Musikvideo einer Göttinger Sängerin

Marie und ihr Mutmach-Song – Göttinger Sängerin will durch die Krise helfen

Sängerin Marie-Sophie von Düring.

Sängerin Marie-Sophie von Düring.

Göttingen. Die Göttingerin Marie-Sophie von Düring verfügt über eine klassische Gesangsausbildung. Vor etwa drei Jahren korrigierte sie ihre Ausrichtung nach einem heftigen gesundheitlichen Rückschlag. Sie wollte eigene Musik komponieren und singen. Jetzt nennt sie sich Marie, geschrieben in Versalien. In diesen Tagen sollte sie ihre CD zum deutschen Liedprogramm „lebeliebejetzt.“ einspielen – produziert im Studio von Thomas Körber. Die Corona-Krise verhinderte das. Jetzt hat sie erstes Video gedreht und auf Youtube hochgeladen. „Ja“ hat sie das Lied genannt, ihren „Mutmachsong für Jetzt“, auch mit vielen Großbuchstaben geschrieben.

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Menschenleere Städte

Szenen aus Göttingen und aus Kassel sind zu Beginn des Musikvideos zu sehen, menschleere Städte, von der Corona-Krise leer gefegt. In Göttingen ist sie herumgelaufen und hat diese Szenen festgehalten, in Kassel hat sie ihren Pianisten Udo Krüger besucht.

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In ihrem Arbeitszimmer habe sie ein provisorisches Studio eingerichtet. Auch das ist in dem Video zu sehen. Sie haben das Lied eingesungen nachdem sie nach den Kindern aufgeräumt habe, sagt die 42-jährige Mutter von drei Kindern. Die Älteste habe das Jüngste derweil bettfertig gemacht.

Gestrichene Konzerte

Am 14. März hat im Werkraum in Göttingen ein Konzert gerade noch stattgefunden – von Corona gezeichnet nur vor wenig Publikum. Corona strich weitere Konzerte in Bonn und Braunschweig. Doch Düring blieb stark. „Ich will diesen Titel unbedingt in die Welt bringen.“ Sie habe die Vision gehabt, ihren Beitrag in Zeiten der Krise zu leisten, ein Lied zu schreiben, zu komponieren und zu singen, das den Menschen Mut macht. Sie habe die Erfahrung gemacht, dass zuzustimmen besser sei, als gegen sich selbst zu kämpfen, erzählt sie und meint den Umgang mit der Krise.

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Begleitet wird sie neben Krüger von dem Percussionisten Job Verweijen. Der wäre jetzt mit Anne Clark auf Tournee, einer Ikone der elektronischen Musik. Auch das hat der Virus mit seinen Folgen verhindert.

Vielleicht doch wieder Klassik?

Dass sie weiterhin Singer/Songwriterin bleiben wird, weiß Düring sicher. „Ich habe immer mehr gemerkt, dass ich etwas Eigenes machen möchte.“ Aber „ich schließe nicht aus, dass ich wieder Klassik singe“.

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Vita

Marie steht seit Sommer 2019 mit ihrem deutschen Liedprogramm lebeliebejetzt. auf der Bühne.

lebeliebejetzt. heißt für sie: das Leben und die Liebe im Hier und Jetzt zu leben. „Ja!“ zu sagen, zu allem was war, was ist und was kommen mag. Das Motto zieht sich wie ein roter Faden durch alle Songs.

Maries größter Wunsch ist es, den Zuhörern mit ihrem eigenen Schicksal und ihren Geschichten, Mut zu machen. Dies versucht sie nicht nur inhaltlich durch ihre Texte, sondern auch durch ihr authentisches, positives Auftreten und durch ihre warme, emotionale Stimme.

Marie möchte ihr Publikum mit auf eine Reise nehmen, indem jeder sich selbst begegnen kann, sagt sie.

Ursprünglich als klassische Sopranistin vor allem in der Oper zu Hause, arbeitet Marie seit 2017 als Singer/Songwriterin. Nach einer tiefen Lebenserfahrung im Mai 2016 verspürte sie das Bedürfnis, eigene Musik in die Welt zu bringen. Zusammen mit dem Göttinger Musiker Sam White schuf Marie das englischsprachige Programm „Nothing really stays the same“, das 2018 uraufgeführt wurde.

Daraufhin entschied sich Marie ihre Lieder ins Deutsche zu übersetzen und arbeitet parallel seit Sommer 2019 zusammen mit dem bekannten Kasseler Pianisten Udo Krüger an neuen Kompositionen.

Dieser begleitet sie live zusammen mit dem Niederländer Job Verweijen mit seinem einzigartigen Percussionset. Sowohl Krügers facettenreiches Klavierspiel, als auch Verweijens weltmusikalischen Einflüsse und Maries Hintergrund in klassischen Kunstlied verleihen dem Singer/Songwriter-Programm eine ganz besondere Note. Bei mehreren Titeln begleitet sich die Künstlerin auf dem obertonreichen Saiteninstrument „Tambura“.

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Unterstützung für Marie

Die Sängerin würde sich über Auftrittsmöglichkeiten nach der Corona-Krise freuen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, sie mit Spenden zu unterstützen:

Marie-Sophie von Düring

Commerzbank Göttingen

DE65260800240581426100

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KiSN: Plattform für Künstler

„Kultur in Südniedersachsen“ (KiSN) ist eine Initiative des Landkreises Göttingen und des Göttinger Tageblattes. Künstler aus der Region können sich präsentieren. Sie müssen dazu das Formular, das hier zu finden ist, komplett ausfüllen. Alternativ können sie auch Film, Foto- und Tonmaterial zur Veröffentlichung schicken an: kultur@landkreisgoettingen.de. Inhalt geht hier ganz klar vor Perfektion. KiSN soll vor allem die Vielfalt des kulturellen Lebens in Südniedersachsen zeigen. Wer dabei Unterstützung braucht, kann sich an das Expertenteam wenden, das hilft, wenn es um Fragen zur Produktion, zum Schnitt von Videoaufnahmen oder des Uploads geht. Künstler können sich auch hier an die E-Mail-Adresse kultur@landkreisgoettingen.de wenden.

Von Peter Krüger-Lenz

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