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Regional Volleyball-Oberliga: ASC Göttingen II besiegt USC Braunschweig II
Sportbuzzer Sportmix Regional Volleyball-Oberliga: ASC Göttingen II besiegt USC Braunschweig II
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17:18 25.09.2013
Sieg gegen Braunschweig: der ASCer Fritjof Vogel (r.) in Aktion. Quelle: Pförtner
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Göttingen

ASC Göttingen II – USC Braunschweig II 3:2 (21:25, 25:18, 24:26, 25:21, 18:16). Nach zwei abgewehrten Matchbällen und dem Sieg nach fünf Sätzen lagen sich die Göttinger Spieler in den Armen, und die Zuschauer spendeten Standing Ovations.

Noch in der vergangenen Saison hatte Braunschweig beide Spiele klar gewonnen, und diesmal fehlten auch noch fünf Spieler verletzungs- oder terminbedingt. Doch der Rumpfkader von Trainer Peter König wuchs über sich hinaus. Fabian Gillmann aus der ersten Mannschaft sorgte nicht nur für einen Punkt nach dem anderen, er verstärkte auch die Defensive maßgeblich.

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„Es wäre ungerecht, noch jemanden hervorzuheben. Aber die Leistung von Mittelblocker Johannes Hellwig hat uns beflügelt, er war nicht komplett fit und trotzdem unverzichtbar. Er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, unterstrich Mannschaftsführer Christoph Matthes. Am Ende gewann die glücklichere von zwei gleichwertigen Mannschaften.

ASC Göttingen II – VFL Wolfsburg 3:0 (26:24, 25:15, 25:13). Der überraschende Heimsieg gegen Braunschweig hatte Kräfte gekostet, anders lässt sich der desolate Start in das zweite Match nicht erklären. Gegen schwache Wolfsburger lag das Heimteam im ersten Satz zwischendurch mit 3:10 und 8:15 zurück.

Doch angeführt von Mittelblocker  David Mahrenholz und Zuspieler Thomas Fleddermann, fand die Mannschaft bereits im ersten Durchgang zurück in die Spur. Satz zwei und drei waren ein reines Schaulaufen, beim 25:15 und 25:13 präsentierten sich die Gastgeber gegen überforderte Wolfsburger offensiv überragend.

„Wenn nun noch die fehlenden Marc Zimmermann, Lars Mierdel, Hendrik Dessinger, Robert Hagen und Neuzugang Jens Tschittner dazukommen, sollten wir eine schöne Saison spielen können“, sagte Coach König.

VSG Hannover – Tuspo Weende 3:0 (30:28, 25:23, 25:20). Aufsteiger Weende hatte schon vor der Partie viele Hiobsbotschaften hinnehmen müssen. So fehlten Trainerin Daniela Wiemers verletzungsbedingt Frederik Hanelt, Marco Staar, Jannik Baum und Sebastian Wieg. Trotzdem verkaufte sich die dezimierte Mannschaft gut, in Satz eins und zwei fehlten den Weendern nur zwei Punkte zum Satzgewinn.

„Kämpferisch waren wir voll auf der Höhe, da haben wir den Gegner gefordert und das Match lange offen gehalten. An unserer Annahme werden wir noch arbeiten, aber wir wollen Oberliga spielen – und zeigen, dass wir das können“, sagte Zuspieler Pochopien.

pk