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Flüchtlinge in der Region Göttingen Jugendliche Flüchtlinge finden Heimat am Duderstädter Euzenberg
Thema Specials Flüchtlinge in der Region Göttingen Jugendliche Flüchtlinge finden Heimat am Duderstädter Euzenberg
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18:11 17.11.2015
Von Nadine Eckermann
Quelle: SPF (Symbolbild)
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Duderstadt

„Wichtig war uns, keine konzentrierte Unterbringung wie in einer Erstaufnahmeeinrichtung vorzunehmen, sondern möglichste kleine Einheiten von Jugendlichen auf verschiedene Wohnungen zu verteilen“, erklärt Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU).

 
Dies entspreche auch dem Wunsch der Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), die die Betreuung der Jugendlichen koordiniert. „Wir haben uns von Anfang an auf die Nahbereiche der Stadt konzentriert“, erklärt Nolte. Die Schulen im Allgemeinen und die Berufsbildenden Schulen im Besonderen sollten ebenso leicht erreichbar sein wie der Standort der Gesellschafts für Arbeits- und Berufsförderung (GAB), die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) und Hilfseinrichtungen wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) oder  die Caritas. „Wir wollen nicht, dass die Jugendlichen ständig auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sein müssen“, sagt Nolte. Somit habe er vom ersten Moment an die Unterbringung im Ortsteil Duderstadt oder den angrenzenden Ortsteilen Westerode, Mingerode, Gerblingerode und Tiftlingerode, im Ausnahmefall auch in Immingerode befürwortet. „Im Falle einer weiteren Entfernung von der Stadt wäre eine Familienpatenschaft die ideale Konstellation“, glaubt er. So könne besser organisiert werden, dass die Jugendlichen pünktlich zu ihren Sprachkursen kämen oder anderen Verpflichtungen nachgehen könnten.

 
Nach derzeitigem Stand sollen 20 bis 25 Jugendliche, „im Höchstfall 29“ im Bereich des Euzenbergs Wohnraum finden. Weitere Privatquartiere im Stadtgebiet seien ebenfalls bereits gefunden, sagte Nolte.

 
Die rund 60 unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen machen die dritte Gruppe von Flüchtlingen aus, die im Bereich der Stadt Duderstadt untergebracht sind. Eine Erstaufnahmeeinrichtung befindet sich im Rosenthaler Hof. Die Menschen dort sind zum Teil wenige Tage, höchstens aber einige Wochen im Eichsfeld. Zudem weist das Land Niedersachsen der Kommune Menschen zu, die dauerhaft in Duderstadt integriert werden sollen.