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Zeitung in der Schule Besuch beim Göttinger Tageblatt
Thema Specials Zeitung in der Schule Besuch beim Göttinger Tageblatt
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16:38 06.07.2011
Viel zu entdecken im Tageblatt-Druckhaus: Schüler der Klasse 4b der Rosdorfer Heinrich-Grupe-Schule. Im Hintergrund die Bogendruckmaschine des Tageblatts.
Viel zu entdecken im Tageblatt-Druckhaus: Schüler der Klasse 4b der Rosdorfer Heinrich-Grupe-Schule. Im Hintergrund die Bogendruckmaschine des Tageblatts. Quelle: Hinzmann
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Natürlich ist der Tageblatt-Song auch wieder mit dabei: Schon als die Schüler der Klasse 4b der Heinrich-Grupe-Schule in Rosdorf aus ihrem Bus auf dem Tageblatt-Gelände aussteigen, schmettern sie den „Ganz schön feist“-Ohrwurm. Das freut Tageblatt-Mitarbeiter Günter Pommer, der die Viertklässler durch das Druckhaus führt. Besonders die aromatischen Druckbögen faszinieren die Schüler: Sie schnuppern an den Duftkalendern, die mit der modernen Bogendruckmaschine beim Tageblatt hergestellt werden und suchen nach Erdbeer-, Zimt- oder Zitronenaromen.

Die Klasse 4H der Grundschule Lenglern in Harste wird auf ihrer Besichtigungstour von einer Paketierungsmaschine in ihren Bann gezogen. Statt Zeitungspakete zu schnüren, legt ein Mitarbeiter seine Hand in das Gerät: Es entstehen Plastikringe, die die Viertklässler gleich als Armbänder verwenden. Vorbei an der vierstöckigen Rotationsmaschine und den riesigen Papierrollen, steuern die Kinder am Ende der Führung zielstrebig auf den Tageblatt-Tischkicker zu und liefern sich dort die eine oder andere Fußballpartie.
Die Schüler der Klasse 4a der Janusz-Korczak-Schule in Nikolausberg wissen noch ganz genau, was sie während der Aktion „Zeitung in der Schule“ gelernt haben. Kevin benennt auf Nachfrage die vier Tageblatt-Bücher Überregionales, Lokales, Magazin und Sport. Der Aufbau der Zeitung ist klar, jetzt wollen die Schüler sehen, wo das Tageblatt gedruckt wird.

„Ohhhh“ staunen die Kinder, als sich die Tür zur Produktionshalle öffnet, in der die große Druckmaschine steht. Auch wenn die Maschine gerade nicht läuft, ist wegen der sensiblen Technik Vorsicht geboten. Anfassen dürfen die Kinder aber trotzdem etwas, nämlich das unbedruckte Zeitungspapier. Sie fühlen sofort, dass es dünner ist, als das Schreibpapier in ihren Schulheften. In der Abteilung Bogendruck sehen sie, wie in einer speziellen Maschine ein großer Satz Papierbögen gedreht wird – schließlich soll die Rückseite auch noch bedruckt werden. Zum Abschluss der Führung interessiert die Schüler vor allem, welche Ausbildungsmöglichkeiten es beim Tageblatt gibt.

Auch die Klasse 4b der Wilhelm-Henneberg-Schule in Göttingen will viel von Günter Pommer wissen. Überrascht zeigt der sich von der einfachsten Frage: „Wann lesen sie Zeitung, morgens oder abends“, will Marlene wissen. Sie selbst kommt nämlich selten dazu, das komplette Tageblatt an einem Stück durchzulesen. Weil sie so interessiert ist, gewinnt Marlene gleich die Hauptrolle in einem Tageblatt-Video. Das dreht Online-Volontär Florian Heinz nämlich während des Besuchs der Schüler im Druckhaus.
Videos drehen auch die Schüler der Klasse 4b der VGS Gieboldehausen während ihrer Führung durch das Druckhaus. Sobald sie eine ratternde Maschine sehen, zücken sie ihre Handys und fangen das Geschehen ein. „Ich will das meinen Eltern zeigen“, sagt Tim. Sein Klassenkamerad Tizian ist stolz darauf, dass er seinen Tageblatt-Presseausweis mitgebracht hat. So fühlt er sich in den Produktionshallen gleich ein bisschen heimisch.

Dann wird es plötzlich geschäftig: Eine kleine Drängelei entsteht, als Tageblatt-Mitarbeiter die Papierrollen als Vorbereitung zum Andruck in der Druckmaschine einspannen. Jeder der Schüler will mithelfen. Paul und Jonas dürfen schließlich den Abriss, also die äußere Schicht der Papierrolle, in die großen Müllcontainer werfen. Nach der fast zweistündigen Führung sind die Kinder alle beeindruckt. Emilie zieht ihr ganz eigenes Fazit: „Ich wusste vorher nicht, wieviel Arbeit in einer Zeitung steckt.“