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Bester Mafiafilm aller Zeiten

Film­klassiker „Der Pate“ wird 50 Jahre alt: Was Sie über den Film wissen sollten

„Bonasera, Bonasera, was habe ich dir getan, dass du mich so respektlos behandelst. Du kommst in mein Haus, am Hochzeitstag meiner Tochter und bittest mich, einen Mord zu begehen.“ – Marlon Brando als „Der Pate“ (rechts) mit Salvatore Corsitto als Amerigo Bonasera in der Auftaktszene des Filmklassikers, der am 14. März vor 50 Jahren seine Premiere hatte.

„Der Pate“ von Francis Ford Coppola war 1972 Auftakt einer Film­trilogie, die 1974 und 1990 fortgesetzt wurde. Er gilt als bester Mafia­film von allen, Regie­kollege Stanley Kubrick („2001 – Odyssee im Weltraum“, „Shining“) hielt ihn für den „möglicher­weise besten Film aller Zeiten“. Dabei wurde „Der Pate“ anfangs von echten Mobstern zu verhindern versucht, später allerdings zeigten sich die kriminellen Vorbilder für die Film­figuren durchaus angetan vom Ergebnis und imitierten ihre filmischen Imitate sogar. Am 24. März kommt eine restaurierte Edition des Klassikers auf den Markt – wir haben alles Wissens­werte von A bis Z zusammen­gefasst.

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Ablehnung: Mit der Besetzung seiner Haupt­figuren für „Der Pate“ biss Regisseur Francis Ford Coppola, einer der Haupt­vertreter des „New Hollywood“, bei Paramount Pictures lange auf Granit. Selbst Marlon Brando, der Super­star der Fünfziger­jahre, den Autor Mario Puzo schon beim Schreiben für die Titelrolle im Sinn hatte, galt dem Studio als Kassen­gift. Vor allem aber opponierte man gegen den Bühnen­schauspieler Al Pacino als gar nicht so sanftem Mobster­sohn Michael. Coppola insistierte, gaukelte, um Brando Probe­aufnahmen zu ermöglichen, sogar einen epileptischen Anfall vor den Studio­bossen vor. Und danach? Alles richtig gemacht: Pacinos Stern stieg auf, Brando erlebte ein Come­back.

Bestseller: Der begeisterte Paramount-Mann Peter Berg kaufte die Film­rechte zu „Der Pate“ früh. Autor Mario Puzo hatte da angeblich gerade erst 20 Seiten seiner Mafia­familien­saga geschrieben. Ein Glücks­griff. Der Roman, der 1969 erschien, wurde sofort zum Millionen­seller. Denn jeder wollte wissen, wie es so zugeht bei Mobstern am Mittags­tisch.

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Cannoli: Leckere sizilianische Cremerollen, die Peter Clemenza, einer der ältesten Freunde Don Vito Corleones, seiner Frau mitbringen soll und die für ein improvisiertes Kult­zitat sorgten. Nach der Exekution des Verräters und vermeintlichen Corleone-Attentäters Paulie Gatto sagt Clemenza den Satz „Lass die Kanone im Auto. Die Cannoli kannst du mitnehmen“ zum Attentäter. Die echten Mafiosi liebten das. Ein italienischer Gangster verliert eben selbst bei blutigsten Jobs nie das Wohl seiner Liebsten aus dem Augen.

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Düsterlook: Die Optik von „Der Pate“ ist braun, altmodisch, Zuschauers Augen tun sich schwer im Dämmer der Innen­aufnahmen. Der Kamera­mann Gordon Willis war in Hollywood auch unter dem Spitz­namen „Prinz der Finsternis“ bekannt. Auch hier hatten die Studio­gewaltigen von Paramount Einwände, dass das Publikum womöglich gar nichts mehr erkennen könne. Und wiederum setzte sich Regisseur Coppola durch: Dunkle Geschäfte – dunkle Bilder. Basta! Coppola verstand seinen Film als Allegorie auf Kapitalismus und Politik.

Einschuss­löcher: Mehr als 200 Löcher wurden in Sonny Corleones Auto gebohrt. Bei seiner Todes­szene trug Sonny-Darsteller James Caan 127 Zünd­plättchen, die seinen Tod im Kugel­hagel glaub­würdig aussehen lassen sollten. Für das Film­blut wurde Mais­sirup mit roter und grüner Lebens­mittel­farbe verrührt. Die mit 100.000 Dollar Kosten teuerste Einzelszene des Films gilt als die bis 1972 gewalt­tätigste der Film­geschichte.

Familien­business: Nepotismus pur – Francis Ford Coppola brachte nicht nur seine Schwester Talia Shire im Film unter (als Connie, einzige Tochter von Don Vito). Unter anderem waren Coppolas Mutter Italia und seine Söhne Roman und Giancarlo als Statisten zu sehen. Sein Vater Carmine hatte einen Auftritt als Klavier­spieler. Und die damals drei Wochen alte Sofia Coppola, längst selbst eine bedeutende Regisseurin („Lost in Translation“), spielte in „Der Pate“ ein männliches Mafia­baby. Und wirkte in allen drei Teilen der Saga mit – 1974 in „Der Pate II“ als namen­loses Kind an Bord eines Schiffs und 1990 in „Der Pate III“ als Mary, die tragisch endende Tochter von Michael Corleone.

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Gangster­gegen­wehr: Joseph Colombo, Real-Life-Gangster­boss, Chef der Italian-American-Civil-Rights-League, versuchte die Entstehung des Films zu verhindern. Um Himmels Willen keine Einblicke ins Mobster­wesen! Der La-Cosa-Nostra-Mann drohte dem Produzenten Robert Evans: „Wenn wir einen Fisch zu packen bekommen, hacken wir ihm den Kopf ab!“ Produzent Albert S. Ruddy traf sich mit Colombo, der zuletzt verlangte, dass die Worte „Mafia“ und „La Cosa Nostra“ im fertigen Film nirgends auftauchen würden.

Hippies: Die Szene, in der Paten­spross Michael Corleone in Las Vegas ankommt, spielt in den frühen Fünfziger­jahren. Als die Corleone-Gang in der Hotel­auffahrt aus dem Auto steigt, konnten aufmerksame Kino­­besucher durch das Fenster der Hotel­lobby aber zwei bärtige, langhaarige Hippies erkennen. Zeitreisende? Regisseur Coppola war nicht amüsiert.

Italienisch: Die Vokabeln der Heimat purzeln nur so im „Paten“, es wird gern geflucht bei den Italo­amerikanern des Blut-und-Blei-Gewerbes. Von „Sfortunato“ (Pechvogel/Loser) bis „Finocchio“ (wörtlich: Fenchel, hier ein Schimpf­wort für Schwule) und „Stronzo“ (Arschloch) reicht die Palette der Gewalt­ausdrücke. Im legendären Porzellan­gewitter zwischen Carlo Rizzi und seiner Ehefrau Connie (Talia Shire spielte die Szene trotz Verlust eines Schuhs in den Scherben zu Ende) brüllen die beiden einander mit „Vaffanculo!“ an. Was einem „Fuck you!“ entspricht.

Jazzerin auf Abwegen: Nicht alle Mafia­mamas singen, aber Carmela Corleone, die Gattin des Paten, tat’s in der Hochzeits­szene von „Der Pate“. Das volkstümliche „Luna Mezz’o Mare“ dürfte nicht zum Standard­repertoire von Carmela-Darstellerin Morgana King gehört haben. Die Italo­amerikanerin, die erst­mals vor einer Kamera stand, war eine professionelle Jazz­sängerin. Die Szene gilt heute als eine der „natürlichsten“, die je in Hollywood entstanden.

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Kult: Der „Pate“ ist unzweifelhaft Kino­kult. Was an zahllosen Parodien und Zitaten fest­gemacht werden kann, die sich in Serien und Filmen von „Die Sopranos“ über „Modern Family“ bis zu Disneys „Zootopia“ finden. Eine der berühmtesten Verbeugungen stammt aus der Endlos-Trickfilm­serie „Die Simpsons“. In der Folge „Lisas Pony“ erwacht Lisa Simpson eines Morgens mit einem Pony im Bett (ein Geschenk ihres Vaters Homer ) und beginnt zu schreien – eine Hommage auf die „Pate“-Szene, in der die Corleones dem Hollywood­produzenten Jack Woltz den blutigen Kopf seines Renn­pferdes Khartoum in seine Laken legten. Er hatte sich geweigert, Johnny Fontane, den Paten­sohn Don Vitos, in einem Film unter­zubringen.

Low-Budget-Plan: Wäre „Der Pate“ nach den ursprünglichen Vorstellungen von Paramount Pictures gedreht worden, wäre er ein in der Gegenwart von 1972 angesiedelter, niedrig budgetierter Gangster­film geworden. Coppola lehnte Puzos erstes Drehbuch ab und bestand auf einem Historien­film. Der kostete sechs Millionen Dollar (entspräche heute circa 41,5 Millionen Dollar) und brachte (bis 2017) 245 Millionen Dollar Einspiel­ergebnisse.

„Moon Champion“: „Mooning“ – also das Zeigen der blanken Kehr­seite – wurde zum probaten Mittel, zu viel Ernst beim Dreh von „Der Pate“ in Gelächter aufzulösen. Die Schau­spieler James Caan und Robert Duvall zogen als erste blank – vor Coppola und Brando. Glaubt man Richard Bright, der im Film den Leib­wächter Al Neri spielte, erwartete man bald jedes Mal, wenn man am Set eine Tür öffnete, jemandes nackten Hintern zu sehen. Das „Super-Mooning“ erledigten Brando und Duvall vor den 400 Teil­nehmenden der Hochzeits­szene. Brando bekam schließlich einen ledernen Gürtel im Stil der Box-Schwergewichts­weltmeister verehrt – samt des Titels „Moon Champion“.

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New York City: Der Handlungs­ort. Gedreht wurde an mehr als 100 Locations. „Der Pate“ ist auch eine Hommage an die Stadt, die nie schläft.

Oscars: „Der Pate“ war für elf Oscars nominiert und bekam 1973 im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles nur drei (allerdings in den Königs­kategorien bester Film, bestes adaptiertes Dreh­buch, bester Haupt­darsteller). Für den nicht erschienenen Marlon Brando verkündete die indianische Aktivistin Sacheen Littlefeather dessen Ablehnung des Preises wegen des Umgangs der US-Film­industrie mit den First Nations. Auch Al Pacino, der zum ersten Mal nominiert war, erschien nicht. Aber nicht deshalb, weil er, wie lange vermutet wurde, nur für den Neben­rollen-Award nominiert worden war. „Ich befand mich in einer Phase meines Lebens, in der ich mehr oder weniger rebellisch war“, begründete Pacino seine Absenz in einem am vorigen Mittwoch (9. März) erschienenen Interview mit der „New York Times“.

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Prothese: Marlon Brando wollte eine bissige Bull­doggen­optik für seinen Don Vito – Grandezza und Grausamkeit. Beim Vorsprechen stopfte er sich Baumwolle in den Mund. Für die Dreh­arbeiten wurde für ihn dann ein spezielles Mund­stück angefertigt. Mit dieser Optik klang ein heiser geflüsterter Satz wie „Irgend­wann, möglicher­weise auch nie, werde ich dich bitten, mir eine kleine Gefälligkeit zu erweisen“ (Brando imitierte den echten Gangster Frank Costello, der bei seinem Prozess betont leise und mit hoher Stimme gesprochen hatte) wie ein potenzielles Todes­urteil. Die Bulldoggen­prothese ist heute im American Museum of the Moving Arts in New York ausgestellt.

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Querelen: Vor allem zwischen Coppola und Kamera­mann Gordon Willis flogen die Fetzen. Willis hatte für die Schau­spielerinnen und Schau­spieler Markierungen gesetzt, die wichtig waren, um nicht in kompletter Dunkelheit gefilmt zu werden. Coppola versuchte seine Besetzung vor dem strengen Bild­diktator Willis zu schützen. Einmal zerbrach eine von Coppola zugeschlagene Tür, ein Geräusch, das die davon aufgescheuchte Crew zunächst für einen Schuss hielt. Tatsächlich gingen Willis und Coppola aber nie mit Schießeisen aufeinander los.

Regisseur in Not: „Ich weiß, dass Sie einen tollen Film gedreht haben, aber wo ist der?“, fragte Robert Evans, ein Ex-Schauspieler, den Paramount-Chef Stanley Jaffe als Produktions­leiter angestellt hatte, nach der ersten Probe­vorführung von „Der Pate“. Die er, wiewohl anwesend, verpasst hatte, weil er die zweieinhalb­stündige Präsentation durch­geschlafen hatte – Augen­zeugen berichteten von Schnarch­geräuschen. Der macht­bewusste Evans forderte trotzdem eine neue Version, der trotzige Coppola ging ins Studio und machte den „Paten“ aus Rache um eine halbe Stunde länger.

Sizilianischer Zufall: Al Pacinos Groß­eltern mütterlicher­seits waren aus dem sizilianischen Corleone nach Amerika eingewandert – also genau dem Städtchen, aus dem im Film auch Don Vito Corleone stammte.

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Taufe und Tod: Eine der berühmtesten Szenen des Films ist die Parallel­montage zwischen der Taufe von Don Vitos Enkel­sohn (das Baby, das Sofia Coppola spielte) und der Eliminierung der Clan­widersacher. Eine Feier des Lebens und eine Orgie des Todes, eine Verbundenheit mit der christlichen Kirche bei schärfster Missachtung des göttlichen Gebots „Du sollst nicht töten“ und der neu­testamentarischen Kern­botschaft der Nächsten­liebe – gleichzeitig zelebriert von denselben Leuten.

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Ultra HD: Nicht mehr lang bis zum 24. März, dann erscheinen restaurierte Blu-Ray-Versionen der drei „Paten“-Filme in Jubiläums­boxen in 4K Ultra HD. Über 4000 Stunden wurden in die Reparatur von Flecken, Rissen und anderen Anomalien an den Negativen investiert. Über 1000 Stunden flossen in die stringente Farb­korrektur, um sicherzustellen, dass die modernen Werk­zeuge den Vorstellungen von Coppola und Kamera­mann Willis gerecht wurden. Für zu Hause gibt es also demnächst den prächtigsten „Paten“ seit der Uraufführung vor 50 Jahren in New York City.

Vorbild für die Vorbilder: Berichtet wurde aus zuverlässigen Quellen, dass manche Angehörige der echten Mafia ihren Sprach­stil nach Sichtung des Films dem heiseren Flüstern Don Vito Corleones angenähert haben. Paulie Intiso etwa, Mitglied der Patriarca-Familie, sei bis dato Freund von Schimpf­wörtern und schlichten Sätzen gewesen. Nachdem er „Der Pate“ gesehen hatte, bemühte er sich um gehobenere Wort­wahl und philosophische Gedanken­gänge. Insgesamt fühlten sich die Mobster von Coppola und seinem Cast gut getroffen.

Wirkung: Wie kein anderer Film vor ihm zeigte „Der Pate“ das Leben der armen italienischen Einwanderer, die im frühen 20. Jahr­hundert in die USA kamen. Gleich­zeitig bestärkte er die Einschätzung der Amerikaner, dass die italo­amerikanische Kultur mit Verbrechen einhergehe – was Kritiker bemängelten, was aber (bis 2014) von 430 nach dem „Paten“ produzierten Mafia­filmen bestätigt wurde. Don Vitos Satz „Ich werde ihm ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann“, („I’m gonna make him an offer he can’t refuse“) steht in einer Auflistung der 100 bedeutendsten Film­zitate auf Platz zwei. Und wer hat ihm Platz eins verwehrt? Das war Rhett Butler (Clark Gable) mit seinen Abschieds­worten zur verzweifelten Scarlett O’Hara, die ihn in „Vom Winde verweht“ (1939) fragt, wohin sie nun gehen, was sie tun solle: „Ehrlich gesagt, meine Liebe, das ist mir egal“ („Frankly, my dear, I don’t give a damn!“).

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X-Box: Man kann auch selbst Mitglied im Corleone-Clan werden und „Missionen“ für den Don erfüllen. Möglich wird es durch das Computer­spiel „Der Pate“, das es – unter anderem – für die X-Box gibt. Was ein Glück ist, sonst hätte hinter dem Buchstaben „X“ im „Pate“-Alphabet glatt nichts gestanden.

Youtube: Die kompletten „Pate“-Filme muss man auch bei Youtube kaufen oder ausleihen, wenn man sie dort sehen möchte. Umsonst aber gibt es (natürlich nicht in 4K Ultra HD) all die Kult­szenen, mit denen man sich auf eine lange „Pate“-Nacht eingrooven kann – von der gänsehaut­erregenden „Bonasera“-Eröffnung Don Vitos über den Scherben­haufen der Rizzis, die „Makkaroni“-Szene mit Moe Green, die Exekution des „Türken“ Sollozzo und des korrupten Polizeicaptains McCluskey mit einer im Toiletten­spülkasten von „Louis’ Italian American Restaurant“ verborgenen Waffe bis hin zu Mama Corleones Gesang. Leihen oder kaufen kann man „Der Pate“ auch bei Amazon Prime Video, Sky, Apple TV, Google Play, Microsoft, Rakuten TV, Magenta TV und Chili.

Zweiundsechzig Tage: So lange dauerten die Dreh­arbeiten zu „Der Pate“. Während der Entstehung machte der Film schon so viel medialen Wirbel, dass noch vor Abschluss des Drehs die Fortsetzung beschlossen wurde. „Der Pate II“ kam 1974 in die Kinos – und wurde (selten bei Sequels) ebenfalls ein Klassiker. Was für ein Happy End für Francis Ford Coppola.

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