Winfried Dörner

Geschichte der Südharz-Eisenbahn auf 512 Seiten und 800 Bildern

Zwischen 1925 und 1930 an der Station Brunnenbachsmühle: Der linke Zug wird von einer der beiden 1925 von Henschel in Kassel gebauten Mallet-Lokomotiven gezogen, der Gegenzug von einer Mallet-Lok der Lokomotivfabrik Jung.

Zwischen 1925 und 1930 an der Station Brunnenbachsmühle: Der linke Zug wird von einer der beiden 1925 von Henschel in Kassel gebauten Mallet-Lokomotiven gezogen, der Gegenzug von einer Mallet-Lok der Lokomotivfabrik Jung.

Bovenden / Bad Salzdethfurth. Bis in die 1980er-Jahre interessierten sich nur wenige für diese Linie. Heute findet sie laut Dörner mehr Resonanz bei Eisenbahnfreunden. Schließlich gehöre sie zu den drei Harzer Schmalspurbahnen. Viele Geschichten und viel Geschichte darüber hat Doerner auf 512 Seiten mit rund 800 Bildern zusammengetragen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„In meiner Kindheit machten wir alljährlich Urlaub im Harz“, erzählt der Autor aus Bad Salzdethurth, der durch seine Hochzeit mit dem Flecken Bovenden verbunden ist: Seine Frau Janine stammt aus Billingshausen. Zwischen den Harz-Urlauben als Kind habe er auf alten Landkarten seines Vaters Gleise entdeckt, die von Osten her bis an die Grenze führten.

Irgendwann habe er seine Mutter überredet, mit ihm an diese Stelle zwischen Braunlage und Sorge an der heutigen Bundesstraße 242 zu fahren. Er fand dort Gleise auf einer steinernen Bogenbrücke, die dort endeten. Ein Eisenbahnfreund aus Creußen bei Bayreuth fuhr ihn daraufhin auf den Spuren der Südharz-Eisenbahn umher.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Und nach dem Urlaub kam per Post ein Buch über die Südharz-Eisenbahn. „Seither war mein Interesse geweckt“, schildert Dörner.

Ein eigener Verlag

Im Alter von etwa zwölf Jahren habe er das erste auf der Schreibmaschine seiner Mutter verfasste „Büchlein“ in das Braunlager Heimatmuseum gebracht. Museumsleiter Karl-Günther Fischer sei begeistert gewesen von so viel Interesse. Bis heute begleite er Dörners Arbeit als Vorsitzender der Museumsgesellschaft, in der auch der Buchautor Mitglied ist.

2007 gab die Museumsgesellschaft die erste Auflage des Buches heraus. Für die neue, erweiterte Auflage (von 423 auf 512 Seiten, von 500 auf 800 Abbildungen) hat Dörner einen eigenen Verlag gegründet.

Für aktive Menschen, die die Bahnlinie auf dem Südharz-Eisenbahn-Radwanderweg von Walkenried über Wieda bis nach Braunlage erleben möchten, hat Dörner unter südharz-eisenbahn.de eine Info-Seite im Internet erstellt.

Von Ute Lawrenz

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Mehr aus Familie regional

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen