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Thema des Tages Diese Kinder besuchen die Redaktion des Göttinger Tageblatts
Thema Specials Thema des Tages Diese Kinder besuchen die Redaktion des Göttinger Tageblatts
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20:30 27.03.2019
Kinder machen Zeitung: Junge Menschen besuchten anlässlich des Zukunftstages 2018 das Göttinger Tageblatt. Um 10 Uhr nahmen die Schüler an der Redaktionskonferenz teil. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

In Deutschland wird als bundesweites Aktionsprogramms seit 2001 jährlich der „Girls' Day“ angeboten. In Niedersachsen wird dieser Tag als „Zukunftstag für Mädchen und Jungen" gestaltet.  Auch das Göttinger Tageblatt macht mit. Diese Schüler sind dabei:

Feline Hamadeh Quelle: r

Feline Hamadeh ist Schülerin des Hainberg-Gymnasiums und geht in die achte Klasse. Sie sagt: „Ich möchte meinen Zukunftstag beim Göttinger Tageblatt verbringen, da ich es spannend finde zu erfahren, wie die verschiedenen Arbeitsbereiche aussehen und welche Leute an der Produktion einer Zeitung beteiligt sind.“

In die siebte Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums geht Antal Mimkes. Er hat sich für den Zukunftstag beim Göttinger Tageblatt entschieden, weil er gerne liest und Geschichten erzählt. Außerdem haben seine Freunde schon beim Zukunftstag in der Redaktion mitgemacht und mit ihren Erzählungen Antals Neugier geweckt.

Lina Grna Quelle: r

Lina Grna freut sich auf einen interessanten Tag und spannende Einblicke beim Göttinger Tageblatt. Sie geht in die neunte Klasse des Hainberg-Gymnasiums Göttingen.

Die sechste Klasse am Max-Planck-Gymnasium besucht Marie-Theres Sommer. „Da ich sehr gerne Geschichten, Artikel und andere Texte schreibe und gerne fotografiere, habe ich mich beim Göttinger Tageblatt für den Zukunftstag beworben,“ sagt sie. Außerdem hat ihre Tante bei der Zeitung gearbeitet. Was Marie-Theres von ihr darüber erfahren hat, fand sie sehr spannend. Sie freut sich darauf, beim Zukunftstag in die Arbeit der Journalisten reinzuschnuppern.

Am Hainberg-Gymnasium ist Anna Gliem Schülerin der neunten Klasse. Sie hat an ihrer Schule den Wahlpflichtunterricht „Journalismus“ gewählt und interessiert sich daher für den Zukunftstag beim Göttinger Tageblatt.

Anna Gliem Quelle: r

Fabio Theiß sagt: „Ich habe mir den Zukunftstag beim Göttinger Tageblatt gewünscht, weil ich es ganz interessant finde, wie die einzelnen Artikel geschrieben werden.“ Am meisten interessiert ihn die Sportredaktion, weil er jeden Tag die Sportseite des Göttinger Tageblatts liest. Fabio besucht die Klasse Fünf der IGS Geismar.

Fabio Theiß Quelle: r

In die neunte Klasse des Hainberg-Gymnasiums geht Aliki Alkimos. Sie interessiert sich für die Informationsverbreitung durch Medien, wie beispielsweise durch die Zeitung, und besucht an ihrer Schule den Wahl-Pflicht-Unterricht „HG Channel“, der ihr Interesse am Journalismus weckte.

Lilly Krüger besucht die fünfte Klasse des Max-Planck-Gymnasiums. Sie hat sich zum Zukunftstag beim Göttinger Tageblatt angemeldet, weil sie sehr gerne liest und schreibt.

„Ich lese regelmäßig das Göttinger Tageblatt und interessiere mich für den Beruf des Redakteurs“, sagt Jan Christoph Kunze. Daher freut er sich, dass er den Zukunftstag beim Göttinger Tageblatt verbringen darf. Jan ist Schüler der siebten Klasse an der KGS Moringen.

Selina Krukenberg Quelle: r

Selina Krukenberg besucht Klasse Fünf des Max-Planck-Gymnasiums. Sie macht beim Zukunftstag beim Göttinger Tageblatt mit, weil sie sehr gerne Texte schreibt. Außerdem recherchiert sie gerne und findet es toll, wenn man anderen Sachen mitteilen kann, die sonst keiner mitkriegen würde.  

Jugendliche folgen bei Berufswahl meist traditionellen Vorstellungen

Bei der Berufswahl folgen Mädchen und Jungen nach wie vor überwiegend traditionellen Rollenmustern. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts streben Jungen auf dem Ausbildungsmarkt verstärkt in naturwissenschaftliche und technische Berufe. Mädchen zieht es eher in Pflegeberufe. Im Ausbildungsjahr 2017/2018 lag der Anteil männlicher Auszubildender in Pflegeberufen lediglich bei 22 Prozent, wie die Behörde am Mittwoch in Wiesbaden zum „Girls’ Day“ und „Boys’ Day“ am Donnerstag mitteilte. Umgekehrt lag der Anteil von Mädchen in Ausbildungsberufen des Bereichs „Naturwissenschaft, Geografie und Informatik“ nur bei 17 Prozent.

In einer schulischen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger befanden sich im Ausbildungsjahr 2017/2018 insgesamt 14 500 Männer, was einem Anteil von 19 Prozent entspricht. Eine schulische Ausbildung zum Altenpfleger machten 19 200 Männer, was einem Anteil von 25 Prozent entspricht.

In naturwissenschaftlich und technisch ausgerichteten Ausbildungsberufen zeigt sich den Angaben zufolge ein umgekehrtes Bild: Insgesamt befanden sich im Jahr 2017 etwa 4.360 Frauen in einer Ausbildung im Bereich Chemie, was einem Anteil von 32 Prozent entspricht. Eine Ausbildung im Bereich Informatik machten 1 500 Frauen, was einem Anteil von sieben Prozent entspricht. epd

Girls’ Day – ein Zukunftstag für Mädchen

Am Girls’ Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik. Aufgrund der Osterferien 2019 und 2020 findet der Girls’Day in den kommenden zwei Jahren bereits im März statt: Am 28. März 2019 und am 26. März 2020.

Der Girls’ Day lohnt sich – für alle

Der Girls’Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,9 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2018 erkundeten rund 100.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften, mehr als 10.000 Angebote von Unternehmen und Organisationen waren auf unserer Website eingetragen.

Potenziale nutzen

Junge Frauen in Deutschland verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Trotzdem wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus und den Betrieben fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen qualifizierter Nachwuchs. Der Girls’ Day bietet deshalb allen Chancen für die Zukunft.

Ein spannender Tag mit positiven Auswirkungen

Am Girls’ Day erleben die Teilnehmerinnen in Laboren, Büros und Werkstätten, wie spannend die Arbeit dort ist. In Workshops und bei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblicke in den Alltag der Betriebe und erproben ihre Fähigkeiten praktisch. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte knüpfen.

Außerdem werden Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam – sie sollen dieser gut ausgebildeten Generation junger Frauen neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Viele junge Frauen haben durch den Girls’ Day eine Ausbildung oder einen Studiengang in ihrem Traumberuf gefunden. Und: Evaluationsergebnisse bestätigen, dass der Girls’ Day positiven Einfluss auf das Image von technischen Berufen bei den Teilnehmerinnen hat.

Prominent gefördert und unterstützt

Der Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Initiative D21, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Bundeselternrat (BER) unterstützen das bundesweite Projekt. Die Lenkungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Aktionspartner sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) und die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) begleiten das Projekt inhaltlich und organisatorisch.

Bundesweite Koordination des Girls’Day

Der Mädchen-Zukunftstag wird vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. auf Bundesebene koordiniert. Unsere Aufgabe ist es, neue Partnerinnen und Partner in Unternehmen, Organisationen und Verbänden zu gewinnen. Außerdem erstellen wir die Aktionsmaterialien zur Durchführung des Girls’Day. Unsere häufig besuchte Homepage wird täglich aktualisiert und informiert Mädchen, Unternehmen und Organisationen, Lehrkräfte, Arbeitskreise und Eltern über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung. Darüber hinaus unterstützen rund 330 regionale Arbeitskreise den Girls’Day vor Ort.

Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl

Der Girls’Day unterstützt die Initiative Klischeefrei – Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl. Ziel der Initiative ist es, eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees bundesweit zu etablieren. Der Initiative gehören die zuständigen Bundesministerien, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialpartner und Vertretungen aus Ländern, Wissenschaft, Praxis und Wirtschaft an.

Das ist der Boys’Day

Der Boys’ Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Aufgrund der Osterferien 2019 und 2020 findet der Boys’Day in den kommenden zwei Jahren bereits im März statt: Am 28. März 2019 und am 26. März 2020.

Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl

Der Boys’Day unterstützt die Initiative Klischeefrei – Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl. Ziel der Initiative ist es, eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees bundesweit zu etablieren. Der Initiative gehören die zuständigen Bundesministerien, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialpartner und Vertretungen aus Ländern, Wissenschaft, Praxis und Wirtschaft an.

Warum ein Jungen-Zukunftstag?

Jungen und junge Männer haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es aber um ihre Berufswahl, entscheiden sie sich oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker – Berufe die traditionell oft von Männern gewählt werden.

Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch so viel mehr. Ob mit Hauptschulabschluss, einer Ausbildung, dem Abi oder Studium – es gibt jede Menge Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind, z. B. im Bereich Soziales, Gesundheit, Pflege und Erziehung. Auch Berufe aus dem Dienstleistungsbereich und weitere Berufsfelder, in denen Männer unterrepräsentiert sind, können Jungen am Boys’ Day kennenlernen.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’ Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es z. B. um männliche Rollenbilder, Berufs- und Lebensplanung und die Vielfalt von Lebensentwürfen. Für die Erweiterung ihrer sozialen Kompetenzen können sie am Boys’Day außerdem ihre Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Woher kommt der Name Boys’Day – Jungen-Zukunftstag?

Der Name ist an den Girls’ Day –Mädchen-Zukunftstag angelehnt.

Auf der Basis einer Umfrage im Jahr 2001 wählten 10 bis 15-jährige Mädchen in Schulklassen und Mädchen-Treffs die Bezeichnung Girls’ Day als eindeutigen Favorit.

Deshalb hat bei seiner Entstehung in 2010 auch der Jungen-Zukunftstag den Namen Boys’ Day erhalten. Weil der bundesweite Aktionstag aber auch in der deutschen Sprache verständlich sein Ziel ausdrücken soll, lautet die vollständige Bezeichnung des Aktionstages seitdem: Boys’ Day – Jungen-Zukunftstag.

Der Boys’ Day und Neue Wege für Jungs

Der Boys’Day ist aus dem Projekt Neue Wege für Jungs hervorgegangen, das sich als Bundesweites Netzwerk und Fachportal für die Berufswahl und Lebensplanung von Jungen einsetzt.

Informationen zu Girls’ und Boys’ Day: Kompetenzzentrum

Von Lisa Marie Bohlander

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