Gran Canaria

Auf Kanaren vermisst: Backpacker tritt Rückflug nach Hannover nicht an

Beliebtes Urlaubsziel: Der 23-jährige Rucksacktourist landete am 3. August auf Gran Canaria, einen Tag später riss der Kontakt ab.

Beliebtes Urlaubsziel: Der 23-jährige Rucksacktourist landete am 3. August auf Gran Canaria, einen Tag später riss der Kontakt ab.

Hannover/Gran Canaria. Der seit Anfang August auf den Kanarischen Inseln vermisste deutsche Rucksacktourist bleibt verschwunden. Weiterhin fehlt jedes Lebenszeichen des 23-Jährigen aus Diepholz. Seine verzweifelte Familie aus Stolzenau (Kreis Nienburg) wartete nun sogar vergeblich am Flughafen Hannover auf die Rückkehr des Diepholzers. Denn: Der geplante Rückflug des Backpackers aus Spanien landete ohne ihn in der Nacht zu Mittwoch in Niedersachsen.

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Gegen 1 Uhr in der Nacht postete sein 25-jähriger Bruder eine Instagram-Story, Oliver Heise habe „den geplanten Flug nicht angetreten“. Laut der Website Flightradar24.com landete um 23.49 Uhr eine Maschine von Corendon aus Gran Canaria. „Bitte hört nicht auf die Nachricht zu verbreiten“, schließt der Bruder den erneuten Hilfeaufruf. Die Story ist auch ins Englische und Spanische übersetzt. Außerdem gibt es inzwischen ein Instagram-Video des 25-Jährigen auf Spanisch, in dem er nach Zeugen sucht.

Weiter keine Zeugensuche in Spanien

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Oliver Heise brach am 3. August nach Gran Canaria auf und meldete sich von dort nach Familienangaben auch noch. Die folgende Nacht habe der 23-Jährige in einer Höhle verbringen wollen, seitdem gibt es keinerlei Kontakt. Der erfahrene Rucksackurlauber soll ursprünglich vorgehabt haben, auf die Nachbarinseln Teneriffa und La Gomera weiterzureisen. Gegenüber RTL sagt der Bruder, spanische Behörden hätten den 23-Jährigen am Folgetag für eine Fähre nach Teneriffa registriert. Ob er die Überfahrt antrat, ist offen. Das Handy soll zudem noch zwei Tage aktiv gewesen sein, gesendete Nachrichten blieben aber ungelesen.

Nach einigen Tagen wandte seine Mutter aus Leese bei Stolzenau sich letztlich an die Polizei. Diese bittet seitdem in Deutschland unter Telefon (0 57 61) 9 20 60 um Hinweise, „wenngleich uns momentan keine Hinweise auf einen Unglücksfall oder eine Straftat vorliegen“. Außerdem seien die spanischen Behörden informiert. Allerdings: Vor Ort gibt es bislang keinerlei Zeugenaufrufe. Auf die Instagram-Posts des Bruders meldeten sich wiederum zahlreiche deutsche Kanaren-Urlauber, die auf eigene Faust Flugblätter aufhängen wollen.

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