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Thema des Tages Junges Theater für vier Jahre an neuem Ort
Thema Specials Thema des Tages Junges Theater für vier Jahre an neuem Ort
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16:10 22.05.2019
Intendant Nico Dietrich (rechts) und Tobias Sosinka leiten das Junge Theater in Göttingen. Quelle: Niklas Richter
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Göttingen

Vier Jahre soll die Sanierung und Modernisierung des Otfried Müller-Hauses an der Hospitalstraße dauern. Für das Junge Theater bedeutet das, in ein anderes Gebäude umzuziehen. Die nächste Spielzeit wird – als „Junges Theater am Wall“ - in der ehemaligen Voigt-Schule an der Bürgerstraße eröffnet. Intendant Nico Dietrich und Geschäftsführer Tobias Sosinka erklären, was der Umzug für das Göttinger Theater bedeutet.

Tageblatt: Der beklagenswerte Zustand des Otfried Müller-Hauses ist seit Jahren bekannt. Sind Sie zufrieden mit dem Ersatz, den Sie für die nächsten vier Jahre bekommen?

Sosinka: Wir ziehen in die ehemalige Voigt-Schule an der Bürgerstraße um. Wir haben sie anfänglich als ein Provisorium gedacht. Interimsspielstätten sind immer erst mal behaftet: Man kann nicht alles mitnehmen, man kann nicht alles machen. Solche Umbauphasen habe ich schon an mehreren Theatern erlebt. Was ganz wichtig ist: Der Zuschauer, der grundsätzlich zur Hospitalstraße oder zum Wochenmarkt gekommen ist, wird sich fragen, will ich da jetzt wirklich hin, in eine Schule, will ich mir da Theater angucken? Das heißt, das ist schon eine Herausforderung. Zur Frage, sind wir zufrieden? Ja, für ein Provisorium ist das richtig gut.

Das JT-Programm zum Umzug

Sonnabend, 15. Juni, von 15 bis 18 Uhr in der Voigt-Schule, Bürgerstraße: Führungen durch das Gebäude

Sonnabend, 29. Juni, ab 16 Uhr im Otfried Müller-Haus, Hospitalstraße 6: Tag der offenen Tür, Abschiedsgala, Abrissparty.

Freitag, 23. August, Gastspiel im Freibad am Brauweg: JT-Produktion „Personal Jesus“ .

Freitag, 20. September, um 20 Uhr in der Voigt-Schule: Spielzeitauftakt mit „Ein Diener zweier Herren“.

Sonnabend, 28. September, vom JT zur Voigt-Schule: Stadtraum-Performance, Projekt Arche.

Sonntag, 29. September, Voigt-Schule: Stadtteilfest mit Tisch der Ideen und Premiere „Mongos“.

Andernorts kommen Theater, wenn sie umgebaut werden, während der Zeit ja auch mal in fliegenden Bauten unter…

Sosinka: Genau. Das ist hier aber nicht der Fall. Und dank einer wirklich sehr engen gemeinschaftlichen Planung mit der Stadtverwaltung, insbesondere mit dem federführenden Architekten der Stadtverwaltung, Bernhard Boy, ist alles sehr smooth abgelaufen. In der Schule wurde das eine oder andere baulich verändert, aber es wurde kein maximaler Umbau gemacht. Die Schule hatte den Vorteil, dass sie in den vergangenen Jahren als Unterkunft für Geflüchtete schon mal brandschutztechnisch nachgerüstet worden und auf dem neuesten Stand ist. Wir kriegen dort drüben alle Abteilungen unter, und alle Arbeitsläufe können wir dort gut nachvollziehen.

Heißt das, in der Voigt-Schule ist vieles besser, wenn auch an einem anderen Ort?

Sosinka: Manches ist ein bisschen beengter, aber insgesamt haben wir dort ganz gute Bedingungen. Das Problem im Otfried Müller-Haus ist, dass es sich praktisch seit den 70er-Jahren entwickelt hat und dass immer eins zum anderen dazukam. Die Räume wurden immer wieder ein bisschen neu gemischt und dadurch ist hier im Haus momentan auch Unruhe: Der Trommelraum des KAZ befindet sich über dem Büro des JT-Geschäftsführers, und das ist für konzentriertes Arbeiten mit Zahlen manchmal nicht so lustig. Und neben der Probebühne des Jungen Theaters befindet sich der Spiegelsaal, in dem nachmittags Akrobaten proben. Das sind so Sachen, die konnten wir in der Voigt-Schule schön voneinander entzerren, indem man die Räume und ganze Etagen deutlich getrennt hat: Das eine ist jetzt KAZ und das andere ist Junges Theater. Auch wenn wir drüben ein bisschen weniger Platz haben als hier, sind es gefühlt bessere Bedingungen und der Platz reicht aus.

Dietrich: Es gibt aber die negativen Dinge: es sind halt weniger Flächen, die wir zur Verfügung haben. Und auch weniger Platz für die Zuschauer: 178, das ist dann schon eine finanzielle Einbuße.

Das Otfried-Müller-Haus in Göttingen wird umgebaut. Das Junge Theater und das Kommunikations- und Aktionszentrum (KAZ) verlassen im Sommer 2019 ihr Domizil voraussichtlich für vier Jahre.

Wie viele sind es aktuell im Otfried Müller-Haus?

Dietrich: 234. Die Pointe daran ist, dass weniger Fläche da drüben gar nicht so wirkt. Wir haben das Gefühl, es ist geräumiger, da ist mehr Platz und die Funktionen können alle erst mal wunderbar umgesetzt werden. Und für die Ästhetik und fürs Theater selbst ist die Herausforderung natürlich: wie setzen wir dort unsere Stücke um, wie sind die technischen Voraussetzungen? Manches ist technisch eingeschränkter. Aber wir haben trotzdem eine schöne Bühnensituation, eine vollkommen andere, die ist unmittelbarer, auch für die Schauspieler, sie sind noch mal näher dran. Es gibt auch ein großes Foyer. Also, das sind neue Voraussetzungen. Und die zwingen uns natürlich auch wieder, kreativ zu werden: was kann man noch machen an so einem Gebäude? Auf dem Außengelände zum Beispiel planen wir eine Bespielung für das Kinder- und Jugendtheater im Sommer, Familienstücke, das Bühnenbild wäre dann der Wall.

Das heißt der Garten wird zur Bühne? Und vom Wall aus kann zugeschaut werden?

Dietrich: Genau. Wir wollen dann zum Beispiel Dschungelbuch spielen, und jeder Jogger, der oben langläuft, ist dann Teil des Bühnenbilds und muss sich vor den Affen schützen, die dann da rumspringen. Sehr spannend ist eine weitere künstlerische Herausforderung, dass wir mit KAZ und den Filmkunstfreunden vor Ort am Wall eine Kulturinsel bilden. Und wir nennen uns dann für vier Jahre Junges Theater am Wall. Wir machen die Herausforderung zum künstlerischen Vorgang.

Verzicht auf Gastronomieflächen

Um im Otfried Müller-Haus mehr Platz für das Junge Theater und das Kommunikations- und Aktionszentrum zu schaffen, soll auf die Gastronomieräume im Erdgeschoss und im Keller nach dem Umbau verzichtet werden. Damit werden 340 Quadratmeter zusätzlich für KAZ und JT erreicht. Ein Bedarf von gut 1000 Quadratmetern mehr Platz wird diskutiert. Das entsprechende Konzept der Stadtverwaltung wird am Donnerstag, 23. Mai, im Kulturausschuss des Stadtrates Göttin gen vorgestellt. Die Sitzung beginnt um 16.30 Uhr im Neuen Rathaus, Hiroshimaplatz 1-4, Raum 126.

Das 1836 erbaute Haus soll in den kommenden Jahren umfassend saniert werden. Die einstige Professorenvilla gilt als „national bedeutsames Gebäude“. Aus diesem Grund erhält die Stadt Göttingen eine Förderung von 3 Millionen vom Deutschen Bundestag. Die Stadt selbst hat 6 Millionen Euro für das Otfried Müller-Haus im Investitionsprogramm vorgesehen.

Der Vorschlag, die Räume der beiden Gastronomieeinrichtungen künftig für die Zwecke von KAZ und JT zu nutzen, wird am Donnerstag im Kulturausschuss auch dahingehend diskutiert werden, wie die Einnahmeverluste durch Pacht in Höhe von 50000 Euro pro Jahr zu ersetzen sind. Laut Vorschlag der Stadtverwaltung soll die Summe ab dem Haushaltsjahr 2021 dem Jungen Theater als zusätzlicher Zuschuss gewährt werden.

Wird der Spielplan auch nach dem ausgerichtet, was der neue Ort erfordert?

Dietrich: Natürlich. Wir schauen inhaltlich als auch formal, welche Bühnenmöglichkeiten gibt es dort oder welche neuen Situationen, was wollen wir dort ausprobieren? Wir gucken, dass wir das in beide Richtungen bearbeiten. Grundsätzlich ist es so, dass wir den Umzug zum Thema machen. So wie wir in den vergangenen Jahren immer wieder Großprojekte gemacht haben: Gedächtnis einer Stadt, im vergangenen Jahr Otfrieds Garten. Bei den Projekten war bisher Tobias Sosinka federführend. Und die neue Spielzeit soll mit einem Stadt-Perfomance-Umzug beginnen. Am Sonnabend, 28. September, treffen wir uns hier auf dem Wochenmarktplatz und ziehen mit allen Zuschauerinnen und Zuschauern und unseren Gästen, Freunden und mit den allen KAZ-Gruppen zusammen spektakulär um. Jeder kriegt einen Scheinwerfer oder einen Stuhl in die Hand gedrückt und dann geht es quasi durch die ganze Stadt zur Voigt-Realschule. Dort heißen uns, das ist der zweite Teil des Konzeptes, die Initiativen und Akteure des Leineviertels, in das wir ziehen, willkommen.

Klingt, als ob eine weite Reise endet…

Dietrich: … eigentlich sind das nur ein paar hundert Meter Luftlinie, aber trotzdem verstehen wir es so, dass wir in ein anderes Quartier ziehen. Die Nachbarn heißen uns also willkommen, also zum Beispiel KIM und das Jugendzentrum Gartetalbahnhof, also alle Akteure, die es dort vor Ort gibt. Dann treffen diese Gruppen plötzlich aufeinander, begehen gemeinschaftlich unser neues Haus und bringen dann die neue Spielstätte zum Klingen. So werden alle verstehen, auch performativ, jetzt geht’s an einen anderen Ort. Vielleicht bekommen wir ja dort noch den Schlüssel vom Oberbürgermeister überreicht.

Sie machen das ja auch, um das Publikum von JT und KAZ dauerhaft mitzunehmen?

Dietrich: Wir hatten in den letzten Jahren 40000 bis 50000 Zuschauer, im letzten Jahr waren wir sogar bei 53000, das war ein absolutes Ausnahmejahr, – da sind wir sehr weit gekommen, mehr spielen können wir nicht. Und jetzt wird’s eben spannend, wie kriegt man so einen Umbau, so ein Theater auseinander und setzt es wieder neu zusammen. Das ist für uns Theaterleute sehr spannend.Und ich glaube, dass die Voigt-Schule selbst eine große Attraktion sein wird. Wir machen zur Eröffnung die ehemalige Schule zu einem begehbaren Haus, man kann in einem Stationen-Theater durch das ganze Haus wandern und schweifen. Ich glaube, die Menschen sind erst mal total neugierig und wollen den Raum sehen, die wollen ins Theater gucken, da sind die Göttinger sehr offen.

Voigt-Schule

1885 wurde die Voigt-Schule nach Plänen des städtischen Baurats Heinrich Gerber (1831–1930) erbaut. Das Gebäude wurde nach dem Lehrer Christoph Voigt (1817–1886) benannt, der am Auf- und Ausbau des Berufsschulwesens in Göttingen maßgeblich beteiligt war.

Sie geben sich zuversichtlich. Dabei haben Sie nun eine viel längere Zeit in der Voigt-Schule vor sich, als anfangs geplant: aus zwei sind vier Jahre am anderen Ort geworden. Wie haben Sie diese Nachricht aufgenommen?

Sosinka: Na ja, mit großer Freude nicht. Ursprünglich dachten wir an zwei Interimsspielzeiten am Wall und dann einen Neustart am Wochenmarktplatz, so wird es nun leider nicht sein. Vier Jahre sind eine lange Zeit. Wenn man es ganz genau nimmt, sind es nach der derzeitigen Zeit- und Planungsschiene zwar nur dreieinhalb Jahre. Aber im Januar, mitten in der Spielzeit, wieder zurückzuziehen, ist nach derzeitigen Überlegungen nicht sinnvoll. Aber bis dahin, fließt ja noch viel Wasser die Leine runter.

Dietrich: Und Baugelder ab. Das ist ein Wermutstropfen, aber gern sind wir auch eine Spielzeit länger auswärts, wenn dann das Ergebnis hier im Otfried Müller-Haus stimmt und alles ordentlich und sorgfältig ausgeführt worden ist. Wir sind voller Hoffnung, dass die Verwaltung alles dafür tut, dass die Mittel in den Bau fließen und nicht in die Umbauzeit.

Kann man davon ausgehen, dass man das Junge Theater im Otfried Müller-Haus im Jahr 2024 wiedererkennt?

Sosinka: So soll es sein. Die denkmalgeschützte Villa wird auf jeden Fall eine Villa bleiben. Grundsätzlich wird es so sein, dass der Saal der Saal bleibt und die Bühne die Bühne, also das Kernstück. Es werden aber Erweiterungen des jetzigen Baukörpers nötig sein, um alles, was derzeit im Otfried Müller-Haus stattfindet, auch nach dem Umbau durchführen zu können. Hierfür gibt es aber nur begrenzte Erweiterungsareale, zum Parkhaus oder zum Wochenmarkt hin. Und es ist erklärtes Ziel, die Räumlichkeiten neu zu sortieren: Wo hat das KAZ sinnvollerweise seine Räume, wo sind sinnvollerweise logistische Räume für den Theaterbetrieb angesiedelt? Jetzt ist unsere Schneiderei unterm Dach im Vorderhaus und die Künstlergarderoben sind im Keller im Hinterhaus, das kann man besser organisieren. Da auch der Wochenmarktplatz zeitgleich neu gestaltet werden soll, kann das Quartier nur gewinnen.

Dietrich: Bestimmte Situationen sind eben nicht haltbar. Wenn man beispielsweise ins Magazin geht, reichen die Arbeitsflächen einfach nicht aus. Wir fahren hier mit dem Auto hin und her, um Stücke auszulagern. Wenn man das einmal anfasst, dann sollte man schon mal größere Lösungen finden, damit das Haus am Ende besser dasteht als vorher und andere Arbeitsmöglichkeiten bietet. Ein ansprechender Anbau ist also unabdingbar. Man muss sagen, 30 bis 40 Jahre ist dieses Haus nicht mehr angefasst worden. Das wird hier alles schon wertiger, anders. Den Charme des Abgeranzten, den wirklich keiner mehr haben will, wird’s dann auch nicht mehr haben. Aber Ziel muss es ja sein, dass man eine moderne Veranstaltungsstätte wie das Junge Theater und den Saal in die nächsten 30, 40 Jahre überführt.

Das Otfried Müller-Haus

Auch heftige Eingriffe in die Gestalt des schönen Bürgerhauses am Wochenmarkt, konnten nie die Ansicht der großzügigen Villa des Universitätsprofessors für Altphilologie und Archäologie Carl Otfried Müller (1797–1840) verschwinden lassen. Müller hat sein Haus im klassizistischen Stil entworfen und von dem Baumeister Christian Friedrich Rohns (1787–1853) in den Jahen 1835/36 errichten lassen. Er sorgte dafür, dass sein Haus über die damals üblichen gesellschaftlichen Verpflichtungen der Hochschullehrer hinaus ab 1831 einen Leseverein, das „Literarische Museum“, beherbergte. Hier konnten Kollegen und ihre Familien Bücher und Zeitungen lesen, kamen zu Tanztees und Kränzchen zusammen. Müller gehörte zu dem Freundeskreis der liberalen Professorenschaft, die als „Göttinger Sieben“ Widerstand gegen die Willkür des Königs in Hannover leisteten. Er starb 1840 bei einer Exkursion in Griechenland und hatte verfügt, dass sein Haus der Göttinger Lesegesellschaft für immer zur Verfügung stehen sollte.

1886 wurde das „Literarische Museum“ mit dem Bürgerverein „Civilclub“ unter dem Namen „Union“ vereint. Unter dieser Bezeichnung war das Haus lange in der Stadt bekannt. Der heute geteerte Platz des Wochenmarktes war damals noch ein großer Garten. 1902 kauft die Stadtverwaltung Göttingen das Haus und machte es zunehmend ihrer Jugendarbeit zugänglich. In dem Saal veranstaltete die „Union“ – nun als Mieterin – Theateraufführungen, Rezitationen, Musikdarbietungen. 1923 wurde der Verein aufgelöst und die Bibliothek ging an den Akademischen Lesesaal über. 1921 bis 1925 bot die Jugend-Volkshochschule hier Kurse an, 1925 eröffnete die Stadt ein Heim für die männliche Jugend, das 1933 von der Hitler-Jugend (HJ) übernommen wurde.

Nach dem Krieg vermietete die Stadt den großen Saal an eine Spedition. In den ehemaligen Wohnräumen wurde 1952 bis 1957 die Volkshochschule (VHS) untergebracht. In diesen Jahren führte das Deutsche Theater kleinere moderne Stücke in einem Pavillonbau „Kammerspiele“ neben und später im Otfried Müller-Haus auf. Das Junge Theater, das Hans-Gunter Klein 1957 gegründet hatte, zog 1976 in das Haus ein, im Keller machte ein Szenelokal „jt-keller“ auf und 1976 kam das Kultur- und Aktionszentrum (KAZ) dazu.

Seit wann sind Sie beide am Jungen Theater tätig?

Sosinka: Wir haben gemeinsam begonnen mit der Spielzeit 2014/15; wir sind in der fünften Spielzeit, viereinhalb Spielzeiten sind rum. Und jetzt kommt die nächste spannende Phase, weil wir für die nächsten vier Spielzeiten in eine Interimsspielstätte umziehen.

Kann man davon ausgehen, dass Sie während der vierjährigen Interimszeit am JT bleiben werden?

Dietrich: Für uns ist es eine schöne Herausforderung. Wann macht man das schon mal: ein ganzes Theater zusammenpacken, wieder auspacken. Und so eine Planung mitgestalten zu dürfen, wie baut man so etwas auf? Und das auch noch in zwei Immobilien. Das reizt uns schon. Und für uns ist schon der Gedanke, dass wir erst mal das Haus und die Firma, die GmbH, so weit führen, dass alles schlüssig umgesetzt wird. Das ist ein triftiger Grund.

Hin und zurück?

Dietrich: Hin und zurück – gehen wir erst mal gedanklich davon aus. Und wenn das Auto neu ist, will man es ja auch mal fahren. Was in der Zwischenzeit passiert, oder ob Hollywood noch anruft, das werden wir dann auf dem Weg sehen.

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