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125 Jahre Göttinger Tageblatt Fotos ohne Pause: Tageblatt-Fotografin Christina Hinzmann
Thema Specials 125 Jahre Göttinger Tageblatt Fotos ohne Pause: Tageblatt-Fotografin Christina Hinzmann
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16:22 24.04.2014
Von Matthias Heinzel
Sommer in der Göttinger Fußgängerzone: Christina Hinzmann hat den Blick für Menschen. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Dazu gehört Christina Hinzmann: Angefangen hat sie beim Eichsfelder Tageblatt, als die Duderstädter Zeitung nach der Grenzöffnung dringend Verstärkung suchte.

Nach nur drei Tagen Probezeit stieg sie gleich als freie Mitarbeiterin ein. Und das gleich mit vollem Programm, dazu fototechnisch noch manuell und analog. Das hieß, nach den Terminen in der Dunkelkammer reihenweise Filme zu entwickeln und Abzüge anzufertigen, erinnert sich Hinzmann

Christina Hinzmann

Die sich in den 90ern anbahnende Digitalisierung hatte beim Start noch reichliche Tücken: mit einer 25 Kilo schweren Kameraausrüstung, 50 Bildern pro Speicherplatte und einer sehr mäßigen Bildqualität. Das gab sich. 1998 ging Hinzmann zum Göttinger Tageblatt, folgte als Festangestellte Ingo Bulla, der sich selbständig machte.

Der für Lokalzeitungen typische Zeitdruck blieb, verschärfte sich noch durch die volldigitale Produktion und die nun permanente Erreichbarkeit durch das Mobiltelefon. „Am Tag zehn bis zwölf Termine und 220 Kilometer kreuz und quer durch den Landkreis sind keine Seltenheit“, sagt Hinzmann.  Auch wenn es schnell gehen muss: Von ihrem fotografischen Anspruch kann Hinzmann nicht lassen. „Auf eins kann ich nicht verzichten – kreativ zu sein“, sagt sie.