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Viele Bestzeiten beim Sommerschwimmfest im Göttinger Freibad am Brauweg

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12:30 01.09.2020
Kräftemessen im Becken über 200 Meter Lagen. Quelle: Peter Heller
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Göttingen

Nach fast sechsmonatiger Wettkampfpause hatte es sich der TWG 1861 Göttingen kurzfristig zum Ziel gesetzt, dass noch für Juli abgesagte zweitägige Schwimmfest in kleinerem Rahmen und verringertem Wettkampfprogramm doch noch im Freibad am Brauweg auszurichten. Damit wollten die Trainer und Verantwortlichen vor allem den Wettkampfschwimmern, die teilweise auch in den Sommerferien trainiert hatten, die Möglichkeit geben, sich mit anderen zu messen, ins Wettkampfgeschehen einzusteigen und gute Zeiten zu schwimmen.

Eltern helfen als Kampfrichter und Ordner

Trotz des nur halbtägigen Wettkampfs waren die Vorbereitungen enorm, es musste ein Hygienekonzept erstellt werden. Dabei gab es viel zu bedenken und zu beachten – abgesperrter Wettkampfbereich, fester Einschwimmplan der Vereine, festgelegter Zu- und Weggang vom Wettkampfbecken sind nur einige Punkte aus diesem Konzept. Alles erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Göttinger Sport und Freizeit GmbH und dem Freibad Brauweg, ohne deren Zustimmung der Wettkampf nicht möglich gewesen wäre. Hinzu kam die Hilfe vieler Eltern, die als Kampfrichter oder Ordner eingesetzt wurden und ebenfalls dafür sorgten, dass alles reibungslos lief.

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Insgesamt nahmen 114 Schwimmer aus fünf Vereinen an der Veranstaltung teil. Davon allein 48 Teilnehmer des TWG 1861, die trotz der mehr als zweimonatigen Bäderschließungen im Frühjahr bei mehr als der Hälfte der Starts neue Bestleistungen erzielen konnten. Dies gelang bei allen Starts Johanna Rozek, Elias Hrarti, Henri Rudolph Aehlen, Henrik Meyer, Jonas Ahlborn, Katharina Grosse, Laurenz Wiesner, Lena Scheibe, Nikita Bloch und Nina Maier.

Ruhe am Beckenrand

Alle Aktiven waren froh, endlich wieder einen Wettkampf bestreiten zu können. Da wurde auch in Kauf genommen, dass sich das Wetter nicht von seiner besten Seite zeigte. Am Beckenrand selbst ging es erstaunlich ruhig zu, denn Zuschauer waren dort nicht erlaubt und auch das Anfeuern war nicht möglich. Das Fazit von Abteilungsleiter Martin Bruse fiel dann auch positiv aus: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass es geht. Man kann auch unter den aktuellen Einschränkungen Wettkämpfe veranstalten.“

Von Kathrin Lienig