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Regional „Wer neu dazu kommt, muss erst mal leiden“
Sportbuzzer Sportmix Regional „Wer neu dazu kommt, muss erst mal leiden“
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18:19 08.08.2011
Im Gleichgewicht und unter Spannung: Jago Neuparth trainiert Parkour und Kung Fu.
Im Gleichgewicht und unter Spannung: Jago Neuparth trainiert Parkour und Kung Fu. Quelle: Pförtner
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Es sind die kleinen Erfolge, die Jago Neuparth motivieren. Ob im Krankenhaus Neu-Mariahilf, wo der 20-Jährige derzeit einer der letzten Zivildienstleistenden ist, oder bei seiner Arbeit im Verein. „Für die Jugendlichen da zu sein und bei Problemen zu vermitteln“, so sieht Neuparth seine Hauptaufgabe als Jugendvorstandvorsitzender im ASC. Neuparths große Leidenschaft ist Kung Fu. Beim ASC fing er vor einigen Jahren mit dem chinesischen Kampfkunststil an, eine Sportart, die sein gesamtes Leben seitdem prägt. Kung Fu heißt übersetzt harte Arbeit.

„Ich will gut werden, aber Perfektionist bin ich nicht“, charakterisiert er sich selbst. Harte Arbeit verlangt Neuparth aber nicht nur von sich. „Wer neu dazukommt, muss erstmal leiden“, sagt er über seine Unterrichtsstunden im ASC. Dort bringt er Jugendlichen die Grundlagen in der Sportart Parkour bei, also die Überwindung von Hindernissen als sportliches Training. „Das war früher als Trendsportart eingeplant, inzwischen hat es sich etabliert“, so Neuparth. Körperliche Fitness sei eine der Grundvoraussetzungen für Parkour und Körperspannung immens wichtig.

Von Björn Dinges