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Alles über die Bombe Drei Tote: Bombe auf Schützenplatz explodiert
Thema Specials Alles über die Bombe Drei Tote: Bombe auf Schützenplatz explodiert
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03:56 02.06.2010
Schützenplatz am Nachmittag: Der Fundort wird für die Entschärfung der Bombe vorbereitet. Quelle: CH

Um 21.30 Uhr erschütterte ein lauter Knall die Stadt. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein 300-Meter-Radius um den Fundort geräumt worden. Die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes waren zu diesem Zeitpunkt mit Vorbereitungsarbeiten beschäftigt, die eigentlichen Entschärfungsarbeiten an der Bombe sollten erst beginnen, wenn ein Umkreis von 1000 Metern evakuiert ist.

Sofort nach dem Unglück wurden alle Straßen im Bereich Schützenplatz „hermetisch abgeriegelt“, so Johannson. Die Verletzten wurden in die Unfallchirurgie des Klinikums gebracht. Sie sind außer Lebensgefahr.

Zuvor hatten sich rund 630 Helfer von Polizei. Feuerwehr und Hilfsdiensten um die Evakuierung des Quartiers rund um den Schützenplatz gekümmert. Der Krisenstab, der sich im Gebäude der Berufsfeuerwehr um den Ablauf kümmerte, war bei der „Lage“ – dem Zusammentreffen – um 19.45 Uhr mit dem Ablauf zufrieden. „Wir sind gut unterwegs“, sagte Stadtrat Hans-Peter Suermann. Die Einsatzkräfte bereiteten sich auf einen ähnlichen Einsatz vor wie am vergangenen Donnerstag. Thomas Bleicher vom Kampfmittelräumdienst: „Es handelt sich um einen fast identischen Blindgängertyp, er liegt in der gleichen Tiefe.“

Die Evakuierung der Bürger verlief weitgehend reibungslos. Die Verantwortlichen im Führungsstab berichteten von ersten Personen, die in den bereitgestellten Schulen angekommen waren. Feuerwehrchef Martin Schäfer stellte auch die Frage danach, was passiert, wenn die Bombe nicht mit dem Spezialgerät entschärft werden kann. Bleicher dazu: „Wenn wir nicht schneiden können, müssen wir sie zünden“. Auch darauf waren die Einsatzkräfte vorbereitet. Wie es zu der frühzeitigen Explosion kam, war gegen 23.20 Uhr nicht bekannt. Wie Stadtsprecher Detlef Johannson sagte, sei die Ursache für die Explosion „völlig unklar“.

Von Britta Bielefeld

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