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Weltweit WM-Countdown für deutsche Ruderer
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11:14 11.07.2013
Den deutschen Ruderern steht die letzte Standortbestimmung vor der WM bevor. Quelle: dpa
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Luzern

Für die deutschen Ruderer beginnt der WM-Countdown. Sechs Wochen vor den Titelkämpfen in Chungju (Südkorea) steht am Wochenende beim Weltcup-Finale in Luzern die Generalprobe an. Höhepunkt der Rotsee-Regatta ist das Kräftemessen der Achter. Trotz der deutlichen Niederlage des DRV-Paradebootes beim ersten Start des Jahres im Mai auf dem Essener Baldeneysee gegen die zurzeit bärenstarken Briten ist Erfolgscoach Ralf Holtmeyer zuversichtlich: "Ich habe ein gutes Gefühl. Seit Sevilla geht es aufwärts." Beim EM-Sieg in der andalusischen Metropole fand der mit fünf Olympiasiegern besetzte Deutschland-Achter im Juni zurück auf Erfolgskurs. Das sorgte zwar für Selbstvertrauen, taugte aber nur bedingt als Standortbestimmung.

Schließlich hatte der Dauerrivale aus Großbritannien, der beide bisherigen Weltcups in Sydney und Eton gewann und unlängst beim Heimerfolg auf der Henley-Regatta den Rekord der Deutschen um drei Sekunden überbot, auf einen Start verzichtet. Holtmeyer hofft auf einen ähnlichen Rennverlauf wie im dramatischen Olympia-Finale von London mit Happy End: "Luzern zählt schon was. Wenn du hier deutlich zurückliegst, ist das schon ein schlechtes Zeichen." Nicht nur die Olympiasieger und Europameister um Schlagmann Eric Johannesen (Hamburg) hoffen auf Rückenwind für die WM-Reise nach Asien. In allen 14 olympischen Wettkampfklassen gehen deutsche Boote an den Start. Neben dem Achter werden vor allem den beiden Doppelvierern gute Siegchancen eingeräumt.

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Der schwere Männer-Doppelzweier und der leichte Frauen-Doppelzweier sind gut für Podestplätze. "Luzern wird ein echter Gradmesser unserer momentanen Leistungsfähigkeit sein", sagte DRV-Chefcoach Marcus Schwarzrock. Nicht auszuschließen, dass auch Marcel Hacker vor der WM ein ermutigendes Zeichen setzt. Nach Einschätzung von Buschbacher verkaufte sich der 36 Jahre alte deutsche Skiff-Meister bei seinem vierten Weltcup-Platz in Eton vor drei Wochen "unter Wert". "Marcel wird sicherlich in Luzern versuchen, sein wahres Leistungsvermögen zu zeigen", kommentierte der Chefcoach. Einfach wird das nicht: Wie schon in Eton muss der Magdeburger, der seine Karriere bis Rio 2016 fortsetzen will, gegen die beiden olympischen Medaillengewinner Ondrej Synek (Tschechien) und Alan Campbell (Großbritannien) bestehen.

dpa

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