Covid-19

Uni Göttingen bietet freiwillige Corona-Tests für Studierende und Beschäftigte an

Aushänge am Hörsaal 011 weisen auf die Maskenpflicht hin.

Aushänge am Hörsaal 011 weisen auf die Maskenpflicht hin.

Göttingen. Die Universität Göttingen will für Sicherheit im eingeschränkten Präsenzbetrieb sorgen: Seit Montag bietet sie nach einer Pilotphase mit begrenzten Kapazitäten freiwillige Corona-Tests für alle Studierenden und Beschäftigten an. „Wer sich testen lassen möchte, muss sich für einen Termin online in der Mensa Italia oder der Nordmensa anmelden“, heißt dazu vonseiten der Uni-Pressestelle.

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Für die Probenabnahme sei kein Nasen-Rachen-Abstrich nötig, sondern eine deutlich einfachere und weniger unangenehme Speichelprobe, die mit einer Art Wattestäbchen im Mund entnommen werde, heiß es in einer Mitteilung der Uni. Täglich könnten so bis zu 1.200 Personen getestet werden. Die Ergebnisse würden „in der Regel“ innerhalb von 24, maximal 48 Stunden per E-Mail mitgeteilt.

Aber: In dieser Woche seien bereits alle Testtermine ausgebucht. Im kommenden Jahr seien Tests wieder ab Mittwoch, 6. Januar, möglich.

Das Projekt „Campus-Covid-Screen“ (CCS) ist eine Zusammenarbeit der Medizinischen Mikrobiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der Göttinger Max-Planck-Institute für Experimentelle Medizin, für biophysikalische Chemie und für Dynamik und Selbstorganisation. Ziel sei es, im laufenden Wintersemester einen „verantwortungsvollen Präsenzbetrieb“ an der Universität zu ermöglichen und zugleich einen Beitrag zu leisten, dass eine Gefährdung durch unbekannte Infektionen mit SARS-CoV-2 minimiert werde.

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„Negatives Testergebnis kein Freibrief“

„Das regelmäßige Screening ist eine Chance auf etwas mehr Normalität im Universitätsbetrieb, und wir hoffen deshalb auf rege Beteiligung“, erklärte Universitätspräsident Reinhard Jahn. Die Universität sei bislang „einigermaßen sicher“ durch die Dauerkrise gekommen, die Hygienekonzepte seien „offensichtlich“ wirksam. „Allerdings ist ein negatives Testergebnis kein Freibrief – alle Regeln bleiben gültig, und wir sollten in unserer Vorsicht nicht nachlassen“, mahnt Jahn.

Die Uni-Leitung weist darauf hin, dass die Teilnahme an den Corona-Tests keine Voraussetzung für einen Zugang zu universitären Veranstaltungen sei und niemanden von Pflichten entbinde, die das Gesundheitsamt Göttingen angeordnet habe.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular stellt die Uni im Internet bereit. Dort ist auch ein Spendenformular zu finden, um das Projekt "Campus-Covid-Screen" finanziell zu unterstützen.

Von pug / mib

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