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Weltweit Sebastian Vettel verpasst Pole-Position
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17:39 24.08.2013
Hamiliton ist erneut von Sebastian Vettel - diesmal in Spa. Quelle: dpa
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Spa-Francorchamps

Lewis Hamilton hat seinen Höhenflug auch auf der Ardennen-Achterbahn von Spa fortgesetzt und die 40. Karriere-Pole von Sebastian Vettel im letzten Moment verhindert. Der Red-Bull-Pilot musste sich am Samstag auf dem 7,004 Kilometer langen Kurs in einem spektakulären Qualifying nur dem Briten im Mercedes geschlagen geben. „Am Ende war es ziemlich eng“, haderte Vettel etwas mit dem Ausgang. „Ich bin ziemlich glücklich heute. Alles in allem ein guter Tag“, meinte er aber.

Hamilton fuhr dagegen für die Silberpfeile seine vierte Pole Position in Serie und die fünfte der Saison ein. Der Ex-Champion avanciert immer mehr zum Mann der Stunde und Hauptherausforderer von Vettel im WM-Kampf. „Es fühlt sich so, als würde ich so gut wie nie fahren“, meinte Hamilton nach der 31. Pole seiner Karriere. „Ich kann mich nicht daran erinnern, als ich das letzte Mal die Ziellinie überquert habe und so ein gutes Gefühl hatte. Ich konnte es nicht glauben, es war ein unglaubliches Gefühl.“

Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg sicherte sich in dem spannenden Qualifying direkt hinter Mark Webber im zweiten Red Bull Position vier. „Das war absolut unglaublich. Die Bedingungen waren immer anders“, meinte Rosberg nach dem ständigen Positionswechsel auf dem längsten Kurs der Formel-1-Saison. „Am Ende war es einfach Pech. Für morgen ist alles möglich.“ Auch Webber fand die Qualifikation kurios. „Unter solchen Bedingungen ist es sehr leicht, doof auszusehen“, sagte der Australier. «Aber am Ende haben wir alles ziemlich gut hingekriegt.»

Schlecht lief es für die beiden nach Punkten ärgsten Vettel-Rivalen. Der WM-Zweite Kimi Räikkönen konnte sich in seinem Lotus als Achter lediglich vor dem Dritten der Gesamtwertung, Ferrari-Star Fernando Alonso, positionieren. Der Spanier twitterte aber ungebrochenen Mutes danach: «Weiterkämpfen». Auf die Frage nach seinem Ziel antwortete Alonso: „Das Rennen gewinnen.“ Er nahm sich ein Beispiel am Grand Prix vor einem Jahr, als Vettel von Startplatz zehn noch auf zwei gerast war.

Nicht mal in die Top Ten kamen diesmal Sauber-Pilot Nico Hülkenberg und Adrian Sutil im Force India. Sie gehen als Elfter und Zwölfter in den elften Lauf der Saison am Sonntag (14.00 Uhr/Sky und RTL).

Nach den Plattfüßen von Vettel und Alonso vom Vortag, die von einem auf der Strecke herumliegenden Stück Metall ausgelöst worden waren, hielten die Reifen diesmal ohne Probleme. Auf der anfangs noch regennassen Strecke in den Ardennen blieben der Red-Bull-Pilot und seine Konkurrenten erwartungsgemäß zunächst hinter der schnellsten Zeit aus dem abschließenden freien Training.

Der Asphalt trocknete und auch die Runden wurden schneller. Im zweiten K.o.-Abschnitt zockte Rosberg am längsten. Erst mit seiner letzten gezeiteten Runde raste der Mercedes-Mann unter die Top Ten.

Für das erste Rennen nach der vierwöchigen Sommerpause werden wieder wechselhafte Bedingungen erwartet. «Für morgen sind die Aussichten so wie heute, es wird recht turbulent», prophezeite Vettel, der seine WM-Führung weiter ausbauen will. Im Klassement führt er mit 38 Punkten vor Lotus-Mann Räikkönen. Einen Punkt dahinter kommt gleich Alonso. Und danach reiht sich Polesetter Hamilton ein, der 48 Zähler weniger auf seinem Konto hat - noch.

dpa

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