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Wätzolds Woche Integration in Göttingen
Thema Specials Wätzolds Woche Integration in Göttingen
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20:20 24.07.2015
Quelle: EF
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Göttingen

Diese wunderschöne Antwort war mir geradezu ein inneres Zuckerfest, denn keine deutsche amtliche Verordnung könnte besser erdacht sein und willkürlicher anmuten. Das klingt nicht nach Dschihad, sondern eher nach Gartenzwerg und Kissen mit Knick. Deshalb erkläre ich die Integration der Göttinger Muslime hiermit für geglückt.

Gar nicht geglückt ist dagegen die Integration einer anderen Minderheit in unsere Zivilgesellschaft. Da hat sich in einigen Göttinger Häusern offenbar eine patriarchale Parallelgesellschaft gebildet. Diese Männer weigern sich, nach unseren Gesetzen zu leben und richten sich stattdessen nach ihren eigenen archaischen Regeln, die in unserem Kulturkreis eigentlich geächtet sind. Dies führt unweigerlich zu Konflikten mit der Mehrheitsgesellschaft. Die Rede ist natürlich von einigen Göttinger Burschenschaftlern.

So haben jüngst Mitglieder der Landsmannschaft Verdensia jemanden so vom Rad geschubst, dass der sich eine Knieverletzung zugezogen hat und wenige Tage später werden die Bewohner eines studentischen Wohnheims sogar aus dem Haus der Burschenschaft Germania heraus beschossen.

Deshalb kommt hier ein wichtiger Benimm-Hinweis für Burschenschaftler, den die sich bitte ins großdeutsche Stammhirn schreiben: Eure Hau-und-Stech-Rituale, denen ihr in euern Häusern nachgeht, könnt ihr nicht einfach in der Öffentlichkeit praktizieren. Denn andere Leute schubsen und beschießen ist verboten. Das nennt man Körperverletzung und wird bestraft. Nicht, dass so ein Verhalten zur Gewohnheit wird und ihr demnächst nach dem Salamander saufen säbelrasselnd durch die Fußgängerzone zieht und wildfremden Leuten Schmarren in die Gesichter schneidet.

Von Lars Wetzold

Den Autor erreichen Sie unter redaktion@goettinger-tageblatt.de