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Zeitung in der Schule Tageblatt in der Plesseschule Reyershausen und Grundschule Bremke
Thema Specials Zeitung in der Schule Tageblatt in der Plesseschule Reyershausen und Grundschule Bremke
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00:19 16.06.2013
Richtig gut drauf: Lisa (r.) und ihre Mitschülerin während der Tageblatt-Schulaktion an der Grundschule Bremke.
Richtig gut drauf: Lisa (r.) und ihre Mitschülerin während der Tageblatt-Schulaktion an der Grundschule Bremke. Quelle: Vetter
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Reyershausen/Bremke

Höflich empfangen die Viertklässler der Plesseschule Reyershausen Tageblatt-Redakteurin Marie-Luise Rudolph und Fotograf Peter Heller: Die Tür zum Klassenraum wird aufgehalten.  Unterdessen erzählt Schulleiterin Erika Baumgarten-Sedler, dass sich die Schüler schon sehr auf den Tageblatt-Besuch gefreut haben. Eine Schülerin sei sogar, obwohl sie morgens kränklich war, zur Schule gekommen, weil sie den Termin nicht verpassen wollte.

Kritische junge Journalisten

Nach diesem freundlichem Empfang zeigen die 19 Schüler, dass sie nicht nur höflich sind, sondern auch kritische junge Journalisten, die das Tageblatt-Team mit Fragen löchern: „Warum gibt es überhaupt noch eine Zeitung, wenn die meisten Leute Fernsehen gucken oder Radio hören?“ Heller und Rudolph versuchen zu erklären, dass man eine Zeitung in Papierform den ganzen Tag lesen kann, nicht nur, wenn es das Programm gerade vorsieht. Außerdem sei eine Regionalzeitung das einzige Medium, dass Nachrichten aus der Region, also auch aus Reyershausen und der Gemeinde Bovenden bündelt. „Wie dick ist eigentlich eine Zeitungsseite“, lautet die nächste Frage. Papier misst man in Papierstärke. Das Tageblatt wird auf Papier gedruckt, das eine Stärke von 45 Gramm pro Quadratmeter hat.

Bis zu 600 Fotos „schießt“ Tageblatt-Fotograf Jan Vetter an manchen Tagen, wenn er von Termin zu Termin eilt. Da staunen die Viertklässler der Grundschule Bremke nicht schlecht. Denn sie haben ja bei ihrer Zeitungslektüre längst gemerkt, dass oft nur ein Bild zu einer Geschichte erscheint. „Und wer sucht das aus?“, will Kira wissen. Inzwischen ganz oft der schreibender Kollege, ärgert sich Vetter ein wenig. Das war früher anders, als die Fotografen am Abend nach ihren Terminen oder von einem Feuer noch in die Redaktion kommen mussten, um die Filme aus der Kamera zu entwickeln.

Bilder werden oft von unterwegs geschickt 

Heute wird digital fotografiert und oft schicken sie die Bilder von unterwegs. Dann kann ein Bild von einem Feuer in der Göttinger Innenstadt schon ganz früh morgens in der Zeitung stehen, obwohl es erst spät am Abend vorher gebrannt hat. Das interessiert die Kinder aus Bremke, Bischhausen und Ischenrode natürlich.

Ansonsten lesen sie im Tageblatt unterschiedliche Seiten und Themen: Til schaut sich zuerst den Sportteil an, andere die Reklame. Und viele freuen sich mittwochs auf die Witze von der Kinderseite. Dass in der Zeitung nicht nur über Fußball, Unfälle und Politik in Göttingen und Gleichen berichtet wird, haben die Schüler gemerkt.  Da gibt es viele Nachrichte aus London, China und ganz Deutschland, weiß Yannick.  

Marie-Luise Rudolph und Peter Heller (Fotos) waren am 13. Juni in der Plesseschule Reyershausen. Ulrich Schubert und Jan Vetter (Fotos) waren in der Grundschule Bremke.