Nationalpark in Flammen

Großbrand am Brocken unter Kontrolle

Ein Löschflugzeug der italienischen Feuerwehr erkundet die Lage am Brocken aus der Luft. Einsatzkräfte haben den Großbrand im Harz mittlerweile unter Kontrolle gebracht.

Ein Löschflugzeug der italienischen Feuerwehr erkundet die Lage am Brocken aus der Luft. Einsatzkräfte haben den Großbrand im Harz mittlerweile unter Kontrolle gebracht.

Wernigerode/Magdeburg. Feuerwehrleute haben den Großbrand am Brocken im Harz unter Kontrolle gebracht. Das seit Samstag wütende Feuer hat sich nach Einschätzung der Behörden nicht weiter ausgebreitet. Das sagte ein Sprecher des Landkreises Harz am Dienstagmorgen in Wernigerode. Noch immer seien jedoch 150 Hektar Wald von dem Brand betroffen. Feuerwehren sind weiter im Einsatz.

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Hubschrauber und Löschflugzeuge weiterhin im Einsatz

Hubschrauber haben demnach bereits um 7.30 Uhr am Morgen die Löscharbeiten aus der Luft wieder aufgenommen. Auch Löschflugzeuge werden laut dem Sprecher erwartet. Insgesamt sind weiterhin sieben Hubschrauber und zwei Löschflugzeuge an den Arbeiten beteiligt.

Löschwasser soll aus dem Concordia-See entnommen werden. Das Gewässer bleibt deshalb wie schon am Vortag für Besucherinnen und Besucher gesperrt. Trotzdem hatten sich am Montag Schaulustige eingefunden, wie der Sprecher sagte. Das habe zu Behinderungen geführt und sei für die Einsatzkräfte „ein bisschen schwierig“ gewesen.

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Landkreis hat den Katastrophenfall ausgerufen

Das Feuer war am Samstag am sogenannten Goetheweg in der Nähe des Aussichtspunktes Goethebahnhof entdeckt worden. Die Brandursache ist noch unklar. Der Goetheweg zum Brocken gilt als einer der am meisten frequentierten Wanderwege im Nationalpark Harz. Der Landkreis hat den Katastrophenfall ausgerufen.

Am Dienstagmorgen waren den Angaben zufolge rund 180 Einsatzkräfte vor Ort im Nationalpark Harz. Zudem sollte die Feuerwehr auch verstärkt am Boden gegen den Brand vorgehen. Mit einem sogenannten Schreitbagger des Nationalparks soll demnach den Einsatzkräften der Zugang in das unzugängliche brennende Gebiet ermöglicht werden.

Von RND/dpa

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