Keiner soll einsam sein

25Bugz und Saya spielen Benefizkonzert im Marshall Amp Museum Reckershausen

Benefizkonzert im Marshall Amp Museum Reckershausen zugunsten der Tageblatt-Aktion "Keiner soll einsam sein": die 25Bugz

Benefizkonzert im Marshall Amp Museum Reckershausen zugunsten der Tageblatt-Aktion "Keiner soll einsam sein": die 25Bugz

Reckershausen. Rockiges Benefizkonzert: Die 25Bugz haben am Sonnabend im Marshall Amp Museum Reckershausen zum dritten Mal zugunsten der Tageblatt-Aktion „Keiner soll einsam sein“ gespielt. Den Abend eröffnete die Band Saya aus Ebergötzen.

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Mehr als 100 Besucher fanden am Sonnabend den Weg in das Marshall Amp Museum. Die auf zwei Ebenen verteilte Ausstellung bot einmal mehr den perfekten Rahmen für ein Rockkonzert. Den Anfang machte die Ebergötzer Band Saya. „Wir machen seit zwei Jahren zusammen Musik“, erzählte Bandgründer Harald Schölzel. „Angefangen haben wir mal als Westerngitarrenband.“ Irgendwann folgte der Wechsel auf die E-Gitarren. Mit Geige und Saxofon sorgt die Band für eine eigene Note.

Saya im Vorprogramm der 25Bugz

Saya im Vorprogramm der 25Bugz

Rockigste Version

„Wir sind aber noch im Findungsprozess“, so Schölzel. Die Band habe sich vorgenommen, möglichst Lieder zu spielen, die sonst nicht so häufig bei Coverbands zu hören sind. Beispiele dafür seien die James-Stücke „Ring the bells“ und „Getting away with it, die auch in Reckershausen im Programm waren. „Heute haben wir versucht, möglichst viele Rockstücke zu spielen, damit es besser zu den 25Bugz passt. Das war so ziemlich die rockigste Version, die es von Saya gibt.“ Und so kamen unter anderem Tina Turners „Proud Mary“, Bruce Springsteens „Dancing in the dark“ und „Altes Fieber“ von den Toten Hosen zum Einsatz.

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Nach einer knappen Stunde waren dann die alten Haudegen von den 25Bugz an der Reihe. Mit „Come together“ von den Beatles und Gotthard eröffneten sie ihr Set. Weiter ging es mit Robert Palmers „Bad case of loving you“ und „Get Down“ von Gotthard. Von Beginn an gab Sänger Hanjo Renneberg mächtig Gas. Angetrieben von den Gitarristen Hans Rolf und Sönke Henneking sowie Bassist Ulli Herzog und Schlagzeuger Uwe Lenz hatte die Band die Zuschauer sofort auf ihrer Seite. Unterstützt wurden die fünf Musiker von den Sängerinnen Kerstin Behrens, Meike Hosbach, Karo Stieg und Ute Anklam. Die Liste der Interpreten der von ihnen gewählten Songs reichte von AC/DC bis ZZ Top und liest sich wie das Who-is-who der Rockgeschichte.

Bilder vom Konzert:

Leuchtende Teufelshörner

„Es ist das dritte Konzert, dass wir in Reckershausen zugunsten von ’Keiner soll einsam sein’ spielen“, erklärte Gitarrist Hans Rolf. „Es ist doch eine schön, wenn die Leute Spaß haben und dabei eine gute Sache unterstützen. Und uns macht es auch riesig Spaß. Hauptsache, alle hatten einen schönen Abend.“ Der fand seinen Abschluss mit dem AC/DC-Klassiker schlechthin: „Highway to hell“. „Das wollen die Leute einfach von uns hören“, sagte Rolf, der dazu stilecht leuchtende Teufelshörner aufsetzte.

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Auch Museums-Inhaber Siegbert Merker erklärte, dass er „Keiner soll einsam sein“ gern unterstütze. Vor drei Jahren habe er mit der befreundeten Band zusammengesessen und gemeinsam seien sie auf die Idee gekommen. Er selbst ging mit einem Schild um den Hals und einer Spendenbox durch die Reihen, um für den guten Zweck zu sammeln. Aus den Einnahmen der Eintrittskasse und der Spendenbox kamen 1340,20 Euro zusammen.

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Von Rüdiger Franke

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