Fördergelder für vier Jahre

Neun Millionen für die Erforschung der Sinne an der Uni Göttingen

Eines der Forschungsobjekte des  SFB 889: Sinnes- und Nervenzellen des Innenohres.

Eines der Forschungsobjekte des SFB 889: Sinnes- und Nervenzellen des Innenohres.

Göttingen. Die Förderung gilt für weitere vier Jahre, teilte UMG-Sprecher Stefan Weller mit.

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Sehen, Hören, Riechen, Tasten: die wichtigsten menschlichen Sinne besser verstehen will der Sonderforschungsbereich SFB 889 "Zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung", so Weller. Nach einer als "hervorragend begutachteten wissenschaftlichen Leistung in der ersten und zweiten Förderperiode seit 2011", unterstützte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die weitere Erforschung der Sinne.

Wissenschaftler aus 21 Arbeitsgruppen der Neurowissenschaften am Standort Göttingen beteiligt

Wissenschaftler aus 21 Arbeitsgruppen aus den verschiedenen Bereichen der Neurowissenschaften am Standort Göttingen arbeiten zusammen. Beteiligt seien Forscher aus fünf Kliniken und Instituten der UMG, aus dem Europäischen Neurowissenschaftlichen Institut (ENI-G), den Fakultäten für Biologie und Psychologie sowie für Physik der Universität Göttingen, aus dem Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin und dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation sowie dem Deutschen Primatenzentrum.

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„Sensorische Defizite bedingen eine schwere Belastung für Betroffene und haben große sozioökonomische Bedeutung“, betont Weller. „Bei Fehlfunktionen kommt es etwa zu Sinnesbehinderungen wie Sehstörung oder Schwerhörigkeit. Allein von Hörstörungen sind aktuell in Deutschland rund 14 Millionen Menschen betroffen, und die Tendenz ist steigend.“

Sprecher des Sonderforschungsbereichs 889 an der UMG ist Prof. Tobias Moser

„Interaktionen und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern aus Universität und außeruniversitären Einrichtungen sind entscheidend, um unser Langzeitziel, ein verbessertes Verständnis von Sinnesfunktion und Sinnesstörungen, zu erreichen“, sagt der Sprecher des Sonderforschungsbereichs 889 , Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der UMG. Die wissenschaftliche Tätigkeit im SFB 889 zeige sich in „zahlreichen international sichtbaren Publikationen in hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschriften“, so Weller.

Von Stefan Kirchhoff / r

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