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Weltweit Team will Vettel beim Formel-1-Finale nicht bremsen
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10:43 08.11.2010
Red Bull vertraut auf die Vernunft seiner beiden Piloten.
Red Bull vertraut auf die Vernunft seiner beiden Piloten. Quelle: dpa
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Das Team, das sich am Sonntag in Sao Paulo bereits den lukrativen Konstrukteurstitel sicherte, will es Vettel und Mark Webber überlassen, wie sie im Fall der Fälle reagieren.

„Es ist letztlich ihre Entscheidung“, sagte Teamchef Christian Horner vor dem letzten WM-Lauf der Saison 2010 an diesem Sonntag in Abu Dhabi. Vettel, der 15 Punkte Rückstand auf WM-Spitzenreiter Fernando Alonso im Ferrari hat und der Australier Webber, der acht Zähler hinter dem zweifachen Titelträger aus Spanien liegt, würden das Beste tun, was in dieser Situation möglich sei, meinte Horner.

„Beide Fahrer gehen mit einer echten Chance auf den WM-Titel ins Rennen“, so der Red-Bull-Teamchef weiter. Der 23-jährige Vettel würde Weltmeister - der jüngste in der Formel-1-Historie -, wenn er wie vor einem Jahr vor der Kulisse wie aus 1001 Nacht in Abu Dhabi gewinnt und Alonso höchstens Fünfter wird. Selbst wenn Webber auf Rang zwei fahren würde, läge Vettel vorn. Zwar wären alle drei gegebenenfalls punktgleich, der Vergleich der ersten, zweiten, dritten und vierten Plätze würde aber den Ausschlag zugunsten des Heppenheimers geben.

„Niemand hat eine Kristallkugel und kann vorhersagen, was in einer Woche passiert“, meinte Horner, der seine beiden rivalisierenden Piloten von Beginn an nicht einbremste. Eine - offiziell verbotene - Teamorder, sie sie Ferrari beim Beginn der Aufholjagd Alonso auf dem Hockenheimring angewendet hatte, lehnt der Rennstall unter Besitzer Dietrich Mateschitz ab. Sie setzen allein auf ihre Fahrer. „Sie machen, was immer am Ende des Tages richtig sein wird für das Team. Daran habe ich null Zweifel“, meinte Horner.

dpa