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Kinostarts der Woche

Diese Filme laufen ab Donnerstag in den Kinos der Region

Christian Clavier als Claude Verneuil und Chantal Lauby als Marie Verneuil in einer Szene des Films "Monsieur Claude 2".

Christian Clavier als Claude Verneuil und Chantal Lauby als Marie Verneuil in einer Szene des Films "Monsieur Claude 2".

Göttingen.Die Kinostarts in der Region im Überblick:

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Seite an Seite für Frankreich

Dem französischen Präsidenten müsste dieser Film gefallen: Emmanuel Macron wird hier viel Verständnis für den Fall entgegengebracht, dass er sich entscheiden sollte, sein nörgeliges Volk gegen ein dankbareres einzutauschen. Vor allem aber wird in „Monsieur Claude 2“ das süße Frankreich in die multikulturelle Epoche hinübergerettet.

Das passt doch wunderbar zur Stärkung des Zusammenhalts, wie sie Macron jüngst bei seinem nationalen Debattenmarathon anstrebte – auch wenn das nur so halb geklappt hat: Tatsächlich konnte er seine in den Keller gesunkenen Beliebtheitswerte leicht steigern, nicht aber den immer gewalttätigeren Dauerprotest der Gelbwesten auf den Straßen von Paris eindämmen.

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Von der Integrationskraft Frankreichs erzählte 2014 schon der Sensationserfolg „Monsieur Claude und seine Töchter“. Der freundliche Rassist Monsieur Claude erlebte seinen persönlichen Kulturclash, als seine vier Töchter einen Juden, einen algerischstämmigen Moslem, einen Schwarzen und einen Chinesen als Ehemänner anschleppten.

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Regisseur und Drehbuchautor Philippe de Chauveron zündelte mit Vorurteilen vielerlei Art – frei nach dem Motto: Das wird man doch wohl mal sagen dürfen, wenn man ein kultivierter Mensch ist. Und dann sagte Monsieur Claude eben mancherlei fremdenfeindliche Dinge am festlich geschmückten Abendtisch und lächelte die familiären Neuzugänge ohne Arg an.

Am Ende aber hatte sich die Benetton-Großfamilie in ihrer gediegenen Bürgerlichkeit wunderbar eingerichtet. Was auch nicht weiter wunderte: Die Schwiegersöhne sprachen von Anfang an bestes Französisch und waren als sozial Arrivierte allein auf ihre Karrieren fokussiert, also nicht so viel anders als ihr Schwiegervater. Echte soziale Auseinandersetzungen etwa zwischen Reich und Arm oder zwischen Bourgeoisie und Banlieue fanden nicht statt.

Doch hatte de Chauveron offenbar einen Nerv getroffen: Mehr als zwölf Millionen Zuschauer in Frankreich und knapp vier Millionen in Deutschland lockte die Komödie ins Kino. Bis heute wundern diese Rekordzahlen ein wenig bei diesem doch eher oberflächlichen Film. Klar war aber, dass die Fortsetzung nur eine Frage der Zeit sein würde.

Exportschlager auf der Leinwand: Französische Komödien

In Frankreich stürmt „Monsieur Claude 2“ schon wieder die Charts: Bald sieben Millionen Zuschauer wollten bislang die Komödie um den Patriarchen mit den vier Töchtern sehen. Das sind Zahlen, von denen deutsche Kinobetreiber zumeist nur träumen können. Filmkunst genießt in unserem Nachbarland nun mal einen ganz anderen kulturellen Stellenwert als bei uns und rangiert gleichauf mit Theater, Musik oder Literatur.

Und doch: Gerade die französischen Komödien haben sich zu wahren Exportschlagern auch auf deutschen Leinwänden entwickelt. „Willkommen bei den Sch’tis“ gehörte vor gut einem Jahrzehnt zu den ersten Überraschungserfolgen. In Frankreich zählte die Komödie über einen Filialleiter der Post aus Südfrankreich, der strafweise in die nördliche Region Nord-Pas-de-Calais versetzt wird, mehr als 20 Millionen Besucher. In Deutschland wollten immerhin noch mehr als zwei Millionen Zuschauer den Film sehen.

In ähnlichen Sphären rangierte 2011 „Ziemlich beste Freunde“ über die Freundschaft zwischen einem querschnittsgelähmten Aristokraten und seinem dreisten Pfleger. Hollywood war von dem Werk so fasziniert, dass es kürzlich das Remake „Mein Bester und Ich“ vorgelegt hat (mit Kevin Hart und Bryan Cranston statt François Cluzet und Omar Sy). Gemeinsam ist all diesen Filmen der versöhnliche Ton: Am Ende sind alle sozialen Gräben überwunden. So viel heile Welt tut gut.

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Nun bringt de Chauveron – wiederum als Regisseur und Skriptschreiber – seinen Monsieur Claude (Christian Clavier) und dessen gesamte Truppe zurück ins Kino, dreht den Spieß aber um: Es sind die reichlich naiven Schwiegersöhne, die im angeblich so wenig verheißungsvollen Frankreich keine Perspektive für sich sehen. Mitsamt ihren Ehefrauen wollen sie in die Länder ihrer Vorfahren zurückkehren, die sie gar nicht kennen.

Mühsam wird dieser Handlungskern freigeschält. Bis dahin darf Monsieur Claude seine zweifelhaften Ressentiments kundtun („Es war nicht alles schlecht am Kolonialismus“) und sich den schon aus dem ersten Film sattsam bekannten Zickenkrieg mit seinem Schwiegervater-Gegenüber von der Elfenbeinküste liefern – der seinerseits nun auf ganz eigene familiäre Herausforderungen bei der Überwindung seiner Homophobie gestoßen wird. Intoleranz, so lernen wir, ist in allen Ecken dieser Welt zu Hause.

Dann aber startet Monsieur Claude mit seiner Frau Marie (Chantal Lauby) einen wahren Werbefeldzug, um die abtrünnigen Schwiegersöhne davon zu überzeugen, dass ihre Zukunft in Frankreich liegt. Denn für die beiden ist klar: Auf ihre Enkelkinder wollen sie keinesfalls verzichten. Claude und Marie spielen dabei mit gezinkten Karten und zahlen klammheimlich auch schon mal dafür, dass der schwarze Charles die ersehnte Othello-Rolle am Theater bekommt oder der Jude David seine hoffnungslosen geschäftlichen Ideen umsetzen kann.

Chantal Lauby als Marie und Christian Clavier als Claude in dem Film "Monsieur Claude 2".

Chantal Lauby als Marie und Christian Clavier als Claude in dem Film "Monsieur Claude 2".

Die nicht sonderlich gut getarnten Beeinflussungsversuche werden schnell durchschaut, lassen aber dennoch wie gewünscht die Zweifel unter den Schwiegersöhnen wachsen, ob der Weg ins Ausland wirklich der richtige ist.

Letztlich wird die Idee des ersten Films nur variiert: Monsieur Claude tritt auf seinem Provence-Schlösschen an als Verteidiger eines Frankreich, das sich an überkommene Traditionen klammert – und in dem die Kuhfladen nach Heimat duften. Der einzige echte Fremdling ist ein afghanischer Flüchtling. Der Mann bekommt seinen Platz im Gartenhäuschen zugewiesen und darf die Rasenflächen der Familie Verneuil mähen. So viel gesellschaftliche Differenzierung muss sein.

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So erzählt diese Fortsetzung ebenso wenig wie der erste Film von den Zerreißproben im modernen Frankreich. Dass der Antisemitismus in Paris wieder verstärkt grassiert und das Lager der enttäuschten Demonstranten wächst, wird hier nur am Rande zur Kenntnis genommen. Stattdessen begnügt sich de Chauveron mit giftig schimmernden Pointen. „Monsieur Claude 2“ ist eine Wohlfühlkomödie, die unbekümmert den Konservatismus feiert.

„Monsieur Claude 2 – Immer für eine Überraschung gut“, Regie: Philippe de Chauveron, mit Christian Clavier, Chantal Lauby, 98 Minuten, FSK 0, Cinemaxx Göttingen, Neue Schauburg Northeim, Schiller-Lichtspiele Hann. Münden

Das Kind im Manne

Die beiden Comichäuser Marvel und DC lieferten sich in den vergangenen Jahren erbitterte Gefechte um Zuschauergunst und Milliardenprofite. DC tat sich dabei auf dem Gebiet von Humor und Selbstironie besonders schwer. Während Marvel-Helden wie Thor und Iron Man sich selbst auf den Arm nahmen und Deadpool sich im coolen Sarkasmus übte, erwiesen sich die DC-Heroen als Spaßbremsen.

In „Man of Steel“ und „Batman vs Superman: Dawn of Justice“ war Regisseur Zack Snyder derart vom Super-Machismo seiner bierernsten Muskelmänner gefesselt, dass kein Platz für selbstironische Auflockerungsübungen blieb. Unvergessen das angespannte Batman-Gesicht von Ben Affleck, der zweieinhalb Kinostunden mit heruntergezogenen Mundwinkeln agieren musste.

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In „Shazam!“ will DC das Ruder herumreißen und endlich auch mal lustig sein. Dafür greifen Regisseur David A. Sandberg („Annabelle 2“) und Drehbuchautor Henry Gayden auf den nicht ganz nagelneuen Peter-Parker-Trick zurück und stecken einen gebeutelten 14-Jährigen in den Körper eines Superhelden, der von seinen Wunderkräften förmlich übermannt wird.

Billy Batson (Asher Angel) heißt der Knabe, der in viel zu jungen Jahren seine alleinerziehende Mutter verloren hat und von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht wird. Der Zauberer Shazam glaubt in ihm einen Menschen mit reinem Herzen und klarem Geist zu erkennen und rüstet den Jungen mit Superkräften aus, ohne ihm jedoch die Gebrauchsanleitung für seine übernatürlichen Fähigkeiten mitzuliefern. Schnell findet Billy mit seinem Adoptivbruder Freddy (Jack Dylan Grazer) heraus, dass er sich mit dem Zauberwort „Shazam“ in einen zwei Meter großen Muskelprotz mit rotem Gummianzug und beleuchtetem Brustkorb verwandelt.

Seine heroische Inkarnation (Zachary Levi) sieht zwar aus wie ein erwachsener Mann, benimmt sich jedoch wie ein Teenager, der Spaß beim Ausprobieren seiner neuen Kräfte hat. Aber irgendwann ruft die Pflicht der Bösewicht-Bekämpfung.

Zachary Levi und Jack Dylan Grazer in "Shazam!"

Zachary Levi und Jack Dylan Grazer in "Shazam!"

Sandbergs Superhelden-Komödie präsentiert sich als unausgegorene Mixtur, in der sich Elemente von Satire, Monsterfilm, magischem Digital-Hokuspokus und familienfreundlicher Botschaft nicht zu einem kohärenten Ganzen vermischen wollen. Nur nach der Filmhälfte, wenn der junge Billy seine Verwandlungsfähigkeit entdeckt, funktioniert der Film gut. Zachary Levi sucht und findet mit schauspielerischer Hingabe das Kind im Manne, das von der Erfüllung seiner Omnipotenz-Fantasien ganz hingerissen ist.

Jenseits seiner komödiantischen Kernidee hat „Shazam!“ eklatante dramaturgische Probleme. Das fängt schon mit der Doppelexposition an, in der die Kindheitserfahrungen von Schurken und Haupthelden allzu ausführlich erläutert werden, und endet in einem Finale, das sich mit der obligatorischen Schlacht zwischen Gut und Böse in epischen Ausmaßen verliert.

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„Shazam!“, Regie: David A. Sandberg, mit Zachary Levi, Jack Dylan Grazer, 131 Minuten, FSK 12, Cinemaxx Göttingen, Movietown Eichsfeld, Central-Lichtspiele Herzberg

Original und Ebenbild

Wer hat in der Schule nicht schon mal von einem Doppelgänger geträumt, der die Mathearbeit schreibt, die physikalischen Gesetze wie im Effeff herunterbetet oder beim Deutschaufsatz die passenden Formulierungen findet? Leider blieb es beim Traum, nur bei Frido (Luis Vorbach) ist das anders: Auf der Kirmes landet er zufällig in einem Spiegelkabinett, drückt neugierig einen roten Knopf, und schon tritt sein Ebenbild heraus und versichert ihm, es könne alles, was Frido nicht kann.

Von nun an klappt der Unterricht wie am Schnürchen. Der Übergang zum Gymnasium scheint gesichert. Zu Hause wundert sich die Mama über das aufgeräumte Zimmer – sie hat gar nichts mehr zu meckern. Als dann aber auch noch Fridos bester Kumpel, Musterschüler Emil (Jona Gaensslen), sich ein Double zulegt, das nicht mehr brav lernt und die anderen frech als „Luschen“ bezeichnet, wird es kritisch. Am liebsten würden beide ihre Doppelgänger zurückschicken, die sukzessive ihr Leben übernehmen. Nur wie macht man das?

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Regisseur Marcus H. Rosenmüller, gerade auch mit dem Torhüterdrama „Trautmann“ in unseren Kinos, legt einen etwas altmodischen, aber charmanten Film vor. Er nimmt den heutigen Leistungsdruck und die Helikoptermütter unter die Lupe. Sein Plädoyer für eine menschliche Schule, mehr Freiheit und Individualität ist ein Familienfilm mit Diskussionspotenzial. Ärgerlich allerdings sind die sinnlos überzeichneten Lehrerfiguren wie aus einem Horrorkabinett der 1950er-Jahre.

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„Unheimlich perfekte Freunde“, Regie: Marcus H. Rosenmüller, mit Luis Vorbach, Jona Gaensslen, 92 Minuten, FSK 6, Cinemaxx Göttingen, Movietown Eichsfeld

Nachts sind alle Katzen untot

Die nächste Stephen-King-Verfilmung: Und wieder wabert der Nebel herrlich auf dem Friedhof, auf dem Louis Creed (Jason Clarke) zur Tat schreitet. Mit seiner Familie hat Louis ein Domizil am Ortsrand von Ludlow in Maine bezogen. Als Katze Church totgefahren wird, mag der Arzt Tochter Ellie (Jeté Laurence) die Wahrheit nicht zumuten. Er will Church heimlich auf dem nahen Tierfriedhof beerdigen. Auf Rat von Nachbar Jud (John Lithgow) verbuddelt er den Kadaver jedoch auf einer indianischen Begräbnisstätte. Dort ruht Church nicht lange.

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Die Geschichte nach dem gleichnamigen Roman von King dreht sich im Kern um Trauer und Verlust. Das fatale Tun von Familienvater Louis scheint hier etwas plausibler motiviert als im 30 Jahre alten Vorgängerfilm, und das Regieduo Kevin Kölsch und Dennis Widmyer zeigt sich versiert im Umgang mit dem Horror. Die beiden treiben gern mal gemeine Spielchen mit den Erwartungen auch von Kennern. In einem wichtigen Punkt weicht das Skript von Jeff Buhler von der Vorlage ab, und dieser Twist kommt dem Film zugute. Er führt zu einem richtig fiesen Schlussgrusler.

„Friedhof der Kuscheltiere“, Regie: Kevin Kölsch, Dennis Widmyer, mit Jason Clarke, Amy Seimetz, 100 Minuten, FSK 16, Cinemaxx Göttingen, Movietown Eichsfeld, Central-Lichtspiele Herzberg

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Das Böse unter dem Puder

England im frühen 18. Jahrhundert: Das Land befindet sich mitten in einem Krieg mit Frankreich, doch bei Hof amüsiert man sich mit Entenrennen, rauschenden Festen und dem Genuss von exotischen Früchten wie Ananas, während das Volk leidet. Die kränkelnde Königin Anne sitzt zwar auf dem Thron, doch ihre enge Vertraute Lady Sarah regiert das Land an ihrer Stelle und kümmert sich auch noch um Annes Gesundheit und ihre sprunghaften Launen.

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Als das neue Dienstmädchen Abigail ihre Stelle antritt, schmeichelt sie sich schnell bei Sarah ein. Sarah nimmt Abigail unter ihre Fittiche und Abigail sieht ihre Chance, zu ihren aristokratischen Wurzeln zurückzukehren. Als die politischen Auseinandersetzungen Sarah zeitlich immer mehr in Anspruch nehmen, nimmt Abigail ihren Platz bei der Königin ein. Abigail nutzt ihren zunehmenden Einfluss auf die gebrechliche Monarchin für ihre eigenen ehrgeizigen Ziele. Sie wird nicht zulassen, dass eine Frau, ein Mann, Politik oder sonst irgendetwas sich ihr in den Weg stellen.

Eine ausführliche Filmkritik lesen Sie hier.

„The Favourite – Intrigen und Irrsinn“, Regie: Yórgos Lánthimos, mit Emma Stone, Rachel Weisz, Olivia Colman, 120 Minuten, FK 12, Lumière

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Der Beginn des Drogenhandels

Kolumbien 1968: Die matriarchalisch geprägte Stammesgemeinschaft der Wayuu führt ein traditionelles Leben abseits der Zivilisation. Geführt wird der Stamm von der Traumdeuterin Ursula. Um deren Tochter Zaida heiraten zu können, muss der junge Raphayet eine hohe Mitgift aufbringen. Eigentlich unmöglich, doch dann lernt Raphayet in der Stadt einen jungen Amerikaner kennen. Die Amerikaner sind mit dem Friedenskorps nach Kolumbien gekommen, doch vor allem wollen sie günstige Drogen. Durch den Drogenhandel kann Rahayet genug Geld auftreiben, um seine Geliebte zu heiraten. Doch mit den Amerikanern ist noch etwas weit Gefährlicheres gekommen: Dollars.

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Schon für das oscarnominierte Werk „Der Schamane und die Schlange“ haben Ciro Guerra und Cristina Gallego zusammengearbeitet. In ihrem neuen Film erzählen sie vom Beginn des Drogenhandels in Kolumbien und den katastrophalen Folgen, die das Geschäft für das Land, dessen Einwohner und die kolumbianische Kultur haben. Der Film erzählt seine Geschichte in großen, teils surrealen Bildern, die nichts beschönigen.

„Birds of Passage“, Regie: Cristina Gallego, Ciro Guerra, mit Natalia Reyes, Carmiña Martínez, José Acosta, 125 Minuten, FSK 12, Lumière

Von Stefan Stosch/Martin Schwickert/Margret Köhler

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