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Weltweit Deutliche Worte für die Waspo-Stars
Sportbuzzer Sportmix Weltweit Deutliche Worte für die Waspo-Stars
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18:17 25.01.2015
Von Jörg Grußendorf
„Unseren Sieg verdanken wir letztlich unserer größeren Personalstärke“: Waspo-Trainer Karsten Seehafer (li.) kritisiert sein Team nach den Uerdingen-Spiel. Quelle: Körner (Archiv)
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Hannover

„Wenn man deutscher Meister werden will“, sagte Clubchef Bernd Seidensticker, „dann muss man solche Spiele souveräner gestalten. Da erwarte ich einfach mehr von unseren Spielern, sonst kriegen wir irgendwann, wenn es wirklich mal um die Wurst geht, arge Probleme.“ Und Trainer Karsten Seehafer legte nach: „Wir haben selten schlecht gespielt.“

Waspo 98 hatte sich von dem Gastgeber schier einschläfern lassen, lag zum Entsetzen des Trainers mitunter sogar zurück. „Wir haben es bis zum Ende nicht geschafft, uns abzusetzen“, sagte Seehafer, „unseren Sieg verdanken wir letztlich unserer größeren Personalstärke.“ Das sah Seidensticker ähnlich: „Ich hatte nie Angst, hier zu verlieren“, sagte er, „aber eine solche Leistung kann einfach nicht unser Anspruch sein.“ Geärgert hat sich der Vereinschef außerdem über eine Disziplinlosigkeit von Marko Bolovic. Der vierfache Torschütze habe dem „Schiedsrichter erzählt, wie er zu pfeifen“ habe, sagte Seidensticker – und fehlt seinem Club nächste Woche gegen Cannstatt.

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Etwas Positives gewann Seehafer dem Gastspiel dann doch noch ab: „Früher sind wir bei solchen Gegnern immer mal wieder gestolpert“, sagte er. Die weiteren Waspo-Tore warfen Erik Bukowski (3), Ingo Pickert (2), Bence Toth und Bojan Paunovic.

Nichts zu erben gab es für Waspos Lokalkonkurrent: Die White Sharks gingen beim deutschen Rekordmeister Wasserfreunde Spandau mit 2:18 0:6, 1:6, 0:3, 1:3). Für die Sharks waren Wolf Moog und Attila-Hamza Demir erfolgreich.

In der Gruppe B unterlag die SpVg Laatzen mit 4:14 (1:5, 1:3, 1:4, 1:2) bei der SV Krefeld 1972. Die Laatzener Tore warfen Torben Röttger (2), Jens Möller und Andreas Roth.     

Heiko Rehberg 28.01.2015
25.01.2015
25.01.2015