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Regional Vizemeister TSV Nesselröden verzichtet auf Relegation
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17:43 12.03.2012
Macht den Punkt: Nesselrödens Bianca Leineweber.
Macht den Punkt: Nesselrödens Bianca Leineweber. Quelle: Walliser
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Neselröden

Auf Relegationsspiele und einen damit verbundenen möglichen Aufstieg in die Landesliga verzichtet der frisch gebackene Zweite jedoch. „Der Leistungssprung wäre sehr groß, das Niveau dort ist eine ganze Ecke stärker. Für uns macht es mehr Sinn, weiter in der Bezirksliga zu spielen“, so Leineweber.

Gegen den Aufsteiger aus Gieboldehausen, der die Spielzeit auf einem respektablen vierten Platz abschloss, hatten die Nesselröderinnen von Anfang an nur wenig Mühe.  Im ersten Satz lagen sie schnell mit 14:7 und 20:13 vorn, präsentierten sich sicher bei eigenem Aufschlag und auch in Angriff und Abwehr überlegen.  Gieboldehausen fand erst gegen Ende des Durchgangs besser in den Rhythmus, doch da war es schon zu spät. 

Fast synchron verlief Durchgang Nummer zwei.  Zwar entwickelte sich der Beginn ausgeglichener, doch nach dem 9:9-Zwischenstand gelang dem TSV ein Sechs-Punkte-Lauf, der die Vorentscheidung brachte. Auch die Auszeit, die TVG-Spielertrainerin Rita Diederich beim 9:15-Rückstand nahm, änderte nichts an der zunehmenden Dominanz des Nesselröder Sextetts, das, genau wie im Satz zuvor, kurz darauf mit 20:13 in Front lag.

Vizemeister zeigt Nerven

Dann zeigte der Vizemeister jedoch Nerven, und Gieboldehausen gelang es, über Swetlana Töpfer und Stefanie Freckmann mit Schmetterschlägen zu punkten und bis auf 20:23 heranzukommen.  Ein Aufschlagwinner von Ann-Kathrin Kleinschmidt bescherte Nesselröden letztlich doch die vorentscheidende 2:0-Satzführung. „Wir hatten eigentlich deutlich mehr erwartet, denn wir können besser spielen. Einen Satz wollten wir mindestens gewinnen, aber im dritten Satz ist bei uns gar nichts mehr gelaufen“, bedauerte Diederich.

In der Tat war der letzte Satz der Saison nur von kurzer Dauer. Über klare Führungen von 7:0 und 18:5 besiegelte Nesselröden schließlich das 25:10 und damit den 3:0-Sieg. „Wir waren heute stark in der Annahme und haben unsere Überlegenheit ausgespielt“, lobte TSV-Coach Leineweber und freute sich über „eine erfolgreiche Saison“.

TSV: Maring, Kleinschmidt, Schwarz, Leineweber, Werner-Koch, Stadermann, Behrmann, Ott. – TVG: Dell, Töpfer, Nain, Wagner, Diederich, Freckmann, Jung, Bodmann, Hagemann.