Ganz ohne Hamsterkäufe

So macht Ordnung Spaß: Tipps für die eigene Speisekammer

In keinem anderen Bereich des Hauses ist Ordnung wohl so wichtig wie in der Speisekammer.

In keinem anderen Bereich des Hauses ist Ordnung wohl so wichtig wie in der Speisekammer.

Mit einer Speisekammer schafft man nicht nur Ordnung, sie gibt einem auch Sicherheit und sorgt dafür, dass man im Alltag und in Notsituationen ausreichend vorgesorgt hat. Bei der Gestaltung, den Funktionen und der Größe gibt es eine Menge Spielraum. Wichtig ist nur, die richtige Speisekammer für die eigenen Bedürfnisse aufzubauen. Ob Sie eine Speisekammer neu einrichten wollen oder Ihre alte erneut organisieren möchten: Hier kommen einige Tipps und Ideen.

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Früher Standard, heute Luxus?

Was früher eine Selbstverständlichkeit war, ist heute ein wenig in Vergessenheit geraten: Als Alternative oder Ergänzung zum Kühlschrank wurden in den meisten Haushalten bis unter die Decke Einweckgläser gelagert, dazu vielleicht sogar Käse und Eier und Schinken oder Würste, die von der Decke baumelten – für schlechte Zeiten oder einfach, weil es den Alltag um einiges erleichterte.

Heutzutage sind wir es gewohnt, Lebensmittel immer und in ausreichenden Mengen verfügbar zu haben und kaufen ein, wenn es gerade passt. Spätestens seit den leergefegten Supermärkten während des ersten Corona-Lockdowns ist vielen jedoch klar geworden, wie wichtig Vorräte eigentlich sind – auch ohne Hamstern.

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Speisekammern schonen den Geldbeutel

Wer Vorräte anschafft, wird nur noch selten das Problem haben, dass Zutaten für ein Rezept unerwartet fehlen oder überhaupt nichts mehr im Haus ist, um selbst zu kochen. Eine Speisekammer einzurichten tut zudem sogar dem Geldbeutel gut. So können beispielsweise Waren wie Nudeln und Reis in großen Gebinden oder auch im Angebot gekauft und gelagert werden.

Auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit tut die Speisekammer gute Dienste. Saisonales Obst und Gemüse ist eingekocht oder getrocknet teils jahrelang haltbar und kann in Einmachgläsern aufbewahrt und auch dann verzehrt werden, wenn die Saison schon lange vorbei ist. Im Gegensatz zu Kühl- und Gefrierschränken verbraucht eine Speisekammer keinerlei Energie und kann dazu noch ein richtiger Hingucker im Haus werden.

Was lagert man am besten in der Speisekammer?

In der Speisekammer können alle Lebensmittel aufbewahrt werden, die nicht verderben oder zumindest lange haltbar sind, so das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMLE). Dazu gehören Getreideprodukte wie Mehl, Haferflocken, Nudeln, Reis und Quinoa; Öle wie Sonnenblumenöl, Kokosöl und Olivenöl; Essig wie Apfelessig, Kräuteressig und Balsamicoessig; und getrocknete sowie eingelegte Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen.

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Auch eingemachtes Obst und Gemüse wie Tomaten, Kirschen, Aprikosen und Äpfel sowie haltbare Milch oder Pflanzenmilch können Sie in der Speisekammer lagern. Getrocknete Gewürze und Brühe, Aufstriche wie Nussmus oder Marmeladen, Süßungsmittel wie Zucker, Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup und weitere Backzutaten wie Trockenhefe, Natron, Backpulver und Stärke dürfen in einer gut ausgestatteten Speisekammer nicht fehlen.

Doch auch frische Lebensmittel können für einen gewissen Zeitraum in der Vorratskammer gelagert werden, solange es dort dunkel und kühl ist. Dazu gehören: Äpfel, Kartoffeln, Kürbisse, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Kohl, Zucchini, Tomaten und auch Ingwer.

Das richtige Klima in der Vorratskammer

Wer Lebensmittel einlagern möchte, sollte auf die richtigen Bedingungen achten. Das BMLE empfiehlt für die Speisekammer eine Temperatur zwischen 15 und 20 Grad. Die Lagerfläche sollte zudem dunkel und belüftbar sein. Eine Luftfeuchtigkeit bis 70 Prozent wird empfohlen.

So bleibt es in der Vorratskammer ordentlich

Diverse Mehltüten, Nudelsoßen aller Art und jede Menge angebrochene Müsliverpackungen: In keinem anderen Bereich des Hauses ist Ordnung wohl so wichtig wie in der Speisekammer. Nicht nur, damit man Produkte schneller findet und weiß, wann etwas aufgebraucht ist. Sondern man verhindert dadurch auch, das Lebensmittel in Vergessenheit geraten und schlecht werden. Folgende Tipps können bei der Organisation helfen:

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Glasbehälter

Mit Glasbehältern haben Sie immer den Überblick: Die abgefüllten Produkte werden direkt erkannt und Sie können jederzeit sehen, wenn der Vorrat zur Neige geht. Noch dazu sehen die Gläser mit den bunten Inhalten richtig dekorativ aus. Achten Sie jedoch darauf, dass die Gläser luftdicht verschlossen werden können und für Lebensmittel geeignet sind, bevor Sie Linsen, Mehl und Co. einfüllen.

Kategorisieren

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Wer seine Lebensmittel in Kategorien anordnet, weiß immer, wo er etwas findet. Nehmen Sie sich daher die Zeit und überlegen Sie, wo Sie in Zukunft die einzelnen Produkte aufbewahren wollen. Dafür können Sie entweder Abschnitte in den Regalen oder einzelne Schubladen auswählen, Sie können sie aber auch in Körben oder Kisten aufbewahren. So könnte es zum Beispiel einen Korb für Frühstücksprodukte wie Aufstriche, Honig oder Müsli geben und einen für diverse Nudelsorten.

Beschriftungen

Um sich die Suche in der Speisekammer noch einfacher zu machen, können Beschriftungen helfen. Ob mit speziellen Stickern oder einem Label-Maker – schreiben Sie am besten immer auf ein Behältnis, was sich darin verbirgt. Auch die Beschriftung von Körben und Kisten kann sinnvoll sein.

Inventur

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Dieser Punkt mag für den einen oder anderen übertrieben klingen, doch besonders in größeren Haushalten kann es sich lohnen, alle Lebensmittel aufzuschreiben und zu notieren, wenn etwas alle ist. Das geht zum Beispiel mit einer Kreidetafel oder auch digital.

Die ideale Planung der Vorratskammer

Die richtige Lagerfläche für die eigenen Bedürfnisse zu finden ist enorm wichtig, wenn man eine ordentlich Speisekammer anstrebt. Sie sollten also genau überlegen, wie Sie sie planen. Schubladen haben zum Beispiel den Vorteil, dass alles schnell erreicht und ohne großes Umräumen herausgenommen werden kann. Nicht jede Wohnung oder jedes Haus hat allerdings ausreichend Platz dafür zur Verfügung. Offene Regale sind ebenfalls recht übersichtlich, können aber auch schnell überladen und unordentlich aussehen. Noch dazu stauben die Gläser und Körbe darin schnell zu. Bei Schränken haben Sie dieses Problem nicht, allerdings ist es hier möglich, dass Sie aufgrund der Schranktiefe etwas schneller den Überblick verlieren.

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