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Katholische Hochschulgemeinde

Tango von Studierenden für Studierende

Schnupperstunde des Tango-Kurses "Tango von Studierenden für Studierende" im Fegefeuer. Miriam Feix und Maximilian Morgan (links) geben den Kurs und zeigen eine Schrittfolge, die Moulinette. Kursteilnehmer Leonie Broder und Thimo Trommer schauen genau zu.

Schnupperstunde des Tango-Kurses "Tango von Studierenden für Studierende" im Fegefeuer. Miriam Feix und Maximilian Morgan (links) geben den Kurs und zeigen eine Schrittfolge, die Moulinette. Kursteilnehmer Leonie Broder und Thimo Trommer schauen genau zu.

Göttingen. Seit vier Jahren tanzen Miriam Feix und Maximilian Morgan Tango. Im vergangenen Jahr haben die Studenten zum ersten Mal einen Tango-Workshop für andere Studierende angeboten. Nun ist ein neuer Kurs gestartet, der sich vor allem an Anfänger richtet.

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Konzentriert, mit halb geschlossenen Augen und leicht wippenden Füßen warten Feix und Morgan auf den Einsatz der Musik. Erst langsam, dann immer fließender gehen sie in die Bewegungen, als sie durch das "Fegefeuer", der Kneipe der Katholischen Hochschulgemeinde, tanzen.

Kostenlose Schnupperstunde

Heute wollen die beiden den Teilnehmern der Schnupperstunde einen ersten Einblick geben, damit sie ein Gefühl für den Tanz bekommen, Figuren kennenlernen und die richtige Haltung lernen. Tango argentino zeichne sich dadurch aus, dass es dabei keine langen Choreografien, sondern einzelne Elemente gibt, die immer wieder neu kombiniert werden können. „Das führt dazu, dass man nie auslernt und immer etwas Neues kommt“, sagt Feix.

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Den Tänzern verlange das viel Aufmerksamkeit ab. Beide müssten sich immer wieder neu auf den Partner einlassen. „Es ist ein gefühlvoller Tanz, bei dem die Verbindung gewahrt werden muss, damit alles im Fluss bleibt“, ergänzt Morgan. Das Ergebnis könne sehr wild, oder aber sehr sanft sein. „Wenn ich richtig im Tanz drin bin, dann weiß ich auch nicht, was als Nächstes kommt.“

Tango-Workshop

Tango-Workshop

Diese „Masse an Möglichkeiten“, die vielen Facetten des Tanzes machen Tango für Feix so besonders. Außerdem genieße sie es, dass es in Göttingen so viele Veranstaltungen gebe, wo Tango getanzt werden kann. In Göttingen gebe es mit Milonga-Veranstaltungen im KAZ, der Musa und dem Tanzzentrum „viel Tangokultur“ und eine nette Gemeinschaft. „Man braucht keine Scheu zu haben“, betont sie.

Morgan hat früher viel Standard getanzt, doch Tango sei sein absoluter Lieblingstanz. Dabei fühle er sich „sehr elegant“, sagt der 20-Jährige und lacht. Danach sei er voller Energie.

Viele Möglichkeiten, sich auszudrücken

Leonie Broder und ihr Freund Thimo Tromm sind an diesem Abend die einzigen, die zur Schnupperstunde gekommen sind. Dadurch können sich Feix und Morgan ganz auf sie konzentrieren. Weil das Paar schon einen Tango-Kurs gemacht hat, geht es vor allem darum, konkrete Fragen zu beantworten und dort zu helfen, wo die beiden nicht weiter kommen.

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„Die Musik ist fantastisch, chaotisch und einfallsreich“, schwärmt Tromm. Es dauere ein bisschen, bis man sich eingefühlt habe, aber dann „hast du so viel Möglichkeiten dich auszudrücken“. Die aber müssen geübt werden. Denn vieles, das nicht genutzt wird, vergesse man wieder. So habe ihr erster Kurs sehr viel Spaß gemacht, allerdings seien ihnen gerade vom Anfang „ein paar Sachen abhandengekommen“ und einiges hätten sie sich auch falsch gemerkt, erzählt die 28-Jährige lachend.

Führender und folgender Partner

Mit dem Partnertausch in ihrem ersten Kurs habe sie sich am Anfang ein bisschen schwergetan. Der sei zwar sinnvoll, da die führenden Partner dies auf unterschiedliche Weise machten, aber es sei natürlich „schon eine ziemliche Nähe“. Führende Personen seien sehr gefragt, denn anders als bei folgenden Tanzpartnern, die auch ohne Vorerfahrung in der Lage seien, mit zu tanzen, funktioniere das umgekehrt nicht.

Zwar einige man sich vor einem Kurs, wer welchen Part übernimmt, oft seien es aber die Männer, die führten. Doch Tromm hat noch einen Tipp für andere Pärchen – nämlich zu wechseln, wenn die Frau mehr Temperament oder ein besseres musikalisches Verständnis habe. „Warum nicht einfach mal tauschen? Das könnte beiden mehr Spaß machen.

„Tango von Studierenden für Studierende“

Der Tango-Workshop umfasst insgesamt fünf Termine. Die nächsten sind am 30. Januar sowie 6. und 13. Februar jeweils um 20.15 in der Kneipe „Fegefeuer“ der Katholischen Hochschulgemeinde, Kurze Straße 13. Der letzte Termin wird noch bekannt gegeben. Übungsleiter sind Miriam Feix und Max Morgan. Kontakt und Anmeldung bei Miriam Feix via miriam.feix@web.de, Kosten für Studierende: 25 Euro

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Von Nora Garben

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