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Regional Weende macht sich mit 3:1 Heimsieg schönes Weihnachtsgeschenk
Sportbuzzer Sportmix Regional Weende macht sich mit 3:1 Heimsieg schönes Weihnachtsgeschenk
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19:51 17.12.2017
Jubel über den Heimsieg: Der Tuspo Weende schlägt SV Blau-Weiß Aasee mit 3:1. Quelle: Arne Bänsch
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Göttingen

Denn nach dem Sieg gegen den Tabellenfünften Aasee steht der Tuspo nun auf Platz acht der dritten Liga, hat aber vor allem seine ansteigende Form bestätigt und nach einem Negativlauf von sieben Niederlagen in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Auf den personellen Engpass auf der Außenbahn – mit Sina Wiemers, Katrin Wendling und Greta Barke fielen drei etatmäßige Außen im Angriff aus – reagierte das Trainergespann Manuel Holst und Tobias Harms mit einer Umstellung: Mitte Annika Hein rutschte auf die Position der Außenannahme.

Das Hinspiel hatte Weende bei Aasee knapp mit 2:3 verloren, und ähnlich eng verlief auch das Rückspiel. Im ausgeglichenen Satz eins konnten die Gastgeberinnen immer wieder kleine Rückstände egalisieren, nach 14:18 und 18:19 holte sich Weende mit 23:20 die entscheidende Führung. Lange und hart umkämpfte Ballwechsel begeisterten die Zuschauer im gut besuchten Theodor-Heuss-Gymnasium. So wehrte Aasee drei Angriffe der Gastgeberinnen ab, ehe Weende im vierten Anlauf den Ball zum 23:20 versenken konnte. Diagonalspielerin Senta Barke wurde dabei durch druckvolle Aufschläge und ihre wuchtigen Angriffe zur Schlüsselspielerin beim 25:22.

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Genauso knapp verlief Durchgang zwei, der 11:7- und 15:12-Vorsprung für das Heimteam war bei 19:19 weggeschmolzen. Astrid Bergmann auf der Mitte sorgte in diesem Satz für einige spektakuläre Punkte, ihre Schnellangriffe schlugen unwiderstehlich im gegnerischen Feld ein. Und trotzdem waren es ein Ass von Britta Gemmeke und immer wieder Barkes Angriffe, die den Satz mit 26:24 zu Weender Gunsten entschieden. Im dritten Durchgang hatte Weende einen Rückfall in wackelige Zeiten, beim 10:25 klappte kaum etwas.

So kämpften die Volleyballerinnen.

Weende macht das trotz personeller Umstellungen richtig gut, das ist eine engagierte Truppe. Sie sind von der Moral unkaputtbar, echte Mentalitätsmonster. Dadurch haben sie sich den Sieg auch verdient“, sagte Gästetrainer Nils Kaufmann nach dem Spiel.

Kaufmann bezog sich mit seinem Lob auch auf die tollen Comebackqualitäten des Tuspo, der nach diesem herben Rückschlag und einem 13:18 in Satz vier eine Aufholjagd startete. Eine Aufschlagserie von Britta Gemmeke brachte Weende von 15:20 auf 21:20 zurück in den Satz, danach war es reine Nervensache – und die Weenderinnen hatten an diesem Tag die besseren Nerven, standen in der Annahme sicher und verwandelten die Big-Points zum 25:22.

„Heute hat es viel Spaß gemacht, den Mädels zuzuschauen. Wir hatten eine gute Trainingswoche und haben unsere Form aus dem Spiel gegen Sorpesee stabilisiert. Entscheidend waren sicher die Serien von Britta Gemmeke in Satz vier und Senta Barke in den Sätzen eins und zwei, als sie ihre Aufschläge druckvoll getroffen haben. So haben wir nach einer sportlichen Durststrecke einen versöhnlichen Jahresabschluss hingekriegt, das freut mich sehr für die Mannschaft“, fasste Weendes Trainer Manuel Holst nach der Partie zusammen.

Von Peter König

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