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Landtagswahl „Opposition ist Chance für FDP“
Thema Specials Landtagswahl „Opposition ist Chance für FDP“
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09:12 22.01.2013
Von Andreas Schinkel
Der liberale Ratsherr Wilfried Engelke rät seinen Kollegen im Landtag, die Rolle in der Opposition sinnvoll zu nutzen. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Nicht alle Liberalen trauern dem Verlust der Regierungsbeteiligung im Landtag hinterher. Wilfried Engelke, FDP-Fraktionschef im Rat und anerkannter Querdenker, sieht in der Opposition eine Chance. „Da können die Liberalen ihr Profil wieder schärfen“, meint Engelke. Dabei könnten die Kollegen im Landtag von der Arbeit der zweiköpfigen Ratsfraktion lernen. „Wir setzen auch eigene Ideen im Rat durch. Dazu muss man aber das Gespräch mit den Mehrheitsfraktionen suchen“, rät Engelke. Die Kunst der Oppositionsarbeit liege vor allem darin, Finger in Wunden zu legen und die Fehler der Regierung aufzudecken.

Für Engelke beginnen neue Zeiten. Denn seine erst vor eineinhalb Jahren in den Rat gewählte Kollegin Sylvia Bruns hat überraschenderweise ein Landtagsmandat errungen. Das liegt daran, dass die FDP bei der Landtagswahl fast zehn Prozent der Stimmen erhielt. Einen direkten Draht zur Landespolitik verspricht sich Engelke von der neuen Konstellation. „Damit wird auch die Arbeit der FDP-Ratsfraktion gestärkt“, ist er überzeugt. Zuvor sei es mit dem Kontakt zwischen den Liberalen im Rat und im Landtag nicht so weit her gewesen.

Bruns will ihr Ratsmandat nicht aufgeben. Manche Kollegen im Rat zweifeln daran, dass sie der Doppelbelastung standhält. Schließlich habe die FDP-Frau erst kürzlich ihr zweites Kind bekommen, heißt es aus dem Gremium. Engelke jedoch hat ein treffendes Gegenargument: „Die Arbeitsbelastung im Landtag ist nicht so hoch wie im Rat - sie wird aber wesentlich besser bezahlt“, sagt er. Zudem lege Bruns eine berufliche Pause ein. Die 43-Jährige hat bisher als Geschäftsführerin der Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung gearbeitet.

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