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Verband gibt in Duderstadt den Paralympics-Kader bekannt

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19:00 20.07.2021
Weitspringer Markus Rehm (hier bei seinem Start in Osterode) führt das Feld der Paralympics-Sportler an.
Weitspringer Markus Rehm (hier bei seinem Start in Osterode) führt das Feld der Paralympics-Sportler an. Quelle: Swen Pförtner
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Duderstadt

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) schickt 134 Athletinnen und Athleten zu den Paralympics, die vom 24. August bis 5. September in Tokio stattfinden. Das gab der DBS am Montag während einer virtuellen Vorstellung des deutschen Kaders in Duderstadt, dem Sitz des technischen Dienstleisters Ottobock, bekannt. Angeführt wird das deutsche Team vom zweimaligen Weitsprung-Paralympics-Sieger Markus Rehm, der vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas noch um einen Olympia-Start kämpft.

In Rio 2016 war das Team Deutschland noch mit 148 Athletinnen und Athleten vertreten. „Wir hatten mehr Sportler mit erfüllter Quali-Norm, als wir nominieren konnten“, sagte Karl Quade, der zum 13. Mal das Team als Chef de Mission anführt. Hauptgründe für die leicht gesunkene Teilnehmerzahl seien die verstärkte internationale Konkurrenzsituation sowie die schwierigen Trainings- und Qualifikationsbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie.

43 Debütanten dabei

43 Team-Mitglieder geben ihr Paralympics-Debüt. Die größte Abordnung bilden die Leichtathleten (27). Erstmals ist Deutschland im Boccia vertreten, Segeln ist dagegen nicht mehr paralympisch.

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Mit dabei sind auch zwei frühere Olympia-Starter: Der ehemalige Leichtathletik-Sprinter Alexander Kosenkow ist als neuer Guide von Katrin Müller-Rottgardt ebenso am Start wie der mit Olympia-Bronze dekorierte Bahnradsprinter Robert Förstemann als Pilot des sehbehinderten Kai Kruse.

Impfung wurde freigestellt

Wie Quade bekanntgab, nimmt der DBS nur durchgeimpfte Betreuer mit nach Japan, es sei denn, es besteht eine medizinische Gegenindikation. Den Athleten war das Impfen gegen das Coronavirus freigestellt. „Wir haben aber einen sehr hohen Prozentsatz unserer Athleten, die durchgeimpft sind“, sagte Quade.

„Wir hoffen, dass auch diese Spiele das neue Feuer entfachen für die paralympische Bewegung. Aber über allem steht der Schutz der Gesundheit der Teilnehmer und der japanischen Bevölkerung. Wir hoffen, dass Olympia und Paralympics sowie die Leistungen der Sportler in Erinnerung bleiben und nicht das Virus“, sagte der DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher.

Von dpa