Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Kommunalwahl 2011 Größte Potenziale bei Energie und Tourismus
Thema Specials Kommunalwahl 2011 Größte Potenziale bei Energie und Tourismus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:44 05.09.2011
Blick von Burg Hardeg: Sie soll als Anziehungspunkt für Touristen künftig besser genutzt werden. Quelle: CH
Anzeige
Hardegsen

In der kommenden Wahlperiode wird es darum gehen, die neuen Ideen auch umzusetzen. Vorschläge sind unter anderem die Gründung einer Energiegenossenschaft sowie die Stärkung der Stadt als „Erlebnisstadt im Grünen“.

Weitergehen wird voraussichtlich die Diskussion um die Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten. Für Diskussion sorgte außerdem immer wieder das Stundenkontingent für die Jugendpflege. Für die Bildung eines neuen Rates, der sich mit diesen Fragen befassen soll, treten diesmal nicht wie 2006 sechs, sondern sieben Parteien an. Auch die neue Wählergruppe Hardegsen 21 wirbt neben SPD (bislang acht Sitze), CDU (7), FDP (4), FWG (2), den Grünen (1) und der Linken (0) um die Gunst der Wähler. Der jüngste Kandidat für den Stadtrat ist der Sozialdemokrat Lukas Wickmann (Jahrgang 1992), der älteste der ratserfahrene Christdemokrat Kurt Meißner, Jahrgang 1938. Einige bekannte Kommunalpolitiker wie Hermann Eßmann oder Wolfgang Schlemme (CDU) sind nicht auf den Wahllisten zu finden. In vielen Ortschaften gibt es Bürgerlisten als gemeinsamen Pool für alle Kandidaten. Im kleinen Ertinghausen wird es gar aus Ermangelung an Kandidaten künftig keinen Ortsrat mehr geben. In Gladebeck kandidiert der 74 Jahre alte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Düwel (parteilos) aus Altersgründen nicht mehr.

Von Ute Lawrenz

Mehr zum Thema

Wie der Leitbildprozess gezeigt hat, ist Hardegsen eine Stadt mit vielen Potenzialen“, sagt Eva-Susanne Janssen (1947).

01.09.2011

Hardegsen mit seinen Ortschaften wird von seinen Bewohnern als lebendige Stadt im Grünen wahrgenommen“, sagt Henning Ropeter (45), Spitzenkandidat der CDU. Ihm ist wichtig, dass die Stadt das ehrenamtliche Engagement der Bürger verstärkt und fördert.

01.09.2011

Mit der Vision, in 20 Jahren 100 Prozent der Stromversorgung in der Stadt aus erneuerbaren Energien zu beziehen und den Verbrauch um die Hälfte zu verringern, gehen die Grünen in die Wahl. Denkbare Mittel: Gründung einer Energiegenossenschaft und einer Energieberatungsstelle.

01.09.2011