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Regional Weende chancenlos im Heimspiel
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17:19 08.11.2010
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Die Gäste aus der Landeshauptstadt hatten gegen die drei Spitzenteams der Liga jeweils knapp mit 2:3 verloren, sind physisch stark und routiniert. Und Rogalski sollte recht behalten, seine Mannschaft verlor mit 0:3 (21:25, 19:25, 24:26).
Zwar legte Tuspo einen Traumstart hin, führte mit 8:3. Doch es stellte sich nicht die nötige Sicherheit im Spiel der Heimmannschaft ein. Beim 9:9 war die Führung dahingeschmolzen, Weendes Angriff biss sich am gegnerischen Block die Zähne aus. Die GfL übernahm nun die Regie, ohne aber zu glänzen. Zwar ließen Rogalskis Damen immer wieder ihr Können aufblitzen – 17:22 durch einen schönen Schnellangriff von Annika Müller, 18:22 nach einem harten Lineschlag von Silke Kiessling – doch fehlte die Konstanz. Zu viele Fehler in Annahme und Angriff verhinderten den Satzgewinn, Tuspo verlor Durchgang eins mit 21:25.

In Satz zwei zeigte Hannover ein klares, zwingendes Angriffsspiel, die Führung im Rücken gab den Gästen die notwendige Sicherheit. Weende kämpfte zeitweise mehr mit den eigenen Schwächen in der Annahme als mit dem Gegner. Dieses Problem konnte Rogalski auch durch mehrere Wechsel nicht beheben. So war das 19:25 im zweiten Satz nur die logische Konsequenz.

In Durchgang drei kam für die Weenderinnen noch das Pech hinzu, die GfL erzielte mehrere Asse durch Netzroller. Zwar bäumte sich das Heimteam auf und zeigte einen beherzten Kampf, aber immer wenn die Tuspo-Spielerinnen einen lange umkämpften Ball gewannen, hatte Hannover die richtige Antwort parat.

Weende war den gesamten Satz hindurch einer Hannoveraner Führung hinterher gerannt und kam beim 23:23 erstmals zum Ausgleich. Doch sinnbildlich für das ganze Spiel stellte sich der Tuspo am Ende durch Eigenfehler selbst ein Bein, die GfL gewann mit 26:24 und damit klar 3:0. „Wir haben sicher noch nicht unser Leistungsmaximum erreicht. Aber wir kommen langsam in Fahrt nach dem fürchterlichen Fehlstart in die Spielzeit“, freute sich Hannovers überragende Diagonalspielerin Franziska Becker über den Sieg.

„Natürlich hatten wir uns mehr erhofft. Aber ich erwarte Hannover am Ende unter den ersten drei Plätzen. Wir kriegen noch andere Gegner, gegen die wir dann punkten. Hannover war in der Annahme konstanter, das gab den Ausschlag. Der Sieg ist verdient, das müssen wir neidlos anerkennen“, sagte Rogalski.

Von Peter König