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Weltweit Die wichtigsten Fakten zur Formel-1-Saison
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22:00 28.11.2011
10.200 Kilogramm Reifenabrieb auf der Strecke: Fakten, die Sie über die Formel-1-Saison noch nicht kennen. Quelle: dpa
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Nun ist die Qual vorbei“, schrieb die italienische Zeitung „La Gazzetta dello Sport“ nach dem Saisonfinale der Formel 1. Für eine stolze Nation wie Italien, die es über Jahre gewohnt war, dass Ferrari den Maßstab gesetzt hat in der „Königsklasse“ des Motorsports, muss die zurückliegende Saison in der Tat schmerzhaft gewesen sein. So dominant wie Sebastian Vettel in diesem Jahr ist lange niemand mehr Weltmeister geworden, schon längst hatten die Konkurrenten all ihre Hoffnungen auf das kommende Jahr projiziert. Auch Ferrari. Nun sind die Boliden geparkt, Vettel ist ausreichend gewürdigt, und im Grunde ist alles gesagt zu dieser außergewöhnlichen Saison. Und trotzdem verdienen einige Fakten noch ein bisschen Aufmerksamkeit. Ein Saisonrückblick aus einem anderen Blickwinkel: Zahlen aus der Saison, mit denen Sie Autofreunde in Ihrem Bekanntenkreis richtig beeindrucken können.

392 Punkte hat Weltmeister Sebastian Vettel in seiner zweiten Titelsaison nacheinander eingefahren.

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Das sind 122 Punkte mehr als der Brite Jenson Button, der die Saison als Zweiter beendete. In der Formel-1-Konstrukteurswertung würde Vettel damit als eigener Rennstall sogar auf den 3. Platz kommen – vor Ferrari. Die Italiener hatten am Ende 375 Punkte auf dem Konto.

15 Pole Positions holte Weltmeister Vettel in diesem Jahr. So viele wie noch kein Formel-1-Fahrer vor ihm.

11 Saisonsiege feierte Vettel – zwei Erfolge fehlten, um den Rekord von Michael Schumacher einzustellen.

1111 Boxenstopps haben die Streckenstatistiker in diesem Jahr gezählt. Eingerechnet sind 22 Durchfahrts- und vier Stop-and-go-Strafen.

88-mal fuhren die Teams allein beim Großen Preis von Ungarn in Budapest an die Box, öfter als bei jedem anderen der insgesamt 19 Saisonrennen.

2,82 Sekunden dauerte der schnellste Boxenstopp des Jahres – der einzige Bestwert, den der deutsche Werksrennstall Mercedes in dieser Saison aufgestellt hat.

120 Kilometer betrug die durchschnittliche Lebenszeit der Trockenreifen in diesem Jahr. Das reicht für einen Ausflug von Hannover aus ins Bremer Weserstadion, um sich das Auswärtsspiel von 96 dort anzusehen. Für die Rückfahrt wären dann aber neue Reifen fällig.

349,2 Stundenkilometer: So schnell wie Sergio Perez im Sauber in der Qualifikation von Monza war in diesem Jahr kein anderer. Es gibt in dieser Saison also auch Bestmarken, die nicht Sebastian Vettel hält.

126 Überholmanöver gab es beim Großen Preis der Türkei in Istanbul auf trockener Strecke.

125 Überholmanöver gab es beim Großen Preis von Kanada in Montreal auf regennasser Piste.

364 Minuten dauerte das Regenrennen in Montreal, das sind fast zwei Stunden länger als eine Fahrt mit dem ICE von Hannover nach München.

24 000 Reifen wurden insgesamt von allen Teams in den 19 Saisonrennen verschlissen.

10 200 Kilogramm Reifenabrieb sind auf den Formel-1-Pisten zurückgeblieben.

739 Runden führte Weltmeister Vettel in der abgelaufenen Saison das Feld an.

3 Führungsrunden immerhin schaffte Rekordweltmeister Michael Schumacher in seinem hoffnungslos unterlegenen Mercedes.

1 – das ist die begehrte Nummer, mit der Sebastian Vettel auch im Jahr 2012 wieder an den Start gehen wird.

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