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333 Dinge Steinrode: Einblicke in vergangene Jahrhunderte
Thema Specials 333 Dinge Steinrode: Einblicke in vergangene Jahrhunderte
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06:43 15.11.2013
Von Gerald Kräft
Zurück in die Vergangenheit: das mittelalterliche Dorf Steinrode im Kaufunger Wald.
Zurück in die Vergangenheit: das mittelalterliche Dorf Steinrode im Kaufunger Wald. Quelle: Hinzmann
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Steinrode

Mitten im Kaufunger Wald auf dem Steinberg führt ein Holztor zurück in die Vergangenheit. Im mittelalterlichen Dorf Steinrode gibt es weder Strom noch Internetanschluss. Dafür bieten Holzhütten, Palisaden, Kräutergärten, eine Feuerstelle, eine Schmiede und sogar eine Kapelle Einblicke in das Leben im Mittelalter.

Schülergruppen können Fladen bruzzeln, mit Wolle weben oder mit Feder und Tinte Urkunden anfertigen. Sie können mittelalterliche Gewänder tragen und sich unter anderem als Filzer und Färber, Töpfer und Bäcker betätigen. Auch beim Bau kann geholfen werden. Das Dorf wächst durch die Mitarbeit der Bewohner.

Das mittelalterliche Dorf auf dem Gelände neben dem Jugendwaldheim Steinberg ist ein Projekt des Fördervereins für Umweltbildung und Waldpädagogik an Schulen – Libellula und des Forstamtes Münden. Bereits im Mittelalter haben Menschen hier vom Abbau von Ton, Braunkohle, Farb- und Quarzsand gelebt. Heute kann sogar das ganze Dorf gemietet werden, beispielsweise für Kindergeburtstage. Übernachten können Besucher im Naturfreundehaus Steinberg.

Das mittelalterliche Dorf Steinrode ist ganzjährig jeden Sonntag von 11 bis 16 Uhr (außer bei starkem Regen, Schneefall oder Sturm) für Besucher geöffnet. Das Dorf ist über die Autobahnabfahrt Lutterberg, am Naturschutzgebiet Hühnerfeld vorbei, zu erreichen. Kontakt zum Förderverein für Umweltbildung über Telefon 0 55 43 / 96 16 35, Internetadresse: steinrode.de.