Booster gegen Corona-Variante

US-Arzneimittelbehörde FDA erteilt Omikron-Impfstoffen die Notfallzulassung

Ein Rettungsassistent bereitet eine Corona-Impfung vor.

In den USA wurden bivalente Impfstoffe als Booster zugelassen. (Symbolbild)

Washington. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat zwei Covid-19-Impfstoffen, die auch der Omikron-Variante Rechnung tragen, als Auffrischungsimpfungen eine Notfallzulassung erteilt. Dabei handelt es sich um sogenannte bivalente mRNA-Impfstoffe der Unternehmen Biontech/Pfizer und Moderna, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Bivalent bedeutet, dass zwei Komponenten berücksichtigt sind: Die Präparate sollen Schutz bieten sowohl vor dem ursprünglichen Sars-CoV-2 als auch vor den Omikron-Sublinien BA.4 und BA.5.

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Die angepassten Impfstoffe können laut Zulassung frühestens zwei Monate nach einer Impfung gegen das Virus verabreicht werden. Die FDA genehmigte den bivalenten Impfstoff von Moderna als einmalige Auffrischungsdosis bei Menschen ab 18 Jahren. Der von Biontech/Pfizer kann als einmalige Auffrischungsdosis demnach schon Menschen ab 12 Jahren verabreicht werden.

Impfen als Vorbereitung auf den Herbst

„Jetzt, wo wir uns auf den Herbst zubewegen und mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, empfehlen wir allen, die dafür in Frage kommen, eine Auffrischungsdosis mit einem bivalenten Covid-19-Impfstoff in Erwägung zu ziehen, um einen besseren Schutz gegen die derzeit zirkulierenden Varianten zu erhalten“, teilte FDA-Chef Robert Califf mit.

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Stiko empfiehlt zweite Corona-Auffrischungsimpfung ab 60 Jahren

Bislang hat die Stiko mit der Ausweitung ihrer Empfehlung für den zweiten Corona-Booster gezögert – das hat sich jetzt geändert.

Der zuständige Ausschuss der europäischen Arzneimittelagentur EMA plante für Donnerstag eine Entscheidung über die Zulassung bivalenter Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna. Dabei geht es um die Komponenten zum ursprünglichen Sars-CoV-2 und zur Omikron-Sublinie BA.1. Die EMA prüft derzeit noch eine Zulassung von auf die aktuellen Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepassten Corona-Impfstoffen.

RND/dpa

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