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333 Dinge Shows, Sport und Messen in der Göttinger Lokhalle
Thema Specials 333 Dinge Shows, Sport und Messen in der Göttinger Lokhalle
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20:27 14.11.2013
Stimmung in ehemaliger Werkstatt für Eisenbahn-Loks: Zuschauer verfolgen Spiele des internationalen Hallenfußballturniers für A-Junioren. Quelle: Archiv
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Göttingen

Als sie 1917 als „Lokrichthalle im Ausbesserungswerk für Eisenbahnen“ in Betrieb genommen wurde, ahnte wohl niemand, dass hier später einmal Konzerte stattfinden würden. Die Lokhalle als Veranstaltungsort ist aus Göttingen nicht mehr wegzudenken.

Nach der Schließung des Werks 1976 gab es erst 1993 konkrete Pläne für eine weitere Nutzung. 1996 bezog das Multiplex-Kino Cinemaxx den nördlichen Teil, im Dezember 1998 wurde der südliche Bereich als Veranstaltungsfläche eröffnet.

Diese fand schnell Nutzer, zumal eine Halle dieser Größenordnung in Südniedersachsen ihresgleichen sucht: Die Kapazität liegt laut Hallenbetreiber zwischen 150 und 7500 Zuschauern. Das Konzert von Sting sahen und hörten im Jahr 2000 sogar 8000 Fans.

Überregional bekannt wurde die Halle 2001 durch die „Wetten, dass ...“- Show mit 15 Millionen Zuschauern an den TV-Geräten. Atze Schröder, die Ärzte oder Udo Jürgens – sie alle gastieren in der Lokhalle, in der die BG Göttingen 2010 das Basketball-Europapokalfinale für sich entschied. Im folgenden Jahr zog der Bundesligist dann in die neue Sparkassen-Arena um.

Doch auch ohne Basketball ist die Halle, die 2011 um 1000 auf 9400 Quadratmeter erweitert wurde, gut gebucht: Ob Messen, Kongresse oder Public Viewing bei Händel-Festspielen und Fußball-EM – unter ihrem Dach ist meistens etwas los.

Vor allem auch bei den Shows Feuerwerk der Turnkunst und Pop meets Classic sowie dem internationalen Fußballturnier für A-Juniorenteams im Januar.

Termine unter lokhalle.de.

Von Eduard Warda