Gast in der Weihnachtszeit

Kleiner Elf in Rot: Welche Tradition steckt hinter dem Fabelwesen?

Weihnachtselfen sind auch in deutschen Haushalten immer häufiger zu finden (Symbolbild).

Weihnachtselfen sind auch in deutschen Haushalten immer häufiger zu finden (Symbolbild).

Diese kleine Elfe ist in Gefahr! Sie krallt sich mit beiden Händen am Wasserhahn fest – und unter ihr schwimmen Haie im Waschbecken. Ihr Kumpane klettert an glänzenden Schleifensternen einen Schrank empor. Eine andere Elfe hat derweil den Weihnachtsbaum mit Toilettenpapier umwickelt.

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Trend zum roten Weihnachtself: Was steckt dahinter?

Immer öfter entdeckt man in den Wohnungen in der Adventszeit kleine, rote Elfen. Meist sitzen sie nicht einfach nur da, sondern es ist eine lustige Szenerie um sie herum aufgebaut. Mal backt ein Elf Plätzchen, mal klettert eine Elfe an einer Zimmerpflanze empor. Jeden Tag treiben die kleinen Wesen etwas anderes. Ihrer menschlichen Gastfamilie spielen sie auch immer wieder Streiche.

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Doch die Elfen sind nicht nur lustig anzusehen, sie haben eine Mission. In den Tagen vor dem Weihnachtsfest beobachten sie, ob die Kinder brav sind. Nachts fliegen sie zum Nordpol, um dem Weihnachtsmann einen Bericht zu erstatten. Schreibt das Kind einen Brief an den Mann mit dem weißen Rauschebart, können die Elfen den Umschlag direkt mitnehmen.

Wenn die Elfen frühmorgens zurückreisen, nehmen sie einen neuen Platz im Haus ein. Kinder suchen jeden Morgen voller Vorfreude nach ihren Elfen – und Erwachsene haben Spaß beim Ausdenken und Vorbereiten der täglich wechselnden Miniabenteuer.

Welche Regeln gilt es zu beachten?

Elfen sind magische Wesen. Wie sollten sie auch sonst jede Nacht zum Nordpol und zurück fliegen können? Ihre Magie entfaltet sich, sobald die Kinder einen Namen für sie ausgesucht haben. Ab jetzt besitzen der Elf oder die Elfe zauberhafte Fähigkeiten – solange niemand sie berührt. Sollte das doch einmal passieren, verliert der Elf seine Magie.

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Aber es gibt Mittel und Wege, dem kleinen Gast zu helfen: zum Beispiel, indem man sich mit einem Brief bei ihm oder dem Weihnachtsmann für das Malheur entschuldigt. Ebenfalls gut sein kann es, etwas Zimt neben den Elfen oder die Elfe zu streuen oder ein Weihnachtslied zu singen. All das wird dem Fabelwesen helfen, schnell wieder zu (Zauber-)Kräften zu kommen.

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Was steckt hinter dem „Elf on the shelf“?

Die roten Elfen sind unter dem Namen „Elf on the shelf“ bekannt. Dabei handelt es sich um eine in den USA eingetragene und damit geschützte Marke. Dahinter steckt das Unternehmen „The Lumistella Company“.

Denn die roten Elfen mit der Vorliebe fürs Versteckenspielen sind kein Teil einer altbekannten Weihnachtstradition. Sie haben ihren Ursprung in einem Kinderbuch, das Carol Aebersold zusammen mit ihren Zwillingstöchtern Chanda Bell und Christa Pitts im Jahr 2005 veröffentlicht hat. Das Buch basiert laut der „Lumistella“-Webseite auf einer Familientradition der drei.

Das Geschäft mit dem „Elf on the shelf“ (übersetzt: „Elfe im Regal“) boomt. Mehr als 22,9 Millionen Elfen und deren Haustiere, ein Rentier und ein Hund, hat das Unternehmen bisher weltweit verkauft. Auf Instagram gibt es rund 4,5 Millionen Posts, die mit dem Hashtag #elfontheshelf gekennzeichnet sind. Und auch auf anderen Social-Media-Plattformen sind die Elfen ein Thema.

Einen Elfen oder eine Elfe samt Buch kann man im Onlineshop von „Lumistella“ für knapp 35 Euro kaufen. Zusätzlich werden dort noch Elfenhaustiere angeboten. Auch diverse Outfits für die zauberhaften Mitbewohnerinnen und Mitbewohner bietet das Unternehmen an.

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Aber natürlich kann genauso gut eine Elfe oder ein Elf eines anderen Herstellers in der Weihnachtszeit zu Hause einziehen. Oder man bastelt, häkelt oder strickt selbst ein solches Fabelwesen.

Eine Weihnachtskugel hängt an einem verschneiten Weihnachtsbaum.

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Weihnachtselfen: Woher stammt die Tradition?

Weihnachtselfen sind äußerst tüchtige Helferinnen und Helfer des Weihnachtsmanns. In den USA, Kanada, Irland und Großbritannien weiß man das schon länger. Der Legende nach stellen sie zum Beispiel Spielzeuge her oder füttern die Rentiere, damit die wohlgenährt den Schlitten durch die Lüfte ziehen können. Die Elfen tragen oft rote oder grüne Anzüge.

In Deutschland so richtig bekannt sind Weihnachtselfen wohl dank „Weihnachtsmann & Co. KG“, das im Jahr 1997 das erste Mal auf „Super RTL“ zu sehen war. Noch heute lässt die TV-Serie die Herzen vieler mittlerweile erwachsener Millennials höher schlagen.

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Die eigentlichen Stars in „Weihnachtsmann und Co. KG“ sind – neben dem alten Mann mit dem Rauschebart und dem sprechenden Rentier Rudolph – die drei Elfen Trixi, Jordi und Gilfi. Mit ihren Zauberkräften und so einigen schlauen Ideen unterstützen sie den Weihnachtsmann beim Produzieren und Verteilen von Geschenken.

Wo finde ich Ideen, welchen Schabernack die Elfen treiben können?

Davon gibt es eine Menge in sozialen Netzwerken. Bei Instagram teilen Menschen aus der ganzen Welt ihre Ideen, was die niedlichen Elfen anstellen können. Die Hashtags lauten zum Beispiel #elfontheshelf, #elfontheshelfideas oder #elfontheshelfadventures. Auch die Nutzerinnen und Nutzer von Tiktok zeigen in kurzen Videos, was ihre Elfen in der Weihnachtszeit so treiben. Bei Facebook tauschen sich Tausende Menschen in öffentlich zugänglichen Gruppen über Ideen rund um die Elfen aus.

Auch, wer bei Pinterest „Elf on the shelf“ in die Suchleiste tippt, bekommt einen Eindruck davon, was die Elfen jeden Tag aufs Neue erleben können. Unter „Elf on the shelf printables“ finden sich zahlreiche Links, die zu ausdruckbaren Briefen, Plakaten oder Notizen des Elfs führen. Auch Deko aus Papier ist dort zu sehen. Manches davon, zum Beispiel eine Donutschachtel oder ein Weihnachtsbaum, lässt sich sogar zu einem dreidimensionalen Objekt falten.

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Auch zahlreiche Bloggerinnen und Blogger bieten ausdruckbare Deko für die Weihnachtselfen an. Wer bei seinem liebsten Content-Creator nicht fündig wird, tippt „Elf on the shelf printables“ in eine Web-Suchmaschine seiner Wahl.

Wem nach der ganzen Planung der Elfenstreiche der Kopf brummt, dem sei das Hashtag #elfontheshelfmeme auf Instagram empfohlen. Manche der Memes nehmen den ganzen Trubel und Hype um die Fabelwesen auf die Schippe. Sie erinnern so daran, dass, bei aller Liebe zum Detail, das Erzählen von Geschichten mit den kleinen Elfen Spaß machen und nicht zu einer stressigen Aufgabe verkommen sollte.

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