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333 Dinge Bremers Weinkellerei mit Schatzkammer anschauen
Thema Specials 333 Dinge Bremers Weinkellerei mit Schatzkammer anschauen
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18:19 28.07.2011
Sohn und Vater mit Holzfässern in historischem Keller: Philipp (l.) und Georg Friedrich Bremer.
Sohn und Vater mit Holzfässern in historischem Keller: Philipp (l.) und Georg Friedrich Bremer. Quelle: CH
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Das Gewölbe ist massiv, die Säulen meterdick. Seit über 180 Jahren tragen sie die Decke des Weinkellers. Er beherbergt alte Weinfässer, ein handbetriebenes Korkengerät und Rüttelkästen aus der Zeit, bevor Maschinen oder gar Computer die menschliche Arbeit ersetzten. Früher wurde der Wein im Keller abgefüllt, mit einem Flaschenzug in die erste Etage befördert, dort etikettiert und über eine Kistenrutsche zurück ins Erdgeschoss geschickt. Das geschieht heute zwar nicht mehr, die Geräte sind jedoch noch vorhanden.

In Bremers Weinkellerei, die direkt bis zum Wall reicht, können Besucher das altehrwürdige Gemäuer bei einem Glas Wein genießen und sich die Schatzkammer – dort lagert der Familienbetrieb Wein – anschauen. Im angrenzenden Garten stehen Sträucher mit Weinbeeren. Geplant ist, neben die Wiesen und Sitzgelegenheiten einen kleinen Weinhang zu bauen.

Georg Friedrich (71) und Phillip Bremer (43) leiten in der sechsten, beziehungsweise siebten Generation Bremers Weinhandel. Barbara Bremer (69) leitet die Führungen. Im Weinkeller finden zudem Weinproben und Empfänge statt. Er gehört zu Göttingens Unterwelt und wird bei Stadtführungen regelmäßig als Abschluss besucht.

Bremers Weinkellerei am Wall, Obere Karspüle 42, hat freitags von 17 bis 19 Uhr und sonnabends von 12 bis 15 Uhr geöffnet. Der historische Weinkeller kann jedoch nur auf Anfrage und Terminabsprache unter Telefon 05 51 / 5 40 17 besichtigt werden. Bei gutem Wetter ist zusätzlich der Garten geöffnet.

mke