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Weltweit Der Aufstiegssekt darf kaltgestellt werden
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18:08 18.01.2015
Von Carsten Schmidt
Jubel nach dem Schlusspfiff: Die Hockeymänner von Hannover 78 feiern den Sieg über den Verfolger TTK Sachsenwald mit der La Ola.Fotos (4): Petrow Quelle: Florian Petrow
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Hannover

„Noch sind wir nicht aufgestiegen“, sagte Manager Jürgen Schnepel. Doch vor dem finalen Spieltag hat 78 drei Punkte mehr auf dem Konto als der Rivale aus Hamburg und die bessere Tordifferenz. Daher reicht am kommenden Sonntag ein Punkt im Derby beim DHC Hannover.

„Das war von beiden Mannschaften ein Riesenspiel. TTK-Trainer Lutz Reiher hat uns schon zum Aufstieg gratuliert“, sagte Schnepel und ergänzte: „600 Zuschauer in der Halle haben gezeigt, was im Hockey alle möglich ist“ Zur Rekordkulisse hatten auch die Gäste beigetragen, 100 Fans waren mit zwei Bussen gekommen. Sie schöpften zu Beginn Hoffnung als der TTK mit 2:1 in Führung ging. Doch 78 antwortete postwendend mit dem Ausgleich, zur Pause führte der Gastgeber wieder mit 4:2. In der starken Zweitligapartie war aber auch Hannovers nächster Treffer zum 5:2 keine Entscheidung. Der TTK kam wieder auf 4:5 heran. Doch der überragende Philipp Reihs bewahrte sein Team vor mehr Ungemach. Vier Minuten vor dem Ende erhöhte er mit seinem vierten Treffer auf 6:4 - und auch als der TTK abermals den Anschluss schaffte, legte Reihs sein fünftes Tor Nummer nach. Matthias Mühle und Sören Bieck schossen die weiteren Treffer für den Sieger.

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Keinen Grund zum Feiern hatte Ligarivale DHC. Beim Marienthaler THC gab es eine 1:6-Packung. Robert Stünkel erzielte den Ehrentreffer. Die DHC-Frauen erreichten ihr letztes Ziel in der Hallen-Bundesliga. Sie feierten im letzten Saisonspiel den ersten Sieg mit dem 5:2 gegen den Großflottbeker THGC. Der Abstieg hatte allerdings spätestens nach dem 1:4 bei Eintracht Braunschweig am Freitagabend festgestanden. „Das war unsere beste Saisonleistung und endlich haben wir uns auch mit Toren belohnt“, sagte Trainer Florian Westermann nach dem Erfolg über die Hamburgerinnen. Laureen Buche (2), Toni Meister (2) und Anja Gabeler trafen.

In der Frauen-Regionalliga kam 78 beim Marienthaler THC nur zu einem 3:3. Nina Baranowski und Merle Trütken hatten die 2:0-Führung erzielt, Anke Kühne schoss das 3:2. Doch der Gastgeber schaffte jedes Mal den Ausgleich.

Männer-Regionalligist DTV Hannover bestimmte von Beginn an sein Regionalliga-Duell gegen Alster Hamburg II. Max Bormann, Julius Schulze-Borges (3), Gordon Wellermann (je 3), Jonas Nommensein, Tobias Heller und Felix Heller trafen beim 12:5-Sieg. „Das war ein echtes Hammerspiel“, lobte Kotrainer Thgeun Langendijk.

Norbert Fettback 21.01.2015
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