der auf dem Papier klaren 0:3-Niederlage gegen den MTV Vechelde hatte das Göttinger Team dabei durchaus Chancen auf ein besseres Ergebnis – am Ende zahlte die junge Mannschaft von Polkähn erneut Lehrgeld.
In Satz eins liefen die Göttinger stets einer knappen Gästeführung hinterher, konnten aber zum 22:22 ausgleichen und hatten selbst eine gute Punktchance. Doch in der entscheidenden Phase versagten den Angreifern die Nerven. Vecheldes Block griff zu und sicherte den Gästen ein 25:23.

Auch Durchgang zwei war bis zum 18:18 völlig offen – beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Doch plötzlich brach die VSG ein, ohne ersichtlichen Grund erlaubte man sich eine fatale Schwächeperiode, die von den Gästen gnadenlos zur 25:19-Vorentscheidung genutzt wurde. Denn nun war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. „Wir belohnen uns nicht, sind zu grün hinter den Ohren. In den wichtigen Augenblicken agieren wir fast gehemmt. Immer dann, wenn Big Points erzielt werden könnten, zittern uns die Knie“, ärgert sich Polkähn.

Zwar bäumten sich die Göttinger, angetrieben vom lautstark skandierenden Publikum, auch im dritten Satz auf und kämpften um jeden Ball. Doch Vechelde agierte nun wie aus einem Guss und punktete, angeführt vom 2,08 Meter großen Außenangreifer Ingo Frassek, durch Block und Angriff in Serie. Die verunsicherte Heimmannschaft verlor nun auch noch den Faden in der Annahme und machte es Vechelde leicht, den Sack mit 25:16 zuzumachen.

Bei Göttingen zeigten Außenangreifer Tobias Harms und Zuspieler Stephan Teumer eine gewohnt gute Leistung, konnten aber die Niederlage nicht verhindern. Die anderen Angreifer waren augenscheinlich beeindruckt von der hervorragenden Blockleistung der Vechelder und suchten vergeblich nach einem Rezept gegen die gegnerische Defensive. „In Satz eins und zwei hatten wir Glück, da haben unser guter Block und die besseren Nerven den Ausschlag gegeben. Geht einer der beiden Sätze verloren, läuft das Spiel leicht ganz anders“, resümierte Gästecoach Janosz Tomaszewski.

Von Peter König