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Regional Tuspo Weende mit 3:2-Heimsieg gegen den Wolfenbütteler VC
Sportbuzzer Sportmix Regional Tuspo Weende mit 3:2-Heimsieg gegen den Wolfenbütteler VC
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19:27 21.10.2013
Bejubeln der knappen Heimsieg gegen Wolfenbüttel: Die Weenderinnen Olga Moser, Claudia Rausch, Caren Bartsch, Christina Kruse, Maren Schmeling und Katrin Wendling (v.l.). Quelle: Pförtner
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Göttingen

In Satz eins machten die Gäste nach dem 21:21 den Sack mit 25:22 zu, in Durchgang zwei dominierte die Auswärtsmannschaft von Beginn an. Weendes Trainer Falko Heier wechselte mehrfach durch, fast alle Spielerinnen bekamen Einsatzzeit.

Und das zahlte sich aus, denn zu Beginn des dritten Satzes hatte Heier endlich die Formation gefunden, die an diesem Tag die Wende brachte. Caren Bratsch, Katinka Rinke, Katrin Wendling machten auf der Außenbahn den entscheidenden Druck, die Mittelspielerinnen Maren Schmeling und Kristina Kruse packten im Block erfolgreich zu. Zuspielerin Olga Moser setzte mit ihren Pässen die Angreiferinnen ein ums andere mal effektiv in Szene.

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„Ab dem dritten Satz hat Weende den Aufschlagdruck noch spürbar verschärft. Und wir haben kein Mittel mehr gefunden, den Tuspo zu Fehlern zu zwingen oder selbst zu punkten. Dadurch ist das Spiel im dritten Satz gekippt“, erklärte  Gästecoach Thorsten Galgonek, der den ehemaligen Weender Trainer Frank Rogalski vertrat. Dieser war verhindert und konnte daher nicht an alter Wirkungsstätte die Geschicke des Wolfenbütteler VC lenken.

Satz dominiert

In Satz drei diktierte Weende das Geschehen von Anfang an, im vierten Satz bewies Heiers Team Moral und drehte einen 6:11 Rückstand noch zum 27:25. Nun stand die Weender Halle Kopf, angefeuert vom Publikum beendete Kristina Kruse mit einem schönen Block zum 15:9 die Partie, der 3:2 Erfolg war hart erkämpft und hatte Trainer, Spielerinnen und Publikum Nerven gekostet.

„Die gute Stimmung im Team hat uns durchs Match getragen. Wir haben im Moment in jedem Training und Spiel Spaß, das merkt man uns auch an, denke ich. Und dadurch sind solche Leistungen dann möglich“, freute sich Außenangreiferin Katrin Wendling nach dem knappen Heimsieg. „Satz eins haben wir unnötig abgegeben, sonst wird das ein ganz anderes Spiel. Aber prima, wie meine Mannschaft sich zurückgekämpft und am Ende belohnt hat“, ergänzte der zufriedene Heier.

Von Peter König