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Flüchtlinge in der Region Göttingen Albert-Schweitzer-Schule Adelebsen soll Flüchtlingsunterkunft werden
Thema Specials Flüchtlinge in der Region Göttingen Albert-Schweitzer-Schule Adelebsen soll Flüchtlingsunterkunft werden
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23:07 27.08.2015
Von Jörn Barke
Ehemalige Albert-Schweitzer-Schule Adelebsen
Ehemalige Albert-Schweitzer-Schule Adelebsen Quelle: Hinzmann/Archiv
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Adelebsen

Frase bittet darum, unter der E-Mail-Adresse frase@adelebsen.de auch weiterhin Hilfsbereitschaft anzuzeigen. Die Informationen würden gesammelt und ausgewertet, um die Hilfsangebote bestmöglich zu koordinieren.

 
In der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule in Adelebsen soll vorübergehend eine Unterkunft für etwa 200 Flüchtlinge entstehen. Da die Schule eine Außenstelle des Grenzdurchgangslagers Friedland sein werde, sei mit einer ähnlichen Zusammensetzung der unterzubringenden Flüchtlinge zu rechnen wie dort, erklärt Frase: „Es werden also Familien und Einzelpersonen aus dem Irak, aus Syrien, aus Afghanistan, aus Eritrea, aus Pakistan und aus der russischen Föderation sein.“ Wann diese Flüchtlinge in Adelebsen untergebracht werden können, stehe derzeit noch nicht fest. So müssen noch bauliche Maßnahmen am Gebäude vorgenommen werden. Erst wenn diese abgeschlossen seien, könne die Schule bezogen werden.

 
Die ebenfalls auf dem Schulgelände befindlichen Sportstätten würden nicht als Unterkünfte genutzt. Dort sei weiter Schul- und Kindergartensport, Schwimmunterricht und die Nutzung durch die Vereine möglich.
Das Schulgebäude befindet sich im Eigentum des Landkreises Göttingen. Gleichzeitig habe Landrat Bernhard Reuter (SPD) laut Frase zugesichert, dass die derzeitigen Planungen der Gemeinde Adelebsen zur Verwendung des Areals langfristig nicht beeinträchtigt werden sollen.

 
Aktuell plane der Landkreis die Schule der Gemeinde zu übertragen, damit dort ein Bürgerzentrum entstehen kann. Zum jetzigen Zeitpunkt werden noch Ideen gesammelt. Jeder Bürger ist laut Frase nach wie vor dazu aufgerufen, sich an dieser Ideensammlung zu beteiligen. Voraussichtlich im Oktober würden die Vorschläge dann öffentlich diskutiert werden können.