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Regional Vorjahressieger verteidigt Titel im Groner Sand
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20:13 12.07.2011
Landen den ganz großen Coup nicht: die Teams von QiOptiq und Mahr (r.) beim Firmencup.
Landen den ganz großen Coup nicht: die Teams von QiOptiq und Mahr (r.) beim Firmencup. Quelle: Pförtner
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Grone

Insgesamt nahmen 32 Vierermannschaften an der neunten Auflage des Turniers teil, das von Donnerstag bis Sonntag im Groner Naturerlebnisbad ausgetragen wurde. „Das war der schönste Firmencup, den ich je erlebt habe. Wir sind rundum zufrieden und haben eine gelungene Mischung aus Freizeit- und Spitzensport gesehen“, bilanzierte Hauptorganisator und Stadtwerke-Pressesprecher Klaus Plaisir.

Mit 14:12 liegt Naturkost Elkershausen im zweiten Satz des Endspiels in Front, als Timo Staar wieder einmal wie ein Hubschrauber in die Höhe steigt. Durch einen kraftvollen und perfekt platzierten Schmetterball beschert er seiner Mannschaft den Turniersieg, der alles andere als überraschend kam: „Nach dem Sieg im Vorjahr war es unser Ziel, zumindest ins Finale zu kommen“, verdeutlichte Staar, der im Verein zuletzt für Tuspo Weende spielte. Die Firma werde stolz sein auf den Erfolg, glaubt er, „ein bis zwei Tage wird man schon noch darüber reden“. Zum Siegerteam gehörten mit Frederik Wiegand, Babsa Hadasch und Verene Weber drei weitere Vereinsspieler – wobei vor allem letztere durch einige spektakuläre Rettungsaktionen demonstrierte, dass Sprünge, Stürze und Showeinlagen auf dem butterweichem Sand nicht weh tun.

Während Naturkost Elkershausen im Halbfinale Asklepios klar besiegt hatte, löste Parkettum durch einen Zweisatzsieg gegen Dikon das Ticket für das Finale – und konnte mit der Endspielniederlage leben: „Im vergangenen Jahr wurden wir Dritter, jetzt Zweiter. 2012 werden wir Erster“, grinste Parkettum-Spielerin Olesja Ebers bei der Siegerehrung. Gewöhnlich spielt Ebers in der Frauenmannschaft des MTV Grone, weshalb der Stadtwerke-Cup mit Mixed-Teams, bei denen immer mindestens eine Frau auf dem Feld stehen muss, schon etwas Außergewöhnliches sei: „Es ist aber schön, auch mal mit Männern zusammen zu spielen“, sagte sie – und war sich sicher: „Solch ein Turnier stärkt die Gemeinschaft.“

Wie für die beiden Erstplatzierten ist der Stadtwerke-Cup für die meisten Mannschaften das einzige Turnier des Jahres. Gezielt auf seinen fünften Cup-Auftritt vorbereitet hat sich allerdings durch die Teilnahme an einem anderen Turnier Refratechnik. Dass trotz des Geheimtrainings und einer 1:0-Satzführung gegen Dikon der Sprung ins Halbfinale letztlich nicht glückte, nahmen die Spieler mit Humor: „Wir haben den gleichen Platz belegt wir immer. Anscheinend wollen wir nicht weiter kommen“, lachte Volker Fries, der herausragende Akteur von Refratechnik.

Für Organisator Plaisir macht den Reiz des Stadtwerke-Cups das „stetig steigende Leistungsniveau“ aus – und das wurde im Finale deutlich: Die Zuschauer sahen ein faires, aber hart umkämpftes Duell, in dem Naturkost Elkershausen den ersten Satz mit 17:15 für sich entschied. Im zweiten Durchgang drehte Timo Staar mächtig auf, stieg in die Luft, blockte, schmetterte. Zwar konnte Parkettum beim Stand von 10:14 mit zwei Punkten in Folge noch einmal herankommen. Doch direkt danach hob der Hubschrauber zu seinem allerletzten Einsatz des Tages ab – und ließ Zuschauer und Gegner staunen.

Endstand: 1. Naturkost Elkershausen/VGH; 2. Parkettum; 3. Dikon; 4. Asklepios Senioren; 5.-6. Refratechnik, PEMA; 7.-8. Sycor, Bagelstation; 9.-12. Mahr I, Erpa, Stadtwerke, Woggon-Mode; 13.-16. QiOptiq I, Asklepios Jugend, Sartorius, Naturkost Elkershausen II.

Von Timo Holloway