Stiko zu Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche: Beeilen uns mit Bewertung sehr

Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer für eine Impfung auf eine Spritze.

Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Impfstoff von Biontech/Pfizer auf eine Spritze. Die Stiko will bis in etwa anderthalb Wochen über eine Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren entscheiden.

Berlin. In der Frage der Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren gegen Covid-19 will die Ständige Impfkommission (Stiko) bis in etwa anderthalb Wochen ihre Bewertung abschließen. Das Gremium habe vor anderthalb Wochen damit angefangen und müsse sich sehr beeilen, um „vielleicht auch in den nächsten anderthalb Wochen“ fertig zu werden, sagte Stiko-Mitglied Martin Terhardt am Donnerstag dem RBB-Sender radioeins.

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Impfempfehlung für chronisch kranke Kinder und Jugendliche rückt in den Fokus

„Die Entscheidung steht noch nicht fest.“ Eine Variante könne aber durchaus eine Impfempfehlung nur für chronisch Kranke sein, bekräftigte der Berliner Kinder- und Jugendarzt. „Die Situation ist schwierig. Und in so einer schwierigen Situation muss man nicht immer besonders heldenhaft sein mit seiner Entscheidung. Da kann man manchmal auch Vorsicht walten lassen.“ Das Verhältnis zwischen Risiko der Impfung und Risiko der Erkrankung müsse gut gegeneinander abgewogen werden.

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Nach Informationen des Redaktions­Netzwerks Deutschland (RND) tendiert die Stiko gegenwärtig dazu, nach der noch für Mai erwarteten EU-Zulassung des Vakzins von Biontech/Pfizer keine allgemeine Impfempfehlung für Zwölf- bis 15-Jährige auszusprechen.

Die Stiko ist ein unabhängiges Gremium. Sie entwickelt Impfempfehlungen und schaut dabei auf den Nutzen für den Einzelnen und die gesamte Bevölkerung. Die Experten werten dafür internationale Daten und Studien aus. Die Empfehlungen gelten als medizinischer Standard, wie es auf der Stiko-Webseite heißt.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten wollten am Donnerstag (14 Uhr) unter anderem über Corona-Impfungen für Kinder beraten.

RND/dpa

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