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„What’s Love?!“

So schön war die Tanz-Show des Hochschulsports

Annäherung und aufkommende Gefühle: Frühlingsträumereien mit der Gruppe Klassisches Ballett Level 2.

Annäherung und aufkommende Gefühle: Frühlingsträumereien mit der Gruppe Klassisches Ballett Level 2.

Göttingen.Die Show am Sonnabend war bereits die achte Auflage von Hochschulsport Goes Dance. Erstmals gab es nicht nur eine Abendveranstaltung, sondern auch eine Matinee am Nachmittag mit der vor allem Familien angesprochen werden sollten.

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Es ist voll in der Halle am Sprangerweg, auch am Nachmittag schon, die guten Plätze in den vorderen Reihen sind schon 20 Minuten vor dem Start der Tanzgala belegt. Im Hintergrund üben die Tänzer und Tänzerinnen noch einmal ihre Schritte, halten sich warm, treffen letzte Absprachen.

Von Ballett bis Bauchtanz

250 Teilnehmer der einzelnen Tanz-Gruppen des Hochschulsports zeigen ihr Können in 15 Tanzarten von Jazzdance über Ballett bis Rock’n’Roll und Bauchtanz. Egal ob Level 1 oder 3, alle haben die Möglichkeit, sich hier zu präsentieren. Organisiert haben das Programm mit 22 Nummern, die die Facetten der Liebe zeigen sollen, die Trainer Milena Dettenbach, Rebekka Roetger und Tim Schneider.

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Drei Frauen, ein Mann, das ist die Gruppe Vertikaltuch, die ganz am Anfang mit ihrer schönen Choreografie von Christa Maria Idel das Publikum begeistert. Sie schwingen dabei beispielsweise mit dem Tuch im Kreis, klettern in die Höhe, wickeln sich in das Tuch, lassen sich wieder fallen, bis eine gekonnt gesetzte Wicklung sie auffängt. „Ying und Yang“ –die Gegensätze, die sich anziehen, sich ergänzen – waren das Vorbild für ihre Choreografie, erzählen Roetger und Dettenbach, die durch das Programm führen.

Breakdance-Solo vom Publikum bejubelt

Mit selbst gestalteten Kostümen und Choreographien begeistern die Tanzgruppen des Hochschulsports seit 2011 mit ihrer Veranstaltung das Publikum. Das sei einzigartig im Hochschulsport in Deutschland, so die Organisatoren über die Tanzveranstaltung, die in den vergangenen Jahren immer mehr zu einer Großveranstaltung angewachsen sei. Während im ersten Jahr noch etwa 200 Menschen den Tänzern bei ihren Choreografien zugesehen hätten, habe sich das Publikum nun verfünffacht.

„Frühlingsträumerei“ heißt die Choreografie der Gruppe klassisches Ballett Level 2, Annäherung und aufkommende Gefühle stellen sie tänzerisch dar. Nach HipHop und Modern Dance gehört die Halle einem Einzelkünstler. Dave Ayissi La Pax zeigt ein Breakdance Solo voller geschmeidiger und kräftezehrender Bewegungen und wird dafür vom Publikum bejubelt.

Tanzen wie im Musik-Video

Verliebtsein, Trennung, unerfüllte Liebe, Selbstmord, die Liebesgeschichte zwischen einer Vietnamesin und einem Amerikaner aus dem Musical „Miss Saigon“ ist tragisch. Die studentische Lateinformation hat sie zum Thema ihrer gelungenen Kür gemacht. Im Zentrum der Latin Dance-Gruppe Level 1-2 steht dagegen ein anderer Aspekt der Liebe: das Feuer der Leidenschaft.

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Tanzen, was die Stars in ihren Videos zeigen: Unter dem Motto „Love is a bitch“ präsentiert sich die Gruppe MTV Music Video Dance, ganz in Schwarz gekleidet, die langen Haare offen. Faszinierende Hebungen, eine beeindruckende Körperspannung und Beweglichkeit zeigt ein Tanzakrobatik-Duo in einer Choroegrafie von Karoline Jobst und wird dabei immer wieder mit Szenenapplaus vom Publikum gefeiert.

Weiter geht es mit dem Thema Hochzeit, das die Irish-Dance Gruppe leichtfüßig auf den Hallenboden tanzt. Freiheit ist das Thema der Rock’n’Roll-Gruppe, Schmetterlinge im Bauch tanzen die Frauen der Gruppe Klassisches Ballett Level 2-3, einen wunderschönen Balztanz der Pfauen die Latin Dance-Gruppe Level 3.

Mit „What’s Love“ ist den Hochschultänzern ein farbenfroher, leidenschaftlicher Bogen durch die Liebe und die Tanzstile gelungen, der von den Zuschauern gefeiert wird.

Von Christiane Böhm

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