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125 Jahre Göttinger Tageblatt Auch nach 16 Jahren noch der "Tageblatt-Bulla"
Thema Specials 125 Jahre Göttinger Tageblatt Auch nach 16 Jahren noch der "Tageblatt-Bulla"
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16:22 24.04.2014
Von Matthias Heinzel
Am Maschmühlenweg: aus Alltag wird Fotokunst. Quelle: Bulla
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Göttingen

Bulla, 1956 geboren, kam 1980 zum Tageblatt. Er wollte ein Studium in künstlerischer Fotografie beginnen und benötigte den Nachweis praktischer Berufserfahrung.

Statt Studium gab es eine Ausbildung und eine feste Stellung. Seinen persönlichen Qualitätsanspruch hielt er trotz aller Hektik von Anfang an hoch – keine leichte Aufgabe im Tagesjournalismusgeschäft. Das führte  abseits aller Flüchtigkeit der Tageszeitung zu Dauerhafterem: Seine Bilder wurden in Ausstellungen gezeigt, ein hochgelobter Fotoband entstand.

Ingo Bulla Quelle: Heller

1998 verließ Bulla das Tageblatt, nachdem er Fotografen wie Peter Heller, Christina Hinzmann und die kürzlich in Afghanistan erschossene Anja Niedringhaus zum Tageblatt holte. In seiner jetzigen freiberuflichen Arbeit ist er zwar nicht mehr den Terminzwängen des hektischen Lokaljournalismus unterworfen, hat aber dennoch mit Aufträgen für Magazine oder Unternehmen genug zu tun.

Neben seinem Göttinger Wohnsitz hat er sich in Peking einen zweiten Standort geschaffen. Neben der Industriefotografie widmet er sich der Portrait- und Reportagefotografie. Ganz los lässt ihn das Tageblatt jedoch nicht: Nach 16 Jahren, sagt Bulla überrascht und ein wenig amüsiert, wird er in der Stadt immer noch als „der Tageblatt-Bulla“ identifiziert.

125jahre-gt.de