Monitoring

Landvolk: 77 Wölfe starben in Niedersachsen

77 Wölfe sind in Niedersachsen in den vergangenen Jahren getötet worden – die meisten davon wurden im Straßenverkehr überfahren.

77 Wölfe sind in Niedersachsen in den vergangenen Jahren getötet worden – die meisten davon wurden im Straßenverkehr überfahren.

Hannover. In Niedersachsen sind seit 2003 nach Zählungen des Landvolks 77 Wölfe ums Leben gekommen. 58 dieser Tiere starben bei Verkehrsunfällen, wie das Landvolk am Montag in Hannover mitteilte.

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Neun Wölfe wurden illegal erschossen, einer mit behördlicher Erlaubnis getötet. Vier Wölfe starben den Angaben zufolge an Bisswunden oder anderen Krankheiten, zwei wurden von Zügen überfahren, bei weiteren drei Tieren war die Todesursache nicht festzustellen.

160 Wolfsangriffe auf Weidetiere in zwei Jahren

Aktuell sind in Niedersachsen 23 Wolfsrudel, fünf Wolfspaare sowie zwei residente, also an einem Standort lebende Einzelwölfe bekannt. Die Zahl der erfassten Übergriffe auf Weidetiere durch Wölfe gibt das Landvolk für 2018 und 2019 mit 160 an. Seit Beginn des Monitorings im Jahr 2011 seien insgesamt 1.047 Nutztierschäden in Niedersachsen erfasst worden, hieß es.

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Landvolk fordert wolfsbefreite Zonen

Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers bekräftigte gleichzeitig die Forderung seines Verbandes nach wolfsfreien Gebieten, einer Regulierung des Wolfsbestandes und einer Aufnahme der Wölfe ins Jagdrecht. Zwar habe die Bundesregierung vor fünf Monaten beschlossen, den Abschuss von Wölfen zu erleichtern.

Es zeichne sich jedoch ab, dass sich bei der aktuellen Diskussion im Bundestag „alles wieder im Kleinklein verlieren“ werde. Das Landvolk befürchte, dass die politisch Verantwortlichen zugunsten der Wolfsfreunde und -befürworter einbrechen, fügte Ehlers hinzu.

Von RND/dpa

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